backwerke

Montag, 24. September 2012

Honig-Walnusstorte mit Mürbteigboden

Nicht ganz die Engadiner Nusstorte und ihr doch ähnlich. So ließe sich unser heutiges Rezept in aller Kürze beschreiben. Die Fülle ist allerdings - aufgrund der hier verwendeten Eier - saftiger, cremiger. Eine feine Wochenendsüßigkeit. Allerdings wirklich ziemlich süß. Genau richtig, um sich den Winterspeck raufzufuttern.

nusstorte

Rezept:
Zutaten:
Für den Teig:
200g Weizenmehl
110g Butter
1/2 TL Salz
etwas kaltes Wasser

Für die Füllung:
160g Walnüsse, ausgelöst und grob gehackt
200g Honig
1 EL Apfelschnaps
2 EL Creme fraîche
3 Eier

Zubereitung:
Aus Mehl, kalter Butter, Salz und so viel Wasser wie nötig rasch einen Teig kneten. In Frischhaltefolie gewickelt mindestens eine Stunde im Kühlschrank und vor dem Weiterverarbeiten wieder eine halbe Stunde bei Zimmertemperatur rasten lassen. Während der Teig rastet, Honig, Eier, Creme fraîche und Apfelschnaps zu einer Creme rühren. Anschließend den Teig auswalken, in eine bemehlte und gebutterte Tarte- oder Springform (Durchmesser 28cm) geben, mit einer Gabel mehrmals einstechen und im auf 200°C vorgeheizten Ofen rund 20 Minuten blindbacken. Herausnehmen, Nüsse und Honigcreme darauf verteilen, im Backofen die Temperatur auf 180°C reduzieren und die Torte rund 35 bis 40 Minuten fertigbacken.

Guten Appetit!

Dienstag, 24. Juli 2012

Very New York: Cheesecake mit Blueberry-Sauce

Der ideale Kuchen für den Sommer kühlt, erfrischt und hat fruchtig-säuerliche Noten. Da Cheesecake typischerweise gekühlt serviert wird, erfüllt er Teil eins und zwei der Anforderungen schon mal problemlos. Und für Teil drei sorgt eine kleine, feine Sauce aus den aktuell gerade reifen Blaubeeren. Yummiiiiiie!
Eine kleine Anmerkung am Rande noch vorweg: Der richtig amerikanische Cheesecake wird üblicherweise mit Frischkäse gemacht. Da Frau g. aber eine dermaßen überzeugte Topfen- (in D.: Quark-)Freundin ist (man könnte sagen, es handelt sich um eine kleine, aber feine Suchtbeziehung), hat sie sich letztlich dann auch bei diesem Cheesecake-Rezept für Topfen statt Frischkäse entschieden.

cheesecake

Rezept:
Zutaten:
30 Hobbits-Kekse Vollkorn (Bahlsen)
100g Butter
2 EL Zucker
1/2 TL Salz

