Donnerstag, 11. Juni 2009

Cookie-Mania #4: Zitronen-Mohn-Kekse

zitronenmohnkekseUm etwas Abwechslung in die Vorratsdosen zu bringen, hat sich frau genussmousse heute morgen wieder ans Teigrühren gemacht. Dieses Mal auf dem Programm: Cookies, die sich einerseits als Begleitung zum genussmousse-Lieblingssommergetränk eignen. Und die andererseits auch eine wohlschmeckende Ergänzung zu diversen Joghurts, Fruchtsalaten und anderen, leichten Sommerdesserts darstellen. Ein weiterer Pluspunkt der heute fabrizierten Bäckerei (regelmäßige LeserInnen dürften's erraten): Die Zitronen-Note. Frau genussmousse hat sich an ihrer aktuellen Zitronensucht immer noch nicht abarbeiten (bzw. überfressen) können und wird daher wohl auch in nächster Zukunft weitere Zitronenrezepte ersinnen (wenn's jemanden stört, bitten wir um wohlgemeinte Hinweise, wie eine derartige Geschmacksvorliebe unproblematisch und flott entsorgt werden kann).

Tagesprogramm:
kopulierendekaeferUntertags sind wir - wie gewohnt an freien Tagen - auf den Bergen herumgekrebst. Heute wollte uns freilich das Wetter einen Strich durch die Rechnung machen. Morgens goss es in Strömen. Als wir uns schließlich in einer Regenpause trotzdem aufrafften und trotz aller Widrigkeiten am Ausgangspunkt einer Wanderung zum Nederjoch (am Eingang des Stubaitals) einfanden, zog es neuerlich zu. Bergauf schnürlte der Regen vom Himmel und sorgte für eine erste, solide Durchnässung.kaefer2Kurzerhand disponierten wir um und begnügten uns mit dem doch deutlich kürzeren Aufstieg zur Pfarrachalm. Dort, bei hausgemachtem Holundersaft auf der Terasse, streichelten uns zunächst noch die Strahlen der Sonne, bevor die Hölle losbrach. Dass im Himmel soviel Wasser gespeichert werden kann, ist eigentlich höchst unwahrscheinlich. Wohl deshalb prasselte es so richtig ordentlich herunter - ein Ende schien nicht in Sicht. Also: Trotz Regen bergab. Zwischen Sturzbächen, quer durch Morast und schlüpfrigen Lehm. So schnell, wie das Wetter losgebrochen war, war es dann jedoch auch wieder vorbei. Passenderweise dann, als wir ohnehin fast schon im Tal angekommen waren. Das Schauspiel, das sich uns dann bot, war allerdings nicht minder erstaunlich, als die kaum berechenbaren Wetterkapriolen: Innerhalb kürzester Zeit waren alle Pflanzen ringsum besiedelt von Käfern. Kopulierenden Käfern. Die armen Kerlchen haben's wohl mit der Eile bekommen. Motto: Wenn's so apokalyptisch wettert, kann der Untergang nicht mehr weit sein.

Rezept:
Zutaten:
180g Weizenmehl
150g Zucker
110g Butter
1 Ei
1 EL geriebene Zitronenschale
1,5 EL Mohnsamen
1/2 TL Backpulver
1 Prise Salz

Zubereitung:
Zimmerwarme Butter mit dem Zucker schaumig rühren, dann Ei und Zitronenschale einarbeiten. Mohnsamen im Mörser leicht zerdrücken. Mit Mehl, Backpulver und Salz gut vermengen und unter die Buttermischung rühren. Aus dem Teig möglichst kleine Kugerl formen, diese mit einigem Abstand voneinander auf mit Backpapier ausgelegte Bleche setzen und platt drücken. Bei 180°C rund zehn bis zwölf Minuten backen. Herausnehmen, kurz auf dem Bleck auskühlen lassen und dann zum weiteren Kühlen auf ein Backgitter legen. Luftdicht verschlossen sind diese erfrischend-zitronig schmeckenden Kekse gut haltbar.

Guten Appetit!

