Indisches Mittagessen mit selbstgemachtem Fladenbrot, Linsen und Gurken-Raita
Je nach Region wird in Indien zu den Curries, Dhals und Raitas entweder Reis oder Brot (Naan, Roti, etc.) serviert. Reis tendenziell eher im Süden, Brot aus Vollweizenmehl eher im Norden, am südlichen Himalayaabhang. Die Herstellung des Brots ist denkbar einfach und rentiert sich: Die frischen Fladen schmecken nämlich köstlich und ergänzen die von uns immer wieder sehr gemochten Linsendhals perfekt zur vollständigen Mahlzeit.Rezept:
Zutaten:
Roti:
250g Vollweizenmehl
300 ml lauwarmes Wasser
Salz
Ghee (geklärte Butter)
Einfaches Linsendhal:
300g rote Linsen
Ghee
1 Zehe Knoblauch
3 cm frische Ingwerwurzel
1 frische, rote Chilischote
1/2 TL Bockshornkleesamen
1/2 TL schwarze Senfsamen
2 TL Kreuzkümmel, ganz
1 TL Curcuma gemahlen (Gelbwurz)
1 TL Madrascurry
1/2 TL Chilipulver, scharf
Ghee
Das Rezept für unsere Variante des Gurken-Raita findet sich hier.
Zubereitung:
Weizenvollkornmehl und eine Prise Salz vermischen, mit dem Wasser zügig zu einem festen Teig verarbeiten. Zugedeckt mindestens 30 Minuten rasten lassen. Unterdessen Raita (Rezept siehe Link oben) und Dhal zubereiten. Fürs Dhal die Linsen waschen und mit reichlich Wasser sowie etwas Salz weichköcheln. Ghee erhitzen, in kleine Würfel geschnittenen Ingwer anbraten, dann kleingehackte Chilischote und Knoblauch dazugeben und sofort die Hitze reduzieren (damit der Knoblauch nicht bitter wird). Nun auch Bockshornkleesamen, schwarzen Senf und Kreuzkümmel dazugeben, leicht braten. Anschließend die Gewürzpulver einrühren, nochmals ein paar Sekunden braten und dann vom Feuer nehmen. Das Gewürzghee gut unter die fertig gekochten Linsen mischen. Bei geschlossenem Deckel ziehen lassen. Roti-Teig zu einer Rolle formen, gleich große Stücke abschneiden, mit dem Nudelholz zu dünnen Scheiben ausrollen und mit zerlassenem Ghee bestreichen. In einer sehr heißen, beschichteten Pfanne beidseitig braten, bis sich jeweils braune Blasen bilden. In Alufolie eingeschlagen im Backrohr warm halten. Dhal und Raita in kleine Schüsserl füllen und mit den Roti servieren.
Guten Appetit!
reibeisen - 28. Mai, 10:20
Nach und nach versuchen wir, unsere levantinisch angehauchten Mezze-Rezepte zu erweitern. Die heute vorgestellten Yufka-Tascherl orientieren sich an den Sigara börek der türkischen Küche. Auch der Teig, ein blätterteigähnliches, hauchdünnes Gebilde, stammt von dort (mehr über diesen sehr schmackhaften Teig findet sich
Die Erdbeerzeit beginnt. Die Gemüseladentheken biegen sich unter den prallen, saftigen und süßen Früchten aus Italien. Herrlich! Wir genießen Erdbeeren derzeit im Frühstücksmüsli, einfach so zwischendurch, als Nachspeise und natürlich auch im Rahmen der Sonntagsjause. Da wollen die Erdbeeren aber dann noch etwas süßes Beiwerk, wie beispielsweise in der heute vorgestellten Erdbeerroulade.
Auch der Geschmackssinn braucht im Frühling Anlaufzeit, daher mögen wir in dieser Zeit am liebsten leichte, nicht zu dominante Gerichte. Der Spargelrisotto erfüllt diese Bedingung perfekt: Wir benutzen dafür nämlich keine Bouillon, sondern einen Absud, hergestellt aus Spargelabschnitten und -schalen. Die Reiskörner erhalten dadurch eine leichte, nicht zu intensive Spargelnote. Diese spargelige, mollige Textur des Reises erweitern wir zusätzlich um die knackige Frische nur ganz kurz mitblanchierter Spargelstückchen und -spitzen. Ein herrliches Willkommen an den Frühling, finden wir!
Ja, genau, schon wieder Muffins. Daran, geschätzte LeserInnenschaft, sollten Sie sich gewöhnen. Wir haben nämlich vor ein paar Wochen (endlich) ein Muffinblech gekauft und probieren nun das ganze Spektrum durch. Da spricht ja auch nicht wirklich etwas dagegen: Muffins sind vielseitig, praktisch, was ihre Größe angeht, und sie helfen (wie allerhand Süßes) über anstrengende Zeiten hinweg. Einer der Klassiker aus der Muffin-Familie sind Blueberry-Muffins mit Buttermilch. Wir haben das US-Rezept insofern modifiziert, als wir statt der weniger geschmacksintensiven Blueberries sehr aromatische Tiroler Heidelbeeren verwendet haben. Davon hatten wir noch eine letzte Ration, die ohnehin aufgebraucht werden sollte, in unserem Tiefkühlschrank.
Schnell, einfach und soooo frühlingsgut. Unsere heute vorgestellte Pasta schmeckt leicht und macht Appetit auf faule Sonnentage auf satten Wiesen, inmitten von frisch erblühten Gänseblümchen, Löwenzahn und Veilchen. Und rundum singen die Vögel. Damit auch wir Schreibtischmenschen nicht vergessen, dass es draußen so schön blüht und grünt, holen wir uns den Frühling eben auf den Teller...
Topfen, oder Quark, wie diese Frischkäsesorte weiter im Norden genannt wird, gehört zu unseren Lieblingsprodukten. Seine leichte Frische macht ihn eigentlich immer bekömmlich. Und ganz nebenbei kann Topfen sowohl in Süßem als auch pikant verarbeitet werden - ein Allrounder sozusagen. Wen wundert's da, dass uns bei den Blogbesuchen der vergangenen Tage die leckeren Käsekuchen von
Dass nun auch die Spargelzeit angebrochen ist, zeigt sich nicht zuletzt an den diversen Speisekarten der Gastronomie. Ein immerwährender Klassiker: Spargel mit Sauce Hollandaise. Und an genau der Stelle steigen wir aus. Denn dieses Gericht ist so sehr von der Qualität der Zutaten und auch jener des Kochs abhängig, dass wir im Restaurant doch meistens lieber etwas anderes bestellen (überall, außer in den besonderen Läden, wie z.B.