5 Eier
500g Topfen, 20% Fett
100 ml Sahne
120g Butter
100g Zucker
1/2 Vanilleschote

Für die Sauce:
500g Blaubeeren
4 EL Zucker
2 EL selbstgemachter Vanillezucker

Zubereitung:
Der Kuchen wird einen Tag bevor er verzehrt werden soll, gemacht. Dafür zuerst die Kekse in der Küchenmaschine fein schreddern (in ein Plastiksackerl geben und mit dem Nudelwalker zerstoßen geht auch). Butter schmelzen, mit Keksbröseln, Zucker und Salz vermischen und in eine gebutterte und bemehlte Springform (Durchmesser 28 cm) geben. Im vorgeheizten Backrohr bei 170°C 10 Minuten lang backen. Auskühlen lassen. Unterdessen zimmerwarme Butter mit dem Zucker schaumig rühren, das ausgekratzte Vanillemark dazu, Eier nach und nach einrühren. Sahne mitschlagen und Topfen unterrühren. Creme auf den mittlerweile weitgehend ausgekühlten Keksteigboden geben und bei 170°C im Backrohr rund 40 Minuten backen. Fertigen Kuchen nicht aus dem Backrohr nehmen, sondern lediglich im leicht geöffneten (wir klemmen einen dicken Kochlöffel ein) Backrohr erkalten lassen - auf diese Weise entstehen keine Risse in der Oberfläche. Vor dem Servieren den Kuchen unbedingt für mindestens zwei Stunden in den Kühlschrank stellen. Jetzt ist's auch Zeit für die Blaubeersauce: Blaubeeren waschen, ein paar für die Deko beiseite legen. Zucker karamellisieren (wir haben ihn leicht Farbe nehmen lassen), Blaubeeren zugeben, unter Rühren kurz aufkochen, fertig. Auskühlen lassen und vor dem Servieren ebenfalls im Kühlschrank auf erfrischende Kalttemperatur bringen. Kuchen mit Blaubeersauce, ein paar frischen Blaubeeren und Minzeblättern anrichten.

Guten Appetit!

Dienstag, 17. Juli 2012

Unverzichtbar in der Grillsaison: Burger Buns, selbst gemacht

Ein lauer Sommerabend mit Freunden: Die Kinder toben durch den Garten. Sind am Ende patschnass, dreckverschmiert und haben rote Johannisbeermünder. Für die Eltern gibt's Hollersekt und Sojamandeln während die Grillkohle raucht. Und dann kann's losgehen: Auf zum Grillbuffet, wo sich jeder den Burger seiner Wahl selbst zusammenstellt. Versteht sich von selbst, dass Mayo, andere Saucen und Burger Buns hausgemacht sind.

burgerbuns

Rezept:
Zutaten:
1 Würfel Hefe
320 ml Milch
30g Butter
550g Weizenmehl
150g Dinkelmehl
3 EL Zucker
1 TL Salz

Zubereitung:
Milch erwärmen, etwas davon abnehmen und mit 1 EL vom Mehl und 1 EL vom Zucker sowie der Hefe in einem hohen Gefäss an einem warmen Ort gehen lassen. Unterdessen in der restlichen Milch die Butter schmelzen und die beiden Mehlsorten mit Salz und dem restlichen Zucker vermengen. Wenn der Vorteig seinen Umfang ca. verdreifacht hat, mit der Mehlmischung verkneten, dann handwarme Milchbuttermischung zugeben und zu einem noch etwas klebrigen Teig verarbeiten. Gut und anhaltend durchkneten. An einem warmen Ort rund eine Stunde gehen lassen. Teig ca. 1,5 bis 2 cm dick ausrollen und mit einem Glas Kreise ausstechen. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech geben und zugedeckt nochmals gehen lassen, bis die Teigkreise ihr Volumen verdoppelt haben. Backrohr auf 220°C vorheizen und eine kleine Schüssel mit Wasser drin auf den Boden stellen. Buns mit verquirletem Ei bestreichen, mit Sesam bestreuen und rund 10 bis 15 Minuten backen.

Mittwoch, 11. April 2012

Karottentorte

Eine saftige Karottentorte passt einfach herrlich in diese Jahreszeit. Nicht zu süß, nicht zu deftig, aber darf sich trotzdem Torte nennen. We like...

karottenkuchen

Rezept:
Zutaten:
300g Karotten
Saft und Schale einer Zitrone
200g Zucker
6 Eier
150g Mandeln
150g Haselnüsse
40g Mehl
30g Maisstärke
1 Prise Salz

Glasur: Puderzucker und Zitronensaft, Marillenmarmelade, evtl. als Dekor Haselnusskrokant oder Mandelblättchen

