soups (auch viel veggie)

Mittwoch, 2. April 2008

Chorba adass - Libanesische Linsensuppe mit Minze

Chorba adass - Libanesische Linsensuppe mit MinzeLinsensuppe ist ein Klassiker der levantinischen Küche(n). Die tatsächliche Zusammensetzung der - eigentlich überall dickflüssigen - Brühe aus roten Linsen, diversen Gemüsen und Gewürzen variiert jedoch von Land zu Land, von Region zu Region. Unser heutiges Suppenrezept mit Kreuzkümmel, Minze und Zitrone stammt aus dem Libanon und schmeckt herrlich. Und ganz nebenbei gehört es auch noch zu den "Geht-schnell-und-ohne-viel-Aufwand"-Rezepten, die wir in den vergangenen Wochen zunehmend zu schätzen gelernt haben.

Rezept:
Zutaten:
200g rote Linsen
1 mittelgroße Kartoffel
1 Karotte
1 gelbe Zwiebel
2 Stängel vom Stangelsellerie
1 Stängel Petersilie
2 frische, scharfe, rote Peperoni
1 TL Kreuzkümmel gemahlen
2 TL getrocknete Nana-Minze (jede andere, intensiv duftende Minze ist auch geeignet)
Saft einer halben Zitrone
Salz

Zubereitung:
Linsen in kaltem Wasser waschen. Mit den geputzten und in grobe Stücke geschnittenen Gemüsen, den Peperoni (seitlich eingeritzt, damit die Schärfe so richtig gut nach draußen kann), der Petersilie und dem Kreuzkümmel zum Kochen bringen. 25 Minuten bei leiser Hitze köcheln. Gemüse, Petersilie und Peperoni entfernen, Kartoffelstücke mit einem Gabelrücken in der Suppe zerdrücken, Minze und den Zitronensaft einrühren, mit Salz abschmecken. Nochmals zwei Minuten ziehen lassen. Mit Zitronenschnitzen und frischem Weißbrot servieren.

Guten Appetit!

Freitag, 25. Januar 2008

Frühlingsgrüne Erbsensuppe mit Minze

Grüne Erbsensuppe mit MinzeDie Sonne hängt noch immer recht lahm am Firmament, dabei können wir's schon gar nicht mehr erwarten, bis es endlich wieder warm wird. Da mit der Sonne von oben noch nicht so recht zu rechnen ist, holen wir uns eben umgewandelte Sonne auf den Teller: in Form von Chlorophyll nämlich. Das ist in Erbsen wie frischer Minze reichlich vorhanden. Und irgendwie, wenn wir's uns genau überlegen, schmeckt diese herrlich grüne Suppe auch schon ziemlich nach Frühling. Und superschnell und supersimpel zubereitet ist das Zeug auch ...

Rezept:
Zutaten:
350g tiefgefrorene Erbsen
1 große Kartoffel
750 ml Gemüsebrühe
1 TL Creme fraiche
3 TL frische Nana-Minzblätter
Salz

Zubereitung:
Kartoffel schälen und in kleine Würferl schnippeln. Gemeinsam mit den tiefgefrorenen Erbsen und der Gemüsebrühe in einen Topf geben, rund 15 Minuten köcheln - bis Kartoffelstücke und Erbsen weich sind. Mit dem Stabmixer gut durchpürieren, Salz, Creme fraiche und fein gehackte Minzeblätter dazugeben. Nochmals rund 5 Minuten ziehen lassen. Wer mag, gibt beim Servieren nochmal einen Klacks geschlagene Sahne drauf.

Guten Appetit!

