Karfiol all'italiana
Die Zeit verrinnt. Neuerdings noch flotter als sonst. Kaum beginnt ein Monat, ist er auch schon wieder zu Ende. Kinder sind einfach ein unglaublicher Beschleunigungsfaktor. Da wollen Prioritäten gesetzt werden. Auch kochtechnisch. Ja, wir kochen noch. Eigentlich nicht weniger als zuvor (im Gegenteil, sogar noch mehr: schließlich will jetzt noch ein Familienmitglied verköstigt werden). Allerdings haben wir nur noch ganz selten die Muße, das Fabrizierte auch fotogen in Szene zu setzen und für den Blog festzuhalten. Aber hin & wieder gelingt's doch. Wie bei diesem Blumenkohlsalat (auf gut Österreichisch heißt das Karfiolsalat). Einem der Lieblingsrezepte aus einer ganzen Serie von Karfiolgerichten, mit denen wir in den vergangenen Tagen experimentiert haben.Rezept:
Zutaten:
1 mittelgroßer Karfiol
1 rote Paprika
100g schwarze Oliven ohne Kern
3 Sardellen
2 EL Weißweinessig
3 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer
Zubereitung:
Paprika im Backofen grillen bis die Haut schwarze Blasen wirft. In einen Tiefkühlbeutel geben und auskühlen lassen, dann fein säuberlich die Haut abziehen (das sollte nun problemlos gehen). In Streifen schneiden. Karfiol putzen, in mundgerechte Röschen teilen und in Salzwasser bissfest garen. Etwas von der Kochflüssigkeit, Weißweinessig, Olivenöl, Sardellen, Salz & Pfeffer zu einer schmackhaften Marinade verquirlen. Mit dem Karfiol, den Paprikastreifen und den klein geschnittenen Oliven vermischen und vor dem Servieren mindestens eine Stunde ziehen lassen.
Guten Appetit!
reibeisen - 25. Sep, 21:11







So zentral Lebensmittel für unser aller (Über-)Leben sind, so wenig beachtet waren sie über Jahrhunderte in der Welt der Kunst. Zu körperlich, zu stark mit dem Leib verbunden - das waren die Attribute, die man dem Essen zuschrieb. Daniel Spoerri brach diese Haltung auf, als er 1970 den Begriff der "Eat Art" prägte. Kunst aus und mit Vertilgbarem. Und nach wie vor arbeiten eine Reihe von KünstlerInnen mit Essbarem, befassen sich Nahrung, thematisieren den Ort der Küche. In der Innsbrucker