Zubereitung:
Nüsse fein und frisch (das lohnt sich!) reiben. Karotten schälen, (auch) fein raspeln, mit dem Saft der Zitrone beträufeln und beiseite stellen. Backofen auf 200° C vorheizen. Eier trennen und die Dotter mit der Hälfte des Zuckers sowie der Zitronenschale sehr schaumig rühren. Eiklar mit dem restlichen Zucker sowie der Prise Salz schlagen, bis der Schnee lange Spitzen zieht. Nun nach und nach abwechselnd Nüsse, Karotten, Mehl, Stärke und Eischnee unterheben. Masse in eine gebutterte & bemehlte Kuchenform (Durchmesser 28 cm) füllen und im heißen Ofen (Hitze kann jetzt auf 190° bis 180°C gesenkt werden) 50 Minuten backen. Leicht auskühlen lassen und aus der Form nehmen. Puderzucker mit etwas Zitronensaft zu einer ziemlich dickflüssigen Masse rühren. Marillenmarmelade erhitzen, durch ein Sieb streichen und die Torte rundum dünn damit bestreichen. Mit dem Zucker-Zitronengemisch überziehen. Wer mag, verziert den Rand mit Nusskrokant oder mit angerösteten Mandelblättchen und den Kuchen selbst mit dünnen, kurz in Zuckersirup eingelegten Karottenstreifen.

Montag, 26. Dezember 2011

Weihnachten, österreichisch: Schokoladentorte à la Sacher

Vergangenes Jahr, zu Weihnachten, gab's Wiener Schnitzel. Sie erinnern sich? Und auch heuer wird das Jubelfest im Hause genussmousse wieder à l'Autrichienne zelebriert. Zumindest in der Küche. Sie wollen das nachmachen? Dann sei der Warnhinweis hier gleich mitgeliefert: Derartiges Futter macht sowas von platt. Sie sollten es also bestenfalls nach einigen Stunden Bewegung an der frischen, kalten Winterluft konsumieren. Für alle anderen Fälle übernehmen wir keine Garantie und schließen jegliche Haftung aus!
PS: Das heute vorgestellte Rezept verdanken wir übrigens unserem geliebten Sacher-Kochbuch.

sacher

Rezept:
Zutaten:
Teig:
130g Butter
6 Eier
110g Staubzucker
Mark einer halben Vanille
130g dunkle Kochschokolade
110g Kristallzucker
130g Mehl
1 Prise Salz

Marillenmarmelade, fein passiert

Glasur:
200g Zucker
125 ml Wasser
150g dunkle Kochschokolade

Zubereitung:
Ofen auf 175°C vorheizen. Zimmerwarme Butter mit Staubzucker schaumig rühren. Nach und nach die 6 Eidotter einrührenDie Schokolade über einem Wasserbad (Achtung, nicht zu heiß!) schmelzen und zur Butter-Ei-Creme geben, gut verrühren. Eiklar mit dem Kristallzucker zu sehr festem Schnee schlagen. Vorsichtig unterheben. Dann Löffel für Löffel das mit dem Salz vermischte Mehl einsieben und ebenfalls unterheben. In eine gebutterte, bemehlte und am Boden mit Backpapier ausgelegte Backform (Durchmesser 26 cm) füllen und im Backofen backen. Zuerst gute zehn Minuten bei leicht (fingerbreit) geöffneter Backofentür, die restliche Zeit auf insgesamt die Dauer einer knappen Stunde bei geschlossener Türe. Dann Kuchen herausnehmen und mit der Form auf ein Kuchengitter stürzen, 20 Minuten auskühlen lassen, anschließend wieder umdrehen und so endgültig erkalten lassen. Im Anschluss wird die Torte aus der Form geholt, in der Mitte auseinandergeschnitten und mit erwärmter Marillenmarmelade gefüllt sowie außenrum bestrichen. Nun muss neuerlich gewartet werden, bis die Torte wieder kalt ist. Unterdessen wird die Glasur hergestellt: Zucker mit Wasser fünf bis sechs Minuten sprudelnd aufkochen und unter Rühren halb auskühlen lassen. Dann die über einem Wasserbad geschmolzene Schokolade einrühren. Die Glasur sollte flüssig sein, aber doch nicht davonrinnen (im Sacherkochbuch wird geraten, sie im lippenwarmen Zustand weiterzuverarbeiten, wenn sie vom Kochlöffel so abfließt, dass dieser ca. 4 mm von der Glasur bedeckt bleibt). Die Glasur wird mit möglichst einem Guss auf die Torte und deren Ränder aufgetragen und schnell mit einer Tortenpalette glatt gestrichen, wo das notwendig ist. Jetzt muss sie nur noch kühlen. Mindestens zwei Stunden, besser über Nacht.