Mittwoch, 19. Dezember 2007

Jota Triestina - Deftige Wintersuppe aus Triest

Jota TriestinaBevor es mit der großen Weihnachtsfresserei losgeht, gibt es bei uns in dieser Woche eher einfache Küche. Die muss freilich nicht schlecht sein und kann trotz allem gegen die böse Winterkälte helfen (hier in Innsbruck hatte es heute morgen - bei sternenklarem Himmel - wieder mal nicht mehr als minus 10° C). In Triest, wo zu dieser Jahreszeit bereits die eiskalte Bora vom Karst bläst, behilft man sich bei derartigen Temperaturen traditionell mit einer dicken Sauerkraut-Bohnen-Suppe, der Jota Triestina. Übrigens auch genau das richtige Süppchen, um die eisigen Wangen nach einem Rodelausflug auf die Berge wieder warmzukriegen...

Rezept:
Zutaten:
250g getrocknete Borlotti-Bohnen, über Nacht eingeweicht
300g Sauerkraut
3 mehlige Kartoffeln
2 Scheiben Pancetta (Bauchspeck), je 1 cm dick
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 Lorbeerblatt
Salz, Pfeffer
Olivenöl

Zubereitung:
Die eingeweichten Bohnen mit dem Lorbeerblatt weichkochen, rund die Hälfte davon herausnehmen und den Rest mit dem Stabmixer pürieren. Kartoffeln schälen, in grobe Würfel schneiden und gesondert kochen. Zwiebel fein hacken und mit den Pancetta-Scheiben in etwas Olivenöl anschwitzen. Den feingehackten Knoblauch dazu, kurz braten und noch bevor er braun wird, das gut gewaschene Sauerkraut dazugeben. Mit Wasser aufgießen und rund 20 Minuten köcheln. Sauerkraut, Kartoffeln, pürierte und ganze Bohnen zusammengeben, gut mischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Mindestens zwei Stunden rasten lassen. Vor dem Servieren aufwärmen, aber nicht mehr kochen. In vorgewärmte Teller oder Schüsserl füllen und mit ein paar Tropfen Olivenöl und frischem Brot genießen.

Guten Appetit!

Mittwoch, 12. Dezember 2007

Sprossenkohlsuppe mit Zitronen-Sauerrahm

SprossenkohlsuppeVor einiger Zeit haben wir - wie auch Robert von lamiacucina - bei Ilka und Ulli von RezkonvSuite eine verlockende Rosenkohlsuppe entdeckt und sofort auf unsere Nachkochliste gesetzt. Anders als die beiden haben wir aber nicht mit Rindersuppe, sondern mit Kalbsbouillon gearbeitet und ihre Thymiansahne haben wir durch einen mit Zitrone aromatisierten Sauerrahm-Klecks ersetzt. Ein sehr feines Süppchen - durchaus empfehlenswert. Und dabei auch noch mit heimischem Gemüse, direkt von der Marktfrau, hergestellt.

Rezept:
Zutaten:
800 g Sprossenkohl
750 ml Kalbsbouillon
1 walnussgroßes Stück Butter
1 Prise Zucker
Salz
Peffer
4 EL Sauerrahm
Schale einer Zitrone
Saft einer halben Zitrone

Zubereitung:
Sprossenkohl putzen, Stängel kreuzförmig einschneiden und ein paar von den äußeren, schönen Blättern ablösen. Butter in einem großen Topf aufschäumen lassen, Sprossenkohl (samt losen Blättern) und den Zucker hineingeben und unter Rühren möglichst gleichmäßig anbraten. Nun die äußeren Blätter herausnehmen und in eiskaltem Wasser abschrecken. Die restlichen Kohlsprossen mit der erwärmten Bouillon aufgießen und köcheln. Anschließend mit dem Stabmixer pürieren, 1 EL Sauerrahm, Salz und Pfeffer dazugeben. Restlichen Sauerrahm mit Salz, Pfeffer, dem Saft und der Schale der Zitrone vermischen. Suppe in vorgewärmte Schälchen oder Teller füllen, die einzelnen Blätter hineingeben und mit je einem Sauerrahmklecks verzieren.

Guten Appetit!