Montag, 8. Juni 2009

Cookie-Mania #3: DIE Begleitung zum Espresso - Amaretti fatto in casa

amarettiJe heißer es wird, umso mehr sinkt die Lust auf üppige Desserts. Wie praktisch, dass die Menschen in unserem südlichen Nachbarland die perfekte postprantiale Zufriedenmachkombination erfunden haben: Ein schwarzer Espresso, so dick, dass der Löffel drin stecken bleibt (heiß aus einer Gaggia-Kaffeemaschine getröpfelt empfiehlt sich das Gebräu übrigens besonders). Und dazu ein Hauch von einem bitter-süßen Mandelnichts: Italienische Mandelmakronen, auch Amaretti genannt, passen nicht nur unglaublich gut zum Kaffee, sie sind eigentlich auch ganz leicht selbst herzustellen. Kein Grund also, zur Supermarktware mit hunderttausend E-Nummern auf der Ingredienzienangabe zu greifen.

Rezept:
Zutaten:
280g Mandeln
260g Feinkristallzucker
3 Eiweiß
1/2 TL Zimt, gemahlen
1 Prise Salz
3 Tropfen Bittermandelaroma

Zubereitung:
Am Vortag Mandeln blanchieren (kurz mit kochendem Wasser übergießen, aufkochen und abschrecken) und aus den feinen, braunen Häutchen schälen. Zum Trocknen auflegen. Am nächsten Tag im Mixer fein reiben. Das Salz zum Eiweiß geben und schlagen. Dabei löffelweise den mit dem Zimt vermischten Zucker zugeben. Wenn daraus ein dicker Schaum entstanden ist, aus dem man Spitzen ziehen kann, die gemahlenen Mandeln und das Bittermandelaroma unterheben. Mit einem Mini-Löfferl ganz kleine Kugerl ausstechen und auf mit Backpapier belegte Blecke setzen. Bei 140/150°C Umluft im Backrohr 15 bis 20 Minuten lang backen. Zum Auskühlen auf ein Backgitter setzen. Luftdicht verschlossen halten sich die Amaretti durchaus ein paar Wochen und bereichern den Leckerei-Vorrat.

Guten Appetit!

Freitag, 5. Juni 2009

Strohwitwenküche #1: Pasta limone, erbe, peperoncino

strohwittwenspaghettiWenn der herr genussmousse berufstechnisch auswärts weilt, bleiben die Kochtöpfe zwar nicht kalt, kommen aber durchaus sparsamer zum Einsatz. Und da es kommende Woche dann wieder so weit ist, übt sich frau genussmousse schon mal in einfacher Schnellküche: Die heutige Pasta ist eine frühsommerliche Erweiterung des Klassikers Aglio, olio, peperoncino und wird damit gemacht, was die Kräutertöpfe am Balkon inzwischen alles so hergeben (geschmackstechnisch unverzichtbar ist allerdings der Zitronenthymian - der muss sein, auch wenn er nicht gerade vor der Haus- oder Balkontür wachsen sollte).

Rezept:
Zutaten:
2 Zehen Knoblauch
4 frische, rote peperoncini
2 EL Olivenöl
1 kleines Büschel Zitronenthymian
1 kleines Büschel Minze
1 Stängel Bohnenkraut
3 Stängel Petersilie
Schale einer unbehandelten Zitrone
Spaghetti oder andere Lieblingspasta

Zubereitung:
Pasta al dente kochen. Unterdessen Kräuter fein hacken, die Zitronenschale in Mini-Fuzzerl schneiden und einen soffritto bereiten (will heißen - das Öl aromatisieren): Dazu Olivenöl erhitzen und darin langsam und bei leiser Hitze den in Scheiben geschnittenen Knoblauch sowie zwei der Länge nach geschlitzte peperoncini anbraten. Knoblauch und peperoncini wieder entfernen, kurz bevor der Knoblauch braun (und dadurch bitter) wird. Nun die al dente gekochte pasta, zwei bis drei Esslöffel vom Kochwasser, die Zitronenschale, die beiden restlichen, in feine Ringe geschnippelten peperoncini und die Kräuter zugeben. Durchrühren und mit frisch geriebenem Pfeffer sowie fleur de sel bestreut servieren.

