Sojabohnen mit Minze und Grana
Sojabohnen sind der letzte Schrei bei all jenen, die mit Hilfe der täglichen Nahrungsaufnahme gesünder, schöner und/oder jünger werden wollen. Das klingt für unsere Ohren erst mal nicht sehr sexy. Nahrungsmittel müssen sich schon über mehr, als bloß über funktionale Aspekte empfehlen, denken wir. Ein "das schmeckt gut" oder "das ist ungewöhnlich" oder "das hat eine interessante Textur" oder so etwas ähnliches erweist sich als ziemlich hilfreich, um uns von einem Produkt zu überzeugen. Mark Bittmann hat genau das wieder mal geschafft: In dieser Woche stellte er in der New York Times 101 schnelle Rezepte für's Picknick vor, darunter ein simpel zuzubereitender "Edamame Salad", den Bittman als wohlschmeckend pries. Das hat uns neugierig gemacht und - überzeugt.Rezept:
Zutaten:
300g Sojabohnen, tiefgefroren
40g Grana Padano
1 handvoll frische Minze
3 EL Olivenöl
Saft einer halben Zitrone
Schale einer unbehandelten Zitrone
Salz, Pfeffer
Zubereitung:
Sojabohnen in köchelndes Salzwasser geben und bei offenem Deckel rund fünf Minuten lang garen. Abgießen und mit kaltem Wasser abschrecken. Grana in hauchdünne Scheiben schneiden, Minze grob hacken. In einer Salatschüssel aus dem Öl, dem Saft sowie der Schale der Zitrone, Salz und Pfeffer eine Vinaigrette rühren. Sojabohnen, Grana und Minze dazugeben, durchrühren und vor dem Servieren zehn Minuten lang ziehen lassen.
Guten Appetit!
reibeisen - 4. Jul, 17:59
Wie
Vor bald 14 Jahren gingen wir, die genussmousse-crew, zum ersten Mal miteinander auf Entdeckungsreise durch Italien. Mit einem geliehenen Renault Twingo tuckerten wir durch das Piemont, um uns schließlich - für unsere damaligen Verhältnisse - sündteuer bei einer alten Dame irgendwo an der ligurischen Küste einzumieten. Das Zimmer war glühend heiß, eine Dusche gab's nur in der höhlenartig verdunkelten Wohnung der alten Frau, die quasi jeden Wassertropfen abzählte, den wir undankbaren Menschen allabendlich verprassten. Um unser studentisch-mageres Reisebudget nicht allzu sehr zu belasten (wir wollten schließlich auf dem Rückweg auch noch die eine oder andere Flasche Wein mitnehmen) beschlossen wir, uns esstechnisch sparsam zu verhalten. Also keine großartigen Restaurantbesuche, sondern Versorgung im Supermarkt und beim Bäcker. Aber welch ein Glück wurde uns da zuteil: Meter für Meter lagen da die unterschiedlichst belegten Focacce bereit und warteten darauf, von hungrigen Mäulern verspeist zu werden. Wir fraßen uns einen Urlaub lang durch die leckeren Teigfladen und backen noch heute gerne immer wieder selbst mal ein Blech voll leckerer Focaccia.
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Sommers, wenn's so richtig heiß ist, gibt's nichts Feineres als sich hinzusetzen und in aller Seelenruhe ein Gläschen Tchai mit Keks zu genießen. Würdig, den feinen Tee zu begleiten sind selbverständlich nicht irgendwelche vulgären Backwaren. Nö, nö - wir mögens selbstgemacht. Und fusionieren unterschiedliche mittelmeerische Genüsse für unsere sommerlichen Erholungspausen. Zum tunesischen
Wahre Glaubenskriege, geschätzte LeserInnenschaft, werden hierzulande über den adäquaten Marillenknödelteig ausgefochten. Wir schicken gleich voraus: Neutral sind auch wir in dieser Frage nicht. Oh nein! Was sich im Hause genussmousse den Namen Marillenknödel verdienen will, darf ausschließlich mit einer Hülle aus Brandteig die Szenerie betreten. Anderswo werden freilich auch Topfen- oder Kartoffeln dazu benutzt, einen Teig für die Marillenumhüllung herzustellen. Aber: Schon frau genussmousses Großmutter stellte diese duftende Frühsommer-Mehlspeise aus Brandteig her. Heute macht es herr genussmousse ganz genau so und wie es sich gehört mit Brandteig. Ein Gedicht - die Dinger schmecken wie bei der Omi und das ist schließlich der Maßstab, ja die Geschmacksnorm, für gelungene Mehlspeisen.
Kürzlich lachte uns auf der Homepage der österreichischen Tageszeitung "Der Standard" (deren online-Bereich "Living room" wir für das beste Produkt aus dem Hause dieses Medienunternehmens halten - die Zeitung selbst lesen wir schon seit Langem nicht mehr, sondern haben sie abo- wie lesetechnisch durch die
Heute waren wir nicht die einzigen, die ihr Muffin-Blech hervorgekramt haben. Auch