Mittwoch, 28. November 2007

Pastinakensuppe mit gerösteten Haselnüssen

PastinakensuppeWarum in die Ferne schweifen...? Es ist schon erstaunlich, wie reichhaltig das heimische Gemüseangebot auch zu dieser Jahreszeit eigentlich ist. Viele unserer "alten" Feldfrüchte sind allerdings in den vergangenen Jahrzehnten in Vergessenheit geraten. In den Küchen des Nachkriegswirtschaftswunders galt es schlicht als wenig chic, mit Schwarzwurzeln, Pastinaken oder Kohl zu kochen. Doch das Streben nach der Exotik auf dem Teller hat seine Grenzen. Zunehmend werden auch traditionelle Gemüse wieder interessant. Und auch wir verfolgen in diesem Herbst das Projekt, möglichst viele der im Winter verfügbaren, hierzulande wachsenden Feldfrüchte zu verarbeiten. Wie zum Beispiel die süßlich-nussigen Pastinaken, aus denen wir dieses wärmende Süppchen gebraut haben:

Rezept:
Zutaten:
4 große Pastinaken
1 l Gemüsebrühe
80 ml Sahne
1 Schalotte
etwas Butter
Salz, Pfeffer
1 handvoll Haselnüsse
frischer Thymian zum Dekorieren

Zubereitung:
Schalotte fein hacken und in etwas Butter glasig anschwitzen. Gewaschene und oberflächlich geschälte Pastinaken in Stücke schneiden und dazugeben. Unter Rühren anbraten, mit der Gemüsebrühe ablöschen. Köcheln, bis die Pastinaken weich sind. Dann mit dem Stabmixer pürieren, Sahne dazugeben, nochmals durchmixen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Haselnüsse in hauchdünne Scheiben schneiden und ohne Fett in einer Pfanne anrösten. Suppe in vorgewärmte Schüsserl füllen, mit den Haselnüssen bestreuen und mit einem Zweig Thymian dekorieren.

Guten Appetit!

Dienstag, 13. November 2007

Linsensuppe mit Kokosmilch und Cashewnüssen

Linsensuppe mit Kokosmilch und CashewnüssenEine ganze Zeit lang galten Suppen ja als ziemlich un-chic. Dass das nun vorbei ist, zeigt sich nicht zuletzt am steigenden Suppenangebot in den In-Beizen unserer Städte. Anderswo hat man/frau aber auch ohne die Mithilfe von Trendgurus immer gewusst, dass Suppen ziemlich gut tun. Vor allem im düster nass-kalten Spätherbst. Da gehört auch bei uns das löffelfertig zubereitete Futter zu unseren absoluten Rennern. Anleihen dafür holen wir uns von überall her. Wie etwa aus Indien, dessen Küchentraditionen unsere heutige Suppe aus roten Linsen und Kokosmilch, verfeinert mit gerösteten Cashwenüssen und frischer Minze, inspiriert haben.

Rezept:
Zutaten:
200g rote Linsen
1 gelbe Zwiebel
3 cm langes Ingwerstück
2 frische, rote Chilischoten
1 l Hühnerbrühe
250 ml Kokosmilch
1/2 TL Kreuzkümmelsamen
1/4 TL Bockshornkleesamen
1 EL Erdnussöl
1 TL Gelbwurzpulver
1 TL Madras-Curry
1/2 TL gemahlener Koriander
1 handvoll Cashewnüsse
ein paar frische Minzblätter
evtl. eine Stück rote Paprika in hauchdünnen Streifen

Zubereitung:
Zwiebel fein hacken und im Erdnussöl glasig anschwitzen. Entkernte und in feine Ringe geschnittene Chilis sowie den möglichst klein geschnippelten Ingwer dazugeben und mitbraten. Dann Kreuzkümmelsamen und Bockhornklee zugeben - unter Rühren rund zwei Minuten nochmals braten. Nun die Gewürzpulver einstreuen, durchrühren, die gewaschenen Linsen dazugeben und mit der Hühnerbrühe aufgießen. Rund 10 Minuten kochen, anschließend ca. 3/4 der Kokosmilch hineinschütten. Köcheln, bis die Linsen so weich sind, dass sie zu zerfallen beginnen. Nun restliche Kokosmilch unterrühren, in vorgewärmte Suppenschüsserl bzw. -teller füllen und mit angerösteten Cashewkernen, geschnittener Minze und - fakultativ - roten Paprikastreifen bestreuen.