Guten Appetit!

Sonntag, 20. November 2011

Apfel-Walnussmuffins mit Karotte

Höchste Zeit, hier mal wieder etwas (Süßes) zu posten. Mensch kommt zu nix dieser Tage. Es ist einfach unglaublich viel los. Gekocht wird natürlich nach wie vor ganz emsig am genussmosse-Herd (gerade heute hat Herr g. wieder mit einem köstlichen Curry für Begeisterung gesorgt!). Aber das Gekochte auch zu verbloggen schaffen wir momentan kaum. Sei's drum. Heute jedenfalls mal Süßes. Mit herbstlichem Zutatentouch...

apfelwalnussmuffins

Rezept:
Zutaten für 14 Muffins:
300g Mehl
1 Msp. Natron
1 Prise Salz
1/2 Sackerl Backpulver
120g Butter
100g Zucker
1 geh. EL selbstgemachter Vanillezucker
2 Eier
180g Vanillejoghurt
2 Golden Delicious-Äpfel, groß
1 große Karotte
50g frische Walnusskerne

Für obendrauf:
Staubzucker, Saft einer halben Zitrone, 14 Walnussstücke

Zubereitung:
Backofen auf 200°C (180°C Umluft) vorheizen. Eier mit Zuckern schaumig rühren. Butter schmelzen und mit dem Vanillejoghurt unterrühren. Mehl mit Natron, Backpulver, Salz vermengen und unter die Ei-Zuckermischung rühren. Äpfel schälen, einen davon gemeinsam mit der geschälten Karotte (klein) raspeln, den anderen in kleine Stückerl schneiden. Mit den gehackten Walnüssen vermischen und unter den Teig heben. In eine Muffinform füllen und rund 20 Minuten backen.

Wer mag, rührt aus Staubzucker und Zitronensaft eine Glasur, mit der er/sie die noch warmen Muffins bepinselt. Die Glasur eignet sich auch, um die dekorativen (?) Walnussstückerl festzupicken.

Sonntag, 18. September 2011

Der Herbst lässt grüßen: Stimmungsaufhellender Schoko-Birnen-Kuchen mit Mandel-Karamell-Obendrüber

Seit der Erfindung des grenzgenialen Birne-Helene-Rezepts weiß sowieso jedermensch, dass Birne & Schokolade eine ganz feine Kombination abgeben. Wir wollen nun erzählen, wie es dazu kam, dass auch wir uns wieder mal an dieser Zusammenstellung versuchen. Zuallererst: Die Birnen sind reif. Und zwar die direkt vor unserem Fenster am Spalierbaum. Nichts liegt näher, als den beherzten Griff aus dem Fenster zu wagen und zu pflücken. Das haben wir getan. Drum lagern jetzt (ja, es sind noch immer ein paar übrig) einige feine, unbehandelte, ganz wirkliche Bio-Birnen in unserem Kühlschrank. Dann: An diesem Wochenende herrscht hier Sau-Wetter. Der Backofen will angeworfen werden. Weiters: Schokolade hilft gegen Tiefdruckdepression, schlechte Laune & sowieso sonst auch alles. Ferner: Haben wir noch eine Extra-comfort-food-Karamell-Mandel-Schicht obendrüber geknallt. Und: Fertig ist das "Es-geht-uns-gut"-Rezept. Selbst, wenn wir wochenends jetzt mal nicht bergwärts können.

