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soups (auch viel veggie)

Dienstag, 7. April 2009

Kresseschaumsüppchen

Kresse-SchaumsüppchenDie Gier nach Frischem, nach Grünem, nach der Kraft des ringsum sprießenden Frühlings nimmt überhand dieser Tage. Kein Wunder, dass wir die Theken des Gemüsehändlers unseres Vertrauens mit schöner Regelmäßigkeit leerräumen. Spargel, Fave, junger Spinat, Rucola, Salat und - Kresse. Wir lieben das grüne Zeug! Kresse allerdings immer nur am Butterbrot oder im Salat ist fad, dachten wir uns. Umso willkommener war uns die Erzählung einer lieben Freundin von ihrer kürzlich fabrizierten Kressesuppe. Leider gab's kein Rezept dazu, also mussten wir improvisieren... ;-)

Rezept:
Zutaten:
300g Kartoffeln
2 Schalotten
450 ml hausgemachte Gemüse- oder Hühnersuppe
150 ml Weißwein (Grüner Veltliner passt gut)
150 ml Milch
100 ml Sahne
300g Kresse
etwas Butter
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Feingehackte Schalotten in Butter glasig anschwitzen, Kartoffeln schälen, in kleine Würferl schneiden und zu den Schalotten geben. Mit Weißwein und der Suppe aufgießen und weichköcheln. Unterdessen Kresse waschen, abtropfen und mit der Milch und der Hälfte der Sahne mit dem Stabmixer pürieren. Auch die weichgekochten Kartofferl im Topf mit dem Stabmixer pürieren, so, dass keine Klümpchen mehr in der Suppe schwimmen. Die Kressemischung dazugeben, gut durchrühren und von der Hitze nehmen. Mit dem Stabmixer aufschäumen. In Suppenschüsserl schöpfen, restliche Sahne schlagen und als kleine Häubchen draufsetzen. Mit ein paar kleingezupften Kressestängeln bestreuen. Dazu passt frisches Weißbrot oder auch Grissini mit Sesam.

Guten Appetit!

Donnerstag, 23. Oktober 2008

Wir sind dann mal weg ...

Für harte Zeiten: ErbswurstsuppeGenug. Uns reicht's. Das Rezessionsgelabere allenthalben ist doch alles andere als motivierend! Deshalb hauen wir ab und verbringen die nächsten Wochen auf der anderen Seite der Erde. Verdrängung à la New Zealand, sozusagen (wir sagen hiermit jetzt mal "Tschüss!"). Da der Spuk aber vermutlich nicht ganz so schnell vorbei sein dürfte, stellen wir uns küchentechnisch schon jetzt auf magerere Zeiten ein (wir kommen dann ja auch irgendwann wieder retour). Aber wer sagt, dass die traditionellen Arme-Leute-Klassiker nicht auch heute wieder furore machen können? Die gute, alte Erbswurstsuppe etwa: Über Jahre, wenn nicht gar Jahrzehnte, lagerbares comfort food für BergsteigerInnen und andere Hüttenbesucher. Wenn dann noch ein paar Wienerle- bzw. Frankfurterwürstelscheibchen darin schwimmen, ein Gedicht. Es lebe die neue Bescheidenheit!

Rezept:
Zutaten:
1 Erbswurst
1 Paar Frankfurterwürstchen (in D: Wiener Würstchen)
reichlich Wasser

Zubereitung:
Erbstwurst aus dem Pergament holen, zerkleinern (das kann recht mühselig sein) und mit kaltem Wasser verrühren. Unter Rühren zum Kochen bringen, drei Minuten köcheln, in Scheiben geschnittene Würstchen dazu, nochmals zwei Minuten köcheln. In vorgewärmte Teller schöpfen und mit ein paar Scheiben Schwarzbrot dazu servieren.

Guten Appetit!

Montag, 15. September 2008

Herbstklassiker: Kürbissuppe mit nussigen Knuspercroutons

Herbstklassiker: KürbissuppeBrrrrrrr! Draußen vor der Tür hatte es untertags heute nicht mehr als bestenfalls 10 Grad Celsius. So nicht! Schluss damit! Die genussmousse-crew friert. So stand das nicht im Programm: Eiseskälte, Schneefall bis 1.300 m Seehöhe herab (sollen wir uns unseren Wanderweg am kommenden Wochenende etwa mit Hilfe von Tourenskiern bahnen, oder wie?) und im Tal Regen, Regen, Regen. Das dumme Genua-Tief möge sich schleunigst gen Osten verziehen!!! Da uns wettertechnisch indes (wie eh immer) recht wenig Mitspracherecht eingeräumt wird (und wir im Grunde unseres Herzens zur Spezies der Realisten gehören), haben wir uns anderweitig beholfen. Und schon mal mit dem Zubereiten der typischen, wärmespendenden Herbstklassiker begonnen. Aufgepeppt mit ein paar nussigen Knuspercroutons.

Rezept:
Zutaten:
400g Butternusskürbis
1 EL Maiskeimöl
50 ml Sojacrème (Sahne eignet sich genauso)
1 TL Madrascurry
2 Scheiben grobkörniges Vollkornbrot
1 handvoll Haselnüsse
etwas Butter (VeganerInnen benutzen auch für die Croutons Maiskeimöl oder Ähnliches)

Zubereitung:
Haselnüsse (am besten macht mensch gleich ein paar mehr und verwendet die dann fürs Morgenmüsli oder so) auf ein Backblech geben, bei recht großer Hitze im Backofen drei bis fünf Minuten rösten. In ein sauberes Küchentuch geben und die braunen Häutchen abribbeln. Kürbis schälen, in kleine Stücke hacken und in einem großen Topf in etwas Maiskeimöl anbraten. Nach ca. drei Minuten Currypulver dazugeben, unter Rühren kurz weiterbraten. Mit Wasser aufgießen bis die Kürbisstückchen bedeckt sind und weichköcheln. Nun kommt der Stabmixer zum Einsatz: Die Kürbisstücke damit fein pürieren, etwas Sojacrème sowie Salz zugeben, mit Mixer leicht aufschäumen. Butter in einer kleinen Pfanne erhitzen, Brot in Würfel schneiden und darin anbraten. Nüsse fein hacken und dazugeben, mit etwas Salz abschmecken. Die Suppe in vorgewärmte Teller oder Schüsserl füllen und mit der Nuss-Crouton-Mischung bestreuen.

Guten Appetit!

Mittwoch, 2. April 2008

Chorba adass - Libanesische Linsensuppe mit Minze

Chorba adass - Libanesische Linsensuppe mit MinzeLinsensuppe ist ein Klassiker der levantinischen Küche(n). Die tatsächliche Zusammensetzung der - eigentlich überall dickflüssigen - Brühe aus roten Linsen, diversen Gemüsen und Gewürzen variiert jedoch von Land zu Land, von Region zu Region. Unser heutiges Suppenrezept mit Kreuzkümmel, Minze und Zitrone stammt aus dem Libanon und schmeckt herrlich. Und ganz nebenbei gehört es auch noch zu den "Geht-schnell-und-ohne-viel-Aufwand"-Rezepten, die wir in den vergangenen Wochen zunehmend zu schätzen gelernt haben.

Rezept:
Zutaten:
200g rote Linsen
1 mittelgroße Kartoffel
1 Karotte
1 gelbe Zwiebel
2 Stängel vom Stangelsellerie
1 Stängel Petersilie
2 frische, scharfe, rote Peperoni
1 TL Kreuzkümmel gemahlen
2 TL getrocknete Nana-Minze (jede andere, intensiv duftende Minze ist auch geeignet)
Saft einer halben Zitrone
Salz

Zubereitung:
Linsen in kaltem Wasser waschen. Mit den geputzten und in grobe Stücke geschnittenen Gemüsen, den Peperoni (seitlich eingeritzt, damit die Schärfe so richtig gut nach draußen kann), der Petersilie und dem Kreuzkümmel zum Kochen bringen. 25 Minuten bei leiser Hitze köcheln. Gemüse, Petersilie und Peperoni entfernen, Kartoffelstücke mit einem Gabelrücken in der Suppe zerdrücken, Minze und den Zitronensaft einrühren, mit Salz abschmecken. Nochmals zwei Minuten ziehen lassen. Mit Zitronenschnitzen und frischem Weißbrot servieren.

Guten Appetit!

Freitag, 25. Januar 2008

Frühlingsgrüne Erbsensuppe mit Minze

Grüne Erbsensuppe mit MinzeDie Sonne hängt noch immer recht lahm am Firmament, dabei können wir's schon gar nicht mehr erwarten, bis es endlich wieder warm wird. Da mit der Sonne von oben noch nicht so recht zu rechnen ist, holen wir uns eben umgewandelte Sonne auf den Teller: in Form von Chlorophyll nämlich. Das ist in Erbsen wie frischer Minze reichlich vorhanden. Und irgendwie, wenn wir's uns genau überlegen, schmeckt diese herrlich grüne Suppe auch schon ziemlich nach Frühling. Und superschnell und supersimpel zubereitet ist das Zeug auch ...

Rezept:
Zutaten:
350g tiefgefrorene Erbsen
1 große Kartoffel
750 ml Gemüsebrühe
1 TL Creme fraiche
3 TL frische Nana-Minzblätter
Salz

Zubereitung:
Kartoffel schälen und in kleine Würferl schnippeln. Gemeinsam mit den tiefgefrorenen Erbsen und der Gemüsebrühe in einen Topf geben, rund 15 Minuten köcheln - bis Kartoffelstücke und Erbsen weich sind. Mit dem Stabmixer gut durchpürieren, Salz, Creme fraiche und fein gehackte Minzeblätter dazugeben. Nochmals rund 5 Minuten ziehen lassen. Wer mag, gibt beim Servieren nochmal einen Klacks geschlagene Sahne drauf.

Guten Appetit!

Mittwoch, 19. Dezember 2007

Jota Triestina - Deftige Wintersuppe aus Triest

Jota TriestinaBevor es mit der großen Weihnachtsfresserei losgeht, gibt es bei uns in dieser Woche eher einfache Küche. Die muss freilich nicht schlecht sein und kann trotz allem gegen die böse Winterkälte helfen (hier in Innsbruck hatte es heute morgen - bei sternenklarem Himmel - wieder mal nicht mehr als minus 10° C). In Triest, wo zu dieser Jahreszeit bereits die eiskalte Bora vom Karst bläst, behilft man sich bei derartigen Temperaturen traditionell mit einer dicken Sauerkraut-Bohnen-Suppe, der Jota Triestina. Übrigens auch genau das richtige Süppchen, um die eisigen Wangen nach einem Rodelausflug auf die Berge wieder warmzukriegen...

Rezept:
Zutaten:
250g getrocknete Borlotti-Bohnen, über Nacht eingeweicht
300g Sauerkraut
3 mehlige Kartoffeln
2 Scheiben Pancetta (Bauchspeck), je 1 cm dick
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 Lorbeerblatt
Salz, Pfeffer
Olivenöl

Zubereitung:
Die eingeweichten Bohnen mit dem Lorbeerblatt weichkochen, rund die Hälfte davon herausnehmen und den Rest mit dem Stabmixer pürieren. Kartoffeln schälen, in grobe Würfel schneiden und gesondert kochen. Zwiebel fein hacken und mit den Pancetta-Scheiben in etwas Olivenöl anschwitzen. Den feingehackten Knoblauch dazu, kurz braten und noch bevor er braun wird, das gut gewaschene Sauerkraut dazugeben. Mit Wasser aufgießen und rund 20 Minuten köcheln. Sauerkraut, Kartoffeln, pürierte und ganze Bohnen zusammengeben, gut mischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Mindestens zwei Stunden rasten lassen. Vor dem Servieren aufwärmen, aber nicht mehr kochen. In vorgewärmte Teller oder Schüsserl füllen und mit ein paar Tropfen Olivenöl und frischem Brot genießen.

Guten Appetit!

Mittwoch, 12. Dezember 2007

Sprossenkohlsuppe mit Zitronen-Sauerrahm

SprossenkohlsuppeVor einiger Zeit haben wir - wie auch Robert von lamiacucina - bei Ilka und Ulli von RezkonvSuite eine verlockende Rosenkohlsuppe entdeckt und sofort auf unsere Nachkochliste gesetzt. Anders als die beiden haben wir aber nicht mit Rindersuppe, sondern mit Kalbsbouillon gearbeitet und ihre Thymiansahne haben wir durch einen mit Zitrone aromatisierten Sauerrahm-Klecks ersetzt. Ein sehr feines Süppchen - durchaus empfehlenswert. Und dabei auch noch mit heimischem Gemüse, direkt von der Marktfrau, hergestellt.

Rezept:
Zutaten:
800 g Sprossenkohl
750 ml Kalbsbouillon
1 walnussgroßes Stück Butter
1 Prise Zucker
Salz
Peffer
4 EL Sauerrahm
Schale einer Zitrone
Saft einer halben Zitrone

Zubereitung:
Sprossenkohl putzen, Stängel kreuzförmig einschneiden und ein paar von den äußeren, schönen Blättern ablösen. Butter in einem großen Topf aufschäumen lassen, Sprossenkohl (samt losen Blättern) und den Zucker hineingeben und unter Rühren möglichst gleichmäßig anbraten. Nun die äußeren Blätter herausnehmen und in eiskaltem Wasser abschrecken. Die restlichen Kohlsprossen mit der erwärmten Bouillon aufgießen und köcheln. Anschließend mit dem Stabmixer pürieren, 1 EL Sauerrahm, Salz und Pfeffer dazugeben. Restlichen Sauerrahm mit Salz, Pfeffer, dem Saft und der Schale der Zitrone vermischen. Suppe in vorgewärmte Schälchen oder Teller füllen, die einzelnen Blätter hineingeben und mit je einem Sauerrahmklecks verzieren.

Guten Appetit!

Mittwoch, 28. November 2007

Pastinakensuppe mit gerösteten Haselnüssen

PastinakensuppeWarum in die Ferne schweifen...? Es ist schon erstaunlich, wie reichhaltig das heimische Gemüseangebot auch zu dieser Jahreszeit eigentlich ist. Viele unserer "alten" Feldfrüchte sind allerdings in den vergangenen Jahrzehnten in Vergessenheit geraten. In den Küchen des Nachkriegswirtschaftswunders galt es schlicht als wenig chic, mit Schwarzwurzeln, Pastinaken oder Kohl zu kochen. Doch das Streben nach der Exotik auf dem Teller hat seine Grenzen. Zunehmend werden auch traditionelle Gemüse wieder interessant. Und auch wir verfolgen in diesem Herbst das Projekt, möglichst viele der im Winter verfügbaren, hierzulande wachsenden Feldfrüchte zu verarbeiten. Wie zum Beispiel die süßlich-nussigen Pastinaken, aus denen wir dieses wärmende Süppchen gebraut haben:

Rezept:
Zutaten:
4 große Pastinaken
1 l Gemüsebrühe
80 ml Sahne
1 Schalotte
etwas Butter
Salz, Pfeffer
1 handvoll Haselnüsse
frischer Thymian zum Dekorieren

Zubereitung:
Schalotte fein hacken und in etwas Butter glasig anschwitzen. Gewaschene und oberflächlich geschälte Pastinaken in Stücke schneiden und dazugeben. Unter Rühren anbraten, mit der Gemüsebrühe ablöschen. Köcheln, bis die Pastinaken weich sind. Dann mit dem Stabmixer pürieren, Sahne dazugeben, nochmals durchmixen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Haselnüsse in hauchdünne Scheiben schneiden und ohne Fett in einer Pfanne anrösten. Suppe in vorgewärmte Schüsserl füllen, mit den Haselnüssen bestreuen und mit einem Zweig Thymian dekorieren.

Guten Appetit!

Dienstag, 13. November 2007

Linsensuppe mit Kokosmilch und Cashewnüssen

Linsensuppe mit Kokosmilch und CashewnüssenEine ganze Zeit lang galten Suppen ja als ziemlich un-chic. Dass das nun vorbei ist, zeigt sich nicht zuletzt am steigenden Suppenangebot in den In-Beizen unserer Städte. Anderswo hat man/frau aber auch ohne die Mithilfe von Trendgurus immer gewusst, dass Suppen ziemlich gut tun. Vor allem im düster nass-kalten Spätherbst. Da gehört auch bei uns das löffelfertig zubereitete Futter zu unseren absoluten Rennern. Anleihen dafür holen wir uns von überall her. Wie etwa aus Indien, dessen Küchentraditionen unsere heutige Suppe aus roten Linsen und Kokosmilch, verfeinert mit gerösteten Cashwenüssen und frischer Minze, inspiriert haben.

Rezept:
Zutaten:
200g rote Linsen
1 gelbe Zwiebel
3 cm langes Ingwerstück
2 frische, rote Chilischoten
1 l Hühnerbrühe
250 ml Kokosmilch
1/2 TL Kreuzkümmelsamen
1/4 TL Bockshornkleesamen
1 EL Erdnussöl
1 TL Gelbwurzpulver
1 TL Madras-Curry
1/2 TL gemahlener Koriander
1 handvoll Cashewnüsse
ein paar frische Minzblätter
evtl. eine Stück rote Paprika in hauchdünnen Streifen

Zubereitung:
Zwiebel fein hacken und im Erdnussöl glasig anschwitzen. Entkernte und in feine Ringe geschnittene Chilis sowie den möglichst klein geschnippelten Ingwer dazugeben und mitbraten. Dann Kreuzkümmelsamen und Bockhornklee zugeben - unter Rühren rund zwei Minuten nochmals braten. Nun die Gewürzpulver einstreuen, durchrühren, die gewaschenen Linsen dazugeben und mit der Hühnerbrühe aufgießen. Rund 10 Minuten kochen, anschließend ca. 3/4 der Kokosmilch hineinschütten. Köcheln, bis die Linsen so weich sind, dass sie zu zerfallen beginnen. Nun restliche Kokosmilch unterrühren, in vorgewärmte Suppenschüsserl bzw. -teller füllen und mit angerösteten Cashewkernen, geschnittener Minze