Guten Appetit!

Sonntag, 28. Oktober 2007

Rote Rüben-Suppe mit Kren

Rote Rüben-Suppe mit KrenAllenthalben bricht die Erkältungsepidemie los. Dem kann aber vorgebeugt werden, auch mit dem richtigen Futter. Rote Rüben zum Beispiel, werden gemeinhin ja überhaupt unterschätzt. Die weinroten Knollen sollen aber, haben wir kürzlich hier gelesen, sogar gegen Grippe helfen. Wie immer dem auch sein mag - sie schmecken fein. Ganz besonders gut passt übrigens Kren, zu dt. Meerrettich, zu den Roten Rüben (bei uns auch: Rohnen). Die Süße der Rüben kommt durch die frische Schärfe der Krenwurzel erst so richtig zur Geltung. Eine Kombination, die wir auch im Suppenschüsserl mögen.

Rezept:
Zutaten:
1 kleine Zwiebel
1 Kartoffel
1 Karotte
3 Rote Rüben
1 l Gemüsebrühe
1 Lorbeerblatt
etwas Butter
1 TL Kümmel, gemahlen
Sauerrahm
Kren
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Zwiebel schälen, fein hacken, ebenso die Kartoffel und die Roten Rüben (Küchenhandschuhe empfehlen sich beim Hantieren mit diesem Gemüse - sein Saft färbt nämlich ziemlich intensiv). Auch die Karotte kleinschnippeln. Zwiebel in etwas Butter anziehen lassen bis sie glasig ist, Kümmel darunterrühren, Karotte, Kartoffel und Rote Rüben dazugeben und mit der heißen Gemüsebrühe aufgießen. Lorbeerblatt zur Suppe geben. Kochen, bis die Gemüse weich sind, Lorbeerblatt wieder entfernen. Dann mit dem Stabmixer pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Mit einem Löfferl Sauerrahm und frisch geriebenem Kren servieren.

Guten Appetit!

Sonntag, 7. Oktober 2007

Minestrone "genussmousse"

MinestroneMinestrone-Varianten gibt es unzählige. Vermutlich so viele, wie es auf der Apeninnenhalbinsel Köche bzw. Köchinnen gibt. Natürlich haben wir auch eine genussmousse-Version der beliebten Gemüsesuppe auf Lager. Und die eignet sich auch für Veggies, denn wir verzichten - anders als viele Originalrezepte - auf's Aromatisieren mit Hilfe von Bauchspeck und vertrauen ganz auf den Eigengeschmack der verwendeten Gemüse. Vegan ist die Suppe freilich auch bei uns nicht, denn damit's so richtig schmeckt, wird auch bei uns Parmesan dazu gereicht.

Rezept:
Zutaten:
1 gelbe Zwiebel
3 Tomaten
1 kleiner Zucchino
1 mittelgroße Karotte
1 Stängel Stangensellerie
1 handvoll Fisolen (in D: grüne Bohnen)
1/2 Kohlrabi
1 eher große Kartoffel
ein paar Karfiol-Röschen (in D: Blumenkohl-Röschen)
3 Stängel frischer Thymian
1 Lorbeerblatt
Salz, Pfeffer
Olivenöl
Parmesan/Grana
Pasta secca nach Wahl: wir mögen Rotelline von De Cecco

Zubereitung:
Gemüse putzen und in bissgerechte Stücke schnippeln. Olivenöl in einem großen Topf erhitzen, darin Zwiebel glasig anschwitzen und die Tomatenstücke zugeben. Unter Rühren kurz braten. Dann Kartoffel-, Fisolen-, Karotten-, Kohlrabi- und Stangenselleriestücke zugeben und mit rund einem Liter kochendem Wasser aufgießen. Nun kommen auch Thymian und Lorbeerblatt dazu. Circa zehn Minuten köcheln lassen und dann Zucchino sowie Karfiol in die Suppe geben, salzen und pfeffern. Bei leiser Hitze in etwa eine Stunde lang mehr garziehen als kochen lassen. Thymianstängel und Lorbeerblatt wieder entfernen. Die inzwischen extra al dente gekochte Pasta in Suppenschüsselchen füllen, Suppe darauf schöpfen und mit reichlich Parmesan und frischem Weißbrot servieren.