birnenschokokuchen

Rezept:
Zutaten:
6 Birnen (Sorte: Gute Luise, aber auch "Williams" schmecken gut)
1 EL Honig
1 EL Birnenschnaps
300g Mehl
1/2 Packerl Backpulver
3 Eidotter
3 Eiklar
1/8 l Milch
100g Butter
150g Zucker
1 Prise Salz
1/2 Mark einer halben Vanilleschote
3 EL Kakaopulver ungesüßt
100g dunkle Schokolade (min. 70% Kakaoanteil)
Mandelblättchen
4 EL Staubzucker
etwas Butter
ein Schuss Sahne

Zubereitung:
Birnen schälen, halbieren, Kerngehäuse entfernen und an der Oberseite rillenförmig einritzen. Mit Schnaps und Honig beträufeln und min. 30 Minuten im Kühlschrank ziehen lassen. Unterdessen Butter mit Dottern & Zucker schaumig rühren. Milch mit Kakaopulver und Vanillemark verrühren, Mehl mit Backpulver sowie Salz vermischen und beides unterheben. Schokolade in grobe Raspel schnipplen, auch unterrühren. Dann die Eiklar schlagen und den Schnee anschließend vorsichtig unterheben. In eine gebutterte & bemehlte Backform geben, mit den gut abgetropften & in große Spalten geschnittenen Birnen belegen, mit den Mandelblättchen & etwas vom Staubzucker bestreuen und im vorgeheizten Backrohr bei 180°C (Ober- & Unterhitze) rund 50 Minuten backen. Restlichen Staubzucker mit der Butter schmelzen bis die Masse bräunlich wird (Achtung: je dunkler, je bitterer!) und Blasen wirft, unter Rühren einen Schuss Sahne zugeben und leicht auskühlen lassen. Mit einem Löfferl linienförmig auf den noch warmen Kuchen träufeln & gemeinsam erkalten lassen.

Guten Appetit!

Samstag, 2. April 2011

Erdbeer-Schoko-Roulade

erdbeerschokorouladeKinderpartys sind eine echte Herausforderung: Der Junior hat seinen ersten Geburtstag gefeiert & der erwachsene Teil der genussmousse-crew ist platt. Aber völlig. Komplett streichfähig. Einsilbiges, abendliches Fazit des Herrn genussmousse: "Allzu oft machen wir das nicht." Nein, eh nicht. Nur einmal im Jahr... ;-) Der Nachwuchs hatte dafür unglaublichen Spaß, war glücklich, aufgedreht & völlig aus dem Häuschen. Klar, toben mit den Freunden ist einfach super. Und dann noch Unmengen von Geschenken. Und kulinarische Neuerungen zuhauf: Zum ersten Mal geschäumte Milch, zum ersten Mal Zucker, zum ersten Mal Schokolade. Wer von uns wär' da nicht auch ein ganz kleines Bisschen high? Hier jetzt jedenfalls das Rezept zum Geburtstagskuchen.

Rezept:
Zutaten:
Für den Teig:
5 Eier
65g Mehl
65g Maisstärke
130g Zucker
1 Prise Salz
30g ungesüßtes Kakaopulver
1 TL Backpulver
Mark einer Vanillestange

Für die Fülle:
250g Topfen, 20 % Fett
120 ml Sahne
350g Erdbeeren
Zucker nach Geschmack & Belieben
4 Blatt weiße Gelatine