Guten Appetit!

Dienstag, 2. Juni 2009

Linzertorte

linzerWenn die Bahn frei ist in der Küche, schlägt herr genussmousse zu. Und zaubert süße Versuchungen. Einer "seiner" Klassiker ist zugleich ein Dauerbrenner der österreichischen Mehlspeisenküche: Linzertorte. Woher der Name für dieses Gebäck mit Mandeln, Marmelade und Gitterabdeckung stammt, ist bis heute umstritten. Was indes jedenfalls gesichert scheint, ist die Tatsache, dass es sich beim Linzertortenrezept um ein ganz altes handelt: Erst kürzlich wurde in den (übrigens nicht nur für Bibliophile sehenswerten) Bücherspeichern des Stiftes Admont eine Linzertortenrezeptur aus dem Jahr 1653 gefunden.

Rezept:
Zutaten:
250g Mehl
125g Haselnüsse, geröstet, gerieben
125g Mandeln, geröstet, gerieben
250g Zucker
250g Butter
1 Ei
1 EL Kakao
1 TL Zimt
1 Msp. Nelkenpulver
Kirschlikör/Kirschschnaps
1 Prise Salz
200g Ribiselmarmelade (in D: Johannisbeerkonfitüre)

Zubereitung:
Mehl, Nüsse, Kakao, Gewürze und Zucker auf einer sauberen Fläche gut vermengen. Kalte Butter, einen Schuss Kirschlikör sowie das Ei zügig einarbeiten. Den so entstandenen Teig in Küchenfolie wickeln und mindestens eine Stunde im Kühlschrank rasten lassen. Dann aus etwas mehr als der Hälfte des Teiges in einer gebutterten und bemehlten Backform einen Tortenboden mit Rand formen. Ribiselmarmelade darauf verstreichen. Aus dem restlichen Teig werden nun möglichst gleichmäßige Streifen geformt, die als Gitter über die Marmelade gelegt werden. Im Backofen bei 180°C rund 70 bis 80 Minuten backen.

Samstag, 30. Mai 2009

Macedonia di fragole, banane e limone

macedoniadifragoleEssen hängt eng und ursächlich mit Glück zusammen. Der Genuss, den es bereiten kann, vermag uns in andere Welten zu versetzen, vermag Nähe zu schaffen und manches Mal vermag er auch zu trösten. Kein Wunder, dass so manche Frust-Fressen für ein probates Mittel halten, um nach Erschütterungen wieder zu Seelenfrieden zu finden. Anderen wiederum, und da rechnet sich beispielsweise auch die frau genussmousse dazu, schnürt's dann schon mal die Kehle zu. Kein Essen, danke! Was aber trotz allem immer geht, ist Kindheits-Glück-Futter. Und dazu gehört der heutige, supereinfache, supergute Fruchsalat, una ricetta della felicità, comfort food à la genussmousse!

Rezept:
Zutaten:
400g reife Erdbeeren
2 Banananen
3 EL Honig
1 unbehandelte Zitrone
fakultativ: ein paar Blättchen frische Minze

Zubereitung:
Erdbeeren waschen und abtropfen, Bananen schälen und beides in mundgerechte Stücke schneiden. Mit Honig, dem Saft der halben Zitrone und einem halben Teelöffel voll abgeriebener Zitronenschale in eine Schüssel geben und im Kühlschrank mindestens eine Stunde lang ziehen lassen. Wer mag, streut beim Servieren feingehackte frische Minzeblätter drüber. Gut schmeckt die macedonia mit Vanilleeis oder/und hausgemachten Cantuccini.
Cantuccini.