Guten Appetit!

Dienstag, 18. September 2007

Zuppa di fagioli - Toskanische Bohnensuppe

Zuppa di FagioliMit einem Suppenrezept geht es nun auch wieder weiter. Wir melden uns hiermit aus der Urlaubspause zurück und brauen aus den aus Italien mitgebrachten frischen Borlotti-Böhnchen ein Supperl für kalte Tage. Da uns die WettergöttInnen derzeit ja nicht gerade verwöhnen, genau das Richtige, um wieder Wärme in die abgekühlten Knochen zu kriegen. Unser heute vorgestelltes Bohnensüppchen köchelte schon den ganzen Tag über auf kleiner Gasflamme vor sich hin und hat uns noch mit seinen Düften eingeheizt. Und nach dem Verzehr ist uns jetzt so richtig und rundum wohlig warm.

Rezept:
Zutaten:
1,2 kg frische Borlotti-Bohnen (Gewichtsangabe noch vor dem Auspulen der kostbaren Kerne)
1 Stück Pancetta (Bauchspeck)
1 Stängel vom Stangensellerie
1 Karotte
1 gelbe Zwiebel
1 Stängel Rosmarin
1 Lorbeerblatt
2 Tomaten
1 Zehe Knoblauch
1 Peperoncino
2 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer
Parmesan zum Servieren

Zubereitung:
Borlotti sorgfältig aus der Schale pulen. Zwiebel schälen und halbieren, auch die Karotte schälen und in drei bis vier große Stücke schneiden, ebenso den Selleriestängel. Pancetta, Zwiebel, Karotten- und Selleriestücke in einem großen Topf anrösten bis das Gemüse Farbe nimmt. Nun die ausgelösten Borlottibohnen den Rosmarinstängel sowie das Lorbeerblatt dazugeben und mit kochendem Wasser aufgießen (die Bohnen sollen während des gesamten Kochvorgangs mit Wasser bedeckt sein). Auf kleiner Flamme mindestens zwei Stunden vor sich hin köcheln lassen (die Suppe wird umso besser, je länger sie simmert). Vor dem Servieren die Gemüsestücke, die Pancetta sowie die Gewürze wieder entfernen und die Bohnen mit dem Stabmixer grob (es sollen noch einzelne Bohnen im Ganzen erhalten bleiben) pürieren. In einer Pfanne Olivenöl erhitzen, darin den Peperoncino und die in Scheiben geschnippelte Knoblauchzehe anbraten. Knoblauch wieder entfernen bevor er braun wird. Nun die geschälten und in Stücke gehackten Tomaten dazugeben, kurz mitbraten. Suppe in vorgewärmte Schüsserl/Teller schöpfen und mit der Tomaten-Olivenöl-Mischung beträufeln. Mit frisch geriebenem Parmesan servieren.

Guten Appetit!

Donnerstag, 6. September 2007

Topinamburschaumsüppchen mit Zimtcroutons

Topinamburschaumsüppchen mit ZimtcroutonsAls wahre Suppenfans wollen natürlich auch wir ein Rezept zum Blog-Event Sommersuppen beitragen (an dieser Stelle gleich ein großes Dankeschön an Ilka und Ulli von rezkonvsuite für's Ausrichten des Events). Dafür unterbrechen wir heute nun sogar kurzzeitig unser urlaubsbedingtes Schweigen und präsentieren ein spätsommerliches Topinamburschaumsüppchen. Die lustig anzusehenden Knollen reifen hierzulande meist im September (davor erfreut uns die Pflanze mit hübschen, gelben Blüten). Da sie als ebenso ballast- wie mineralstoffreich und dabei besonders kalorienarm gilt, wird die Topinambur in der gesunden Küche sehr geschätzt. Aber auch die haute cuisine entdeckt zunehmend ihre Vorteile und verarbeitet die nussig und leicht rauchig schmeckenden Topinamburknollen zu Pürees oder eben auch Suppen.