Für die Dekoration:
eine handvoll Erbeeren
120 ml Sahne
Puderzucker
Kakaopulver

Zubereitung:
Backrohr auf 220° C vorheizen. Eier trennen, Eiweiße mit einer Prise Salz zu einem sehr steifen Schnee schlagen, beiseite stellen. Dotter mit Zucker & Vanillemark schaumig rühren. Mehl, Stärke, Kakaopulver und Backpulver sieben & miteinander vermengen. Zuerst den Eischnee unter die Dottermischung heben, dann vorsichtig die Mehl-/Stärke-/Kakaomischung einarbeiten. Ein Backblech mit Backpapier auslegen, Teig darauf gleichmäßig verstreichen und 10 Minuten backen. Herausnehmen, auf ein befeuchtetes, mit Zucker bestreutes Küchentuch stürzen und zusammenrollen. Auf einem Backgitter auskühlen lassen. Unterdessen 250g Erdbeeren waschen & mit dem Stabmixer fein pürieren. Gelatine einweichen. Zwei Drittel der Sahne sehr steif schlagen. Die restliche Sahne mit etwas Erdbeerpüree erhitzen, Gelatine unterrühren und leicht überkühlen lassen. Topfen mit dem restlichen Erdbeerpüree und Zucker nach Belieben (je nachdem, wie süß mensch's mag) verrühren. Gelatinemischung gut einarbeiten, dann geschlagene Sahne unterheben und im Kühlschrank so lange rasten lassen, bis die Creme fest genug wird, dass man sie ohne allzuviel Patzerei in den Teig streichen kann. Weitgehend ausgekühlte Schokorolle vorsichtig wieder aufrollen, Erdbeercreme einfüllen und neuerlich einrollen. Mindestens zwei Stunden an einem kühlen Ort rasten lassen. Vor dem Servieren die Deko-Sahne mit etwas Puderzucker schlagen. Die Erdbeer-Schoko-Rolle mit einem Teil davon bestreichen & mit Kakaopulver bestreuen. Restliche Sahne in einen Spritzsack füllen und kreisförmig auftragen. Gewaschene & abgetrocknete Erdbeeren in die Kreise setzen, fertig.

Guten Appetit!

Samstag, 12. März 2011

Käsesahne

kaesesahne1genussmousse denkt momentan eigentlich grade an all die Menschen, die in der Nähe von Fukushima leben. Und verfolgt die gruseligen News auf NHK. Und wünscht sich, dass alles nicht so schlimm wäre. Und hofft, dass der Reaktor doch nicht in die Luft gegangen sein möge... Kuchen hilft da eigentlich gar nicht. Zu dem Zweck wurde er auch nicht gebacken. Ja, und jetzt halten wir einfach den Mund.

Rezept:
Zutaten:
Teig:
3 Eier
80 g Zucker
50g Mehl
50g Maisstärke
1 TL Backpulver

Käsesahne-Creme:
500ml Sahne
500g Magertopfen (Magerquark)
250 ml Milch
4 Eigelb
Schale einer unbehandelten Zitrone
200g Zucker
8 Blatt weiße Gelatine

Pfirsiche aus der Dose für den Belag

Zubereitung:
Backofen auf 200°C vorheizen. Für den Teig die Eier mit dem Zucker schaumig rühren. Mehl, Stärke und Backpulver dazusieben & verrühren. In einer gefetteten Form (Durchmesser 26 cm) in rund 25 bis 30 Minuten goldgelb backen. Auskühlen lassen. Unterdessen Milch mit den Eigelben, dem Zucker und der Zitronenschale unter Rühren kurz aufkochen lassen, dann von der Hitze nehmen. Gelatine in kaltem Wasser einweichen, ausdrücken und unter die Milch rühren. Im Kühlschrank leicht fest werden lassen. Sahne sehr steif schlagen. Dann den Topfen (Quark) unter die Milch-Eier-Mischung rühren und die Sahne unterheben. Dosenpfirsiche gut abtropfen lassen und in Spalten schneiden. Auf den ausgekühlten Biskuitboden legen. Die Form rund um den Ring mit einem Streifen Backpapier auskleiden & die Topfenmasse einfüllen. Über Nacht kaltstellen.

