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Sonntag, 12. Dezember 2010

Vorweihnachtlicher Erkältungsblocker: Früchtepunsch, hausgemacht

punschPunschhütteln stehen derzeit ja wirklich überall. Wo sich ein Mini-Holzhäusl hinpflanzen lässt, ist auch garantiert eines zu finden. Damit ausgeschenkt werden kann: Lauwarm Hochprozentiges mit Kunstaroma zu horrenden Preisen. Punsch heißt das dann. Oder Glühwein. Und der vorweihnachtsseelige und deshalb besonders friedliche Mensch lässt sich das Geld aus der Tasche ziehen, übt sich in Geselligkeit, friert sich die Nase ab, kippt einen Becher nach dem anderen von diesem üblen Zeug und ist nächstentags krank. Wenn schon nicht von der konsumierten Alkoholmenge, dann jedenfalls an einer Rotznase und anderen Erkältungssymptomen leidend. Die dann mir nichts, dir nicht weitergegeben werden. Und zwar an den diversen Lehr- & Lernanstalten ebenso wie an Arbeits- und Kinderaufbewahrungsstätten. Kurz und gut: Derzeit rotzt & hustet rundum wieder mal alles. Noch leisten wir Widerstand. Und wappnen uns mit hausgemachten Vitaminsafterln. Wie diesem Punsch. Der ganz nebenbei auch noch köstlich mundet und deshalb nicht nur der Erkältungsgefahr wegen konsumiert werden sollte.

Rezept:
1 kg Bioorangen
1 unbehandelte Zitrone
3 EL Honig
2 Nelken
2 Kardamomkapseln
1/2 Sternanis-Stern
4 cm Zimtstange
4 cm frische Ingwerwurzel
1 TL getrockneter, gemahlener Galgant

Zubereitung:
Gewürze mit der Schale einer Orange sowie einer Zitrone, dem Ingwer und 300 ml Wasser in einem Topf zum Kochen bringen und bei geschlossenem Deckel rund 10 Minuten ziehen lassen. Von der Hitze nehmen, etwas auskühlen lassen und erst dann Honig sowie den frisch ausgepressten Saft von Zitrone & Orangen dazugeben (damit von den Vitaminen zumindest noch ein bisserl überbleibt). 20 Minuten rasten lassen. Dann vorsichtig und ohne die Chose zum Kochen zu bringen wieder auf Trinktemperatur erhitzen. In vorgewärmte Häferl füllen. Wer mag, kippt sich etwas Schnaps rein. Wir sind puristisch und bleiben - in diesem Fall - alkoholfrei.

Prosit!

Mittwoch, 16. Dezember 2009

Unverzichtbares Basic-Essen: Fladenbrot

orientalisches fladenbrotOkay, okay. Wir haben verstanden. Irgendwann ist's dann offenbar auch mal genug mit dem Süßkram. Und wenn wir auch mit unserem Backmarathon noch immer nicht ganz durch sind, gibt's heute hier mal wieder etwas Herzhaftes. Oder eigentlich eine Begleitung zu Herzhaftem. Fladenbrot nämlich. Das passt zu indischen Dhals ebenso wie zu hausgemachten Falafel oder Hummus. Aber auch als Ergänzung zu einem Tomatensalat oder einer pikanten Topfencreme schmeckt uns das Brot. Sie sehen, LeserInnenschaft, wir brauchen gaaaaaanz oft einen guten Grund, diese Fladenbrotvariante zuzubereiten. Weil wir die nämlich mögen. Ziemlich gerne.

Rezept:
Zutaten:
250g Weizenmehl
50g Weizenvollkornmehl
20g Frischhefe
200 ml lauwarmes Wasser
1 TL Zucker
Salz

Zubereitung:
Aus einem Drittel des Wassers, dem Zucker und etwas vom Mehl sowie der zerbröselten Hefe einen Vorteig mischen, der an einem warmen Ort aufgehen darf. Das restliche Mehl mit Salz vermengen, Vorteig zugeben und soviel vom Wasser wie nötig, um unter fortwährendem Kneten einen kompakten, aber nicht klebrigen Teig zu erhalten. Auch dieser Teig soll nun an einem warmen Ort mindestens eine Stunde gehen. Dann wird wieder geknetet, bevor der Teig neuerlich aufgehen darf. Anschließend wird er wieder durchgeknetet, in gleich große Stücke geteilt und zu runden Fladen ausgezogen, die in einer beschichteten Pfanne ohne Fett gebacken werden. Und zwar so lange, bis sie Blasen werfen und leicht bräunliche Stellen bekommen. In ein feuchtes Tuch einschlagen und im vorgeheizten Backrohr aufbewahren, bis alle Teigstücke gebacken sind.

Guten Appetit!

Sonntag, 8. Juli 2007

Leichtes Sommergemüse mit Zucchini und Karotten

Leichtes Sommergemüse mit Zucchini und KarottenDerzeit, geschätzte LeserInnenschaft, arbeiten wir im Sommermodus. Das heißt, dass es in den kommenden Wochen auf genussmousse nur sporadisch Neues zu lesen geben wird. Wir sind nämlich faul und gönnen uns ein paar relaxte Wochen, in denen wir zwar auch kochen und essen werden. Allerdings unregelmäßiger als sonst und auch experimenteller (sodass wir dann, nach der Sommerpause, wieder einige - hoffentlich - interessante Gerichte vorstellen können). Auch der heutige Eintrag ist schon unserer Sommerfaulheit geschuldet: Wir stellen lediglich ein leichtes, dafür aber sehr schmackhaftes Gemüse aus Zucchini und Karotten vor.