Mittwoch, 20. Mai 2009

Rhabarberkuchen, protestantisch

rhabarberkuchenKennen Sie das, LeserInnenschaft? Die Befriedigung, die sich einstellt, wenn Sie genussvoll ein Schüsserl voll gesüßtem Schlagrahm ausschlecken (vielleicht mit ein bisserl Zimt obendrauf)? Ja? Sie kennen das? Dann ist Ihnen vermutlich auch das schlechte Gewissen danach ein Begriff. Wenn's reuevoll drückt und zwickt, weil Sie sich wieder mal was gegönnt, anstatt - wie's die allgemeinen Vorschriften so verlangen - versagt haben. Aber: Es gibt Lösungen! Sie tun einfach, was immer Ihre sinnlichen Sinne gerade so von Ihnen möchten. Und beichten das dann. Rückwirkend. Reueproblem erledigt. (Kultur-)Katholizismus nennt man das. Praktisch, über Jahrhunderte bewährt und gut. Aber ob damit heute noch Kulturfortschritt zu erzielen ist? Schon Max Weber hat uns wissen lassen, dass unser aktuelles Wirtschaftssystem aus nichts anderem als aus dem Geist des Protestantismus entstehen hat können. Und Protestantismus verlangt ebensosehr nach Disziplin wie nach Selbstbeschränkung. Wirklich schlecht geht es uns nicht damit, oder? Es mögen uns dabei zwar einerseits die wunderschönen Höhen des sinnlichen, genussvollen Schlemmens verlustig gehen. Andererseits gewinnen wir Ausgeglichenheit und Harmonie (laut Konfuzius, um den auch noch zu bemühen, dann hören wir schon auf mit der Philosophie-Stunde, eines der höchsten Güter). Auch nicht schlecht, oder? Unser heutiger Rhabarberkuchen jedenfalls passt in dieses Konzept: Artig, brav, harmonisch, wohlschmeckend, aber: keine Sünde, ob deren Genuss die Welt rings um uns versinkt. Alltagstauglich indes allemal!

Rezept:
Zutaten:
Für den Teig:
150g Butter
3 Eier
1 Packerl Vanillezucker
1 Prise Salz
370g Mehl
3 TL Backpulver
100ml Milch
100g Zucker

Belag:
11 Stangen Rhabarber
Saft einer halben Zitrone
2 EL Zucker

Streusel:
200g kalte Butter
270g Mehl
1 TL Backpulver
160g Zucker
2 TL Zimt, gemahlen
1 Prise Salz

Zubereitung:
Rhaberber waschen, von den harten Fasern befreien, in 1cm dicke Scheiben schneiden und mit Zitronensaft und Zucker marinieren. Unterdessen Butter mit Zucker und Vanillezucker sowie den Eidottern schaumig rühren. Mehl mit Salz und Backpulver vermengen, gemeinsam mit der Milch zur Eidotter-Butter-Zuckermischung geben, gut durchrühren/-kneten. Eiklar zu Schnee schlagen und vorsichtig unterheben. Teig auf ein gebuttertes und bemehltes Blech streichen, mit dem Rhabarber belegen (es kann sich beim Marinieren sehr viel Flüssigkeit gebildet haben, ein Teil davon muss eventuell weggegossen werden). Nun kommen die Streusel dran: Mehl mit Salz, Backpulver, Zucker und Zimt gut verrühren, die kalte Butter in kleine Stücke schneiden und mit den Fingern mit der Mehlmischung zu Streuseln zerbröseln. Gut auf dem Rhabarberbelag verteilen. Den Kuchen ins vorgeheizte Backrohr geben und bei 200°C 30 bis 35 Minuten lang backen.

Guten Appetit!

Freitag, 8. Mai 2009

Salat aus Belugalinsen und grünem Spargel mit zitroniger Note

belugalinsenspargelsalatDie Salatzeit rückt näher. Jene Zeit, in der mensch Blattgemüse in rauen Mengen verdrückt. Jene Zeit, in der ein paar reife, intensiv schmeckende Tomaten mit frischem Basilikum und Olivenöl eine ganze Mahlzeit ersetzen. Jene Zeit, in der auch Hauptspeisen - aufgrund der Hitze ringsum - in Salatform auf den Tisch kommen. Und da es auch im Frühjahr den einen oder anderen Tag gibt, der einen Vorgeschmack auf diese Zeit bietet und weil wir uns schon sooooooo auf die sommerlichen Hundstage freuen, liefern wir heute ein Salatrezept. Zutatentechnisch natürlich saisonal angepasst...

Rezept:
Zutaten:
250g schwarze Belugalinsen
9 Stangerl grüner Spargel
1 unbehandelte Zitrone
1 kleine gelbe Paprika
1 EL Haselnussöl
1 EL Olivenöl
1 Prise Zucker
1 Lorbeerblatt
Salz, Pfeffer
Chilifäden

Zubereitung:
Belugalinsen gut abspülen und mit viel Wasser und dem Lorbeerblatt rund 15 bis 20 Minuten lang köcheln (bissfest sollten die Dinger schon noch sein). Unterdessen Paprika in superkleine Würfelfutzerl schnippeln. Vom Spargel großzügig die holzigen Enden wegschneiden (nicht schälen - das muss bei grünem Spargel wirklich nicht sein), blanchieren und in kleine Scheiben schneiden, die Spitzen beiseite legen. Zitrone heiß waschen, die Zitronenschale mit dem Zestenreißer abschaben und fein hacken. Aus Salz, Pfeffer, Zucker, Zitronenschale, den Ölen und dem ausgepressten Saft der Zitrone eine Marinade rühren. Mit den gut abgetropften Linsen zum Gemüse geben und mindestens 20 Minuten ziehen lassen. Zum Servieren mit Hilfe eines geölten Teigrings auf Teller setzen, mit den Spargelspitzen, Chilifäden und dem einen oder anderen Zitronenzestenstreifen dekorieren. Frisches Weißbrot und ein pfeffriger Veltliner passen hervorragend dazu.

Guten Appetit!

Mittwoch, 6. Mai 2009

Bärlauchnocken "genussmousse"

baerlauchnockenSo, liebe LeserInnenschaft: Eines haben wir noch - ein Bärlauchrezept. Dann ist Schluss damit für dieses Jahr. Die Bärlauchblätter werden schließlich auch nicht zarter, je weiter das Frühjahr fortschreitet und zunehmend gibt's nun auch andere frische Sachen. Unser letzter Bärlauchrezeptvorschlag ist jedenfalls supereinfach zuzubereiten. Das einzige, was die Bärlauchnocken "genussmousse" unbedingt brauchen, ist etwas Zeit. Der Teig muss nämlich - wenn er einmal angerührt ist - rasten. Und das möglichst ein paar Stunden lang, damit die Nocken dann auch so richtig bärlauchig schmecken. Das Warten lohnt sich, hat zumindest Herr genussmousse festgestellt: Er hat die bärlauchigen Nocken nämlich gemocht. Ziemlich sehr. Immerhin hat er neun davon auf einmal verdrückt. Auf die vertilgte Menge angesprochen, meinte er nur: "Mehr waren ja nicht da..."

Rezept:
Zutaten:
7 frische Bärlauchblätter
250g Topfen 20% Fett (Quark)
120g Weizenmehl
2 Eier
60g Butter
3 EL frisch geriebener Parmesan/Grana
Salz, Pfeffer

Zum Servieren:
Butter, Parmesan/Grana, Bärlauchpesto

Zubereitung:
Topfen in einem Küchentuch gut abtropfen lassen. Butter zum Schmelzen bringen, mit den Eiern und den fein ziselierten Bärlauchblättern vermischen und unter das Mehl mengen. Nun auch den Topfen sowie den Parmesan einrühren. Im Kühlschrank mindestens 2 Stunden rasten lassen. Von der Topfenmasse mit zwei eingefetteten Löffeln Nockerl abstechen und diese in siedendem Salzwasser 15 Minuten lang garziehen lassen. Auf vorgewärmten sowie mit Bärlauchpesto dekorierten Tellern anrichten, mit geschäumter Butter beträufeln und mit Parmesan/Grana bestreuen. Ein feiner Blattsalat dazu ist übrigens ein MUSS!

Guten Appetit!

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