Guten Appetit!

Freitag, 1. Oktober 2010

Gedeckter Apfelkuchen

gedeckterapfelkuchenKein Herbst ohne neue Apfelkuchenvariante. Dieses Mal in zugedeckelter, geheimnisbergender Form. Ein köstliches Geheimnis übrigens. Die Fülle besteht nämlich aus der besonders feinen Sorte Berner Rose, die wir regelmäßig bei einem superfreundlichen, supermitteilungsbedürftigen Herrn in der Innsbrucker Markthalle holen. Und der klärt nicht nur über die Apfelsorten auf, sondern auch über den Standort seiner Bäume, gibt Pflegehinweise, informiert über den richtigen Baumschnitt und weiß auch sonst allerhand. Was seine Frau, die nebenan einen Gemüsestand betreibt, regelmäßig zur Weißglut treibt. Dann keift sie mitten hinein in seine Gesprächigkeit. Unterbricht. Würgt ab. Um sich sodann wieder seelenruhig dem Tratsch mit einer ihrer Kundinnen zuzuwenden. Und er? Kümmert sich nicht weiter um die Unterbrechung. Bewahrt Contenance und Freundlichkeit. Und verkauft uns Jahr um Jahr die köstlichen Äpfel.

Rezept:
Zutaten:
Für den Teig:
300g Weizenmehl
150g Zucker
150g kalte Butter
1 Ei
1 Prise Salz

Für die Fülle:
850g Äpfel
100g Zucker
Saft einer Zitrone
80 ml Wasser
Zimt
4 EL Apfelschnaps
100g geriebene, gemischte Mandeln & Haselnüsse
1 handvoll Rosinen (fakultativ)

Zum Bepinseln:
1 Eidotter
1 Schuss Milch

Zubereitung:
Teigzutaten rasch miteinander verkneten. In Küchenfolie wickeln und mindestens zwei Stunden im Kühlschrank rasten lassen. Eine Viertelstunde vor dem Weiterverarbeiten herausnehmen. Währenddessen Äpfel schälen, Kerngehäuse entfernen & in Viertel schneiden. Mit dem Zimt, dem Zucker, dem Zitronensaft und dem Wasser rund fünf Minuten köcheln. Flüssigkeit abgießen und statt dessen die Apfelmasse mit dem Schnaps verrühren. Auskühlen lassen. Etwas mehr als ein Drittel des Teiges auswalken und als Boden in eine Springform (Durchmesser 26 cm) drücken. Mit einer Gabel mehrfach einstechen, ein Backpapier mit Hülsenfrüchten darauf geben und 20 Minuten bei 200°C blindbacken. Herausnehmen & ebenfalls auskühlen lassen. Dann aus etwas Teig einen Rand formen und in die Form geben. Boden mit der Hälfte der Nussmischung bestreuen, Apfelmasse darauf verteilen, Rosinen darüber geben und mit den restlichen Nüssen bedecken. Aus dem restlichen Teig einen Deckel walken, auf den Kuchen geben und am Rand mit der Gabel andrücken. Eidotter & Milch verquirlen und dne Kuchen damit bestreichen. Mehrfach einstechen, sodass der Dampf entweichen kann. Bei 200°C rund 45 Minuten backen.

Guten Appetit!

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Wir haben es jetzt auch endlich mal nachgekocht und...
Zoe (Gast) - 23. Mai, 11:53
Sehr, sehr schön...
Sehr, sehr schön angerichtet. Ohne besonderen...
Bonjour Alsace (Gast) - 11. Mai, 23:31
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Hans (Gast) - 11. Mai, 21:21
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danke, meine Damen, das ist lieb von Euch!
reibeisen - 11. Mai, 21:19
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Auch ich habe mich vorhin sehr gefreut, als ich sah,...
Thea (Gast) - 28. Apr, 21:27
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Eline (Gast) - 26. Apr, 09:13
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