Blog-Event XXVII: SommersuppenRezept:
Zutaten:
Für die Suppe:
400g Topinambur
1 Zwiebel
1/8l Kalbsfond
1/16l Sahne
1 Prise Zucker
1 Gewürznelke
Salz, Pfeffer, Muskatnuss

Für die Croutons:
ein paar Scheiben altes Weißbrot
etwas Butter
1 TL Zimt
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Topinambur mit einem Bürstchen unter fließendem Wasser sehr sauber putzen und in grobe Würferl schnippeln. Zwiebel fein hacken und in etwas Butter glasig anschwitzen, dann die Zuckerprise dazu und etwas anbraten. Wenn die Zwiebeln Farbe nehmen, die Topinamburwürfel dazugeben und unter Rühren rundum anbraten. Mit dem Kalbsfond und etwas heißem Wasser (die Topinamburwürfel sollten gut bedeckt sein) aufgießen. Gewürznelke dazugeben und köcheln, bis das Gemüse weich ist. Unterdessen Butter in einer Pfanne erhitzen. Darin das in Würfel geschnittene Brot anbraten, zu dem man/frau vorher den Zimt, Salz und Pfeffer gegeben hat. Die Nelke aus der Suppe wieder entfernen und die Topinamburwürfel mit dem Stabmixer pürieren. Sahne zugeben, mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken. Weiter mit dem Mixer schlagen bis die Suppe schaumig wird. In vorgewärmten Schüsserln, bestreut mit den Zimtcroutons, servieren. Dazu passt ein fruchtiger Weißwein.

Guten Appetit!

aktuelle kommentare

Dieses tolle Rezept wurde...
Dieses tolle Rezept wurde gleich nachgekocht und hat...
lavaterra (anonym) - 13. Mai, 12:34
Ein wunderbarer Tribut...
Ein wunderbarer Tribut an den Frühling :-)
kulinaria katastrophalia (anonym) - 5. Mai, 14:21
Ich beteilige mich auch...
Ich beteilige mich auch gerne an den restlichen 5/8...
Dandu (anonym) - 5. Mai, 06:39
Ich mache auch mal einen...
Ich mache auch mal einen Tiefkühlback-up mit solchen...
Dandu (anonym) - 30. Apr, 22:50
schönes Rezept....
schönes Rezept. Für die verbleibenden 7/8...
lamiacucina - 30. Apr, 06:51
Risotto mit grünem...
Gut dazu passt auch etwas frischer Limonensaft... http://www. blogkoch.de//50226711/riso tto_mit_granem_spargel.php
Nicole (anonym) - 30. Apr, 01:34
Mit Spargelsud schmeckt...
Mit Spargelsud schmeckt das auch viel besser als mit...
Barbara (anonym) - 29. Apr, 21:08
Lecker! Und, dann auch...
Lecker! Und, dann auch noch mit grünem Spargel!!!!!!!! Das...
bolli (anonym) - 29. Apr, 10:55

User Status

Du bist nicht angemeldet.

kontakt

genussmousse(at)gmx.at

Suche

 

Status

Online seit 493 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 13. Mai, 12:34

Credits

Knallgrau New Media Solutions - Web Agentur für neue Medien

powered by Antville powered by Helma


xml version of this page
xml version of this page (with comments)
xml version of this topic

twoday.net AGB

besucherInnen seit juni '07:


antipasti, mezze, vorspeisen
aus dem wasser
backwerke
basics
desserts
französisch
indisch (auch viel veggie)
italienisch
kuechenliteratur
mitteilungen aus der küche
orientalisch
pasta
risotti
russisch
salads
soups (auch viel veggie)
... weitere
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren