Leichtes Sommergemüse mit Zucchini und Karotten
Derzeit, geschätzte LeserInnenschaft, arbeiten wir im Sommermodus. Das heißt, dass es in den kommenden Wochen auf genussmousse nur sporadisch Neues zu lesen geben wird. Wir sind nämlich faul und gönnen uns ein paar relaxte Wochen, in denen wir zwar auch kochen und essen werden. Allerdings unregelmäßiger als sonst und auch experimenteller (sodass wir dann, nach der Sommerpause, wieder einige - hoffentlich - interessante Gerichte vorstellen können). Auch der heutige Eintrag ist schon unserer Sommerfaulheit geschuldet: Wir stellen lediglich ein leichtes, dafür aber sehr schmackhaftes Gemüse aus Zucchini und Karotten vor.Rezept:
4 mittelgroße Karotten
1 Zucchini (auch mittelgroß)
1 Bund Petersilie
etwas Butter
Salz
Zubereitung:
Karotten schälen und in ca. 1cm dicke Scheiben schneiden. Zucchini waschen und ebenfalls in Scheiben von ca. dieser Stärke schnippeln. Zuerst die Karotten in wenig Salzwasser fast bissfest dünsten, dann die Zucchini zugeben und nochmals rund 2 bis 3 Minuten dünsten (Achtung: die Zucchini werden schnell sehr weich - also nicht zulange auf der Hitze lassen). Abgießen, etwas Butter und grob gehackte Petersilie dazugeben. Vor dem Servieren 3 Minuten rasten lassen.
Guten Appetit!
reibeisen - 8. Jul, 20:09
Popeye hätte seine Freude: Es gibt wieder frischen Spinat! Dass das wohlschmeckende Blattgemüse übrigens auch in unseren Breiten angebaut werden kann, verdanken wir - wie so vieles - den Arabern. Sie etablierten den Spinat, der eigentlich aus Persien stammt, in Spanien. Von dort aus trat er schließlich seinen Siegeszug durch ganz Europa an. Wie auch immer das gewesen sein mag: Rezepte mit Spinat verheißen den Frühling, ob man/frau die noch zarten Blätter als Salat genießt oder ob man/frau sie leicht blanchiert und dann weiterverarbeitet.
Jawoll. Heute, nach einem reichlich anstrengenden Arbeitstag haben wir uns lediglich mit Beilagenküche beholfen und Semmelknödel gerollt. Die Dinger sind aber wirklich fein, lassen sich schnell herstellen und passen zu allerhand Saucen, etc. Pfifferlingrahm ist beispielsweise sehr schnappi, aber auch eine Sauce aus getrockneten Steinpilzen mit geräuchertem Rohschinken schmeckt herrlich (am Tag danach kann man die übergebliebenen Knödel in der Pfanne rösten und je nach Menge ein bis zwei gequirlte Eier drübergeben. Mit grünem Salat auch eine brauchbare Mahlzeit). Heute haben wir den anderen Teil unseres Abendessens schlicht aus dem Tiefkühlschrank entnommen. Da wartete nämlich seit einigen Tagen ein schmackhaftes Wiener Saftgulasch auf uns. Wie mensch das zubereitet ist aber eine andere Geschichte und die soll auch ein andermal erzählt werden. Heute also: Semmelknödel