Rezept:
4 mittelgroße Karotten
1 Zucchini (auch mittelgroß)
1 Bund Petersilie
etwas Butter
Salz

Zubereitung:
Karotten schälen und in ca. 1cm dicke Scheiben schneiden. Zucchini waschen und ebenfalls in Scheiben von ca. dieser Stärke schnippeln. Zuerst die Karotten in wenig Salzwasser fast bissfest dünsten, dann die Zucchini zugeben und nochmals rund 2 bis 3 Minuten dünsten (Achtung: die Zucchini werden schnell sehr weich - also nicht zulange auf der Hitze lassen). Abgießen, etwas Butter und grob gehackte Petersilie dazugeben. Vor dem Servieren 3 Minuten rasten lassen.

Guten Appetit!

Dienstag, 27. Februar 2007

Spinatomelette

Spinatomelette fertigPopeye hätte seine Freude: Es gibt wieder frischen Spinat! Dass das wohlschmeckende Blattgemüse übrigens auch in unseren Breiten angebaut werden kann, verdanken wir - wie so vieles - den Arabern. Sie etablierten den Spinat, der eigentlich aus Persien stammt, in Spanien. Von dort aus trat er schließlich seinen Siegeszug durch ganz Europa an. Wie auch immer das gewesen sein mag: Rezepte mit Spinat verheißen den Frühling, ob man/frau die noch zarten Blätter als Salat genießt oder ob man/frau sie leicht blanchiert und dann weiterverarbeitet.

Rezept:
Zutaten:
250 g frischer Spinat
3 Eier
1 EL Sahne
1 walnussgroßes Stück Butter
Salz, Pfeffer, Muskatnuss

Zubereitung:
Spinat waschen und mit 1 l kochendem Wasser übergießen. Kurz im heißen Wasser liegen lassen, dann abgießen. Harte Blattstiele herausschneiden und Spinat beiseite legen. Eier mit der Sahne in eine Schüssel geben und mit den Zinken einer Gabel nur ganz leicht vermischen. Butter in einer Pfanne heiß werden lassen, Eiermischung hineingießen. Wenn der Boden der Eier angezogen hat, salzen und Pfeffer sowie Muskantnuss darüberreiben. Spinatblätter mit den Fingern leicht zusammenknäueln und vorsichtig in die Eimischung setzen. Die Kunst bei diesem Gericht ist es, dass die Eier unten eine leichte Kruste entwickeln und obenauf noch etwas feucht bleiben. Und das, ohne dass die Eier anbrennen. Wer übrigens meint, sich mit Hilfe einer beschichteten Pfanne aus der Affaire ziehen zu können, dem sei ins Stammbuch geschrieben: Nur Warmduscher oder Küchen-Newbies verwenden beschichtete Pfannen! Wie dem auch sei: Beschichtete Pfannen können Küchenunerfahrenen gerade bei diesem Rezept gute Dienste leisten. Den Exkurs über die Frage, ob derartige Kochutensilien nun tatsächlich gesundheitsschädlich sind oder nicht, wollen wir an anderer Stelle wagen. Die Omelette sollte jedenfalls, wenn sie fertig ist, noch in der Pfanne zusammengeklappt werden. Dann auf einen vorgewärmten Teller herausgleiten lassen und mit frischem Weißbrot und einem Glas Rotwein (Cotes du Rhone passt hier ausgezeichnet) servieren.

Guten Appetit!

Dienstag, 9. Januar 2007

Semmelknödel

Semmelknödel fertigJawoll. Heute, nach einem reichlich anstrengenden Arbeitstag haben wir uns lediglich mit Beilagenküche beholfen und Semmelknödel gerollt. Die Dinger sind aber wirklich fein, lassen sich schnell herstellen und passen zu allerhand Saucen, etc. Pfifferlingrahm ist beispielsweise sehr schnappi, aber auch eine Sauce aus getrockneten Steinpilzen mit geräuchertem Rohschinken schmeckt herrlich (am Tag danach kann man die übergebliebenen Knödel in der Pfanne rösten und je nach Menge ein bis zwei gequirlte Eier drübergeben. Mit grünem Salat auch eine brauchbare Mahlzeit). Heute haben wir den anderen Teil unseres Abendessens schlicht aus dem Tiefkühlschrank entnommen. Da wartete nämlich seit einigen Tagen ein schmackhaftes Wiener Saftgulasch auf uns. Wie mensch das zubereitet ist aber eine andere Geschichte und die soll auch ein andermal erzählt werden. Heute also: Semmelknödel

Rezept:
Zutaten:
600g Knödelbrot
1 mittelgroße gelbe Zwiebel
1 EL Sonnenblumenöl
2 EL Weizenmehl
150ml Vollmilch
2 Eier
1 Bund Petersilie
Muskatnuss, Pfeffer und Salz

Zubereitung:
Knödelbrot in eine große Schüssel geben und gut mit dem Mehl vermischen (das Mehl sorgt für die nötige Kohäsion des ganzen). Zwiebel fein hacken und im Sonnenblumenöl glasig andünsten, kurz bevor die Zwiebeln fertig sind, kleingeschnittene Petersilie dazugeben und kurz mitdünsten. Dann die Mischung zum Knödelbrot geben und gut unterrühren. Eier in die Vollmilch schlagen, Muskatnuss, Pfeffer und 1 Prise Salz dazugeben, über die Brotmischung gießen und gut rühren. 5 Minuten rasten lassen, dann mit nassen Händen Knödel formen, auch die Knödel nochmals 5 Minuten rasten lassen. Im siedenden (gerade nicht mehr kochenden) Wasser 15 Minuten lang garziehen lassen.

Guten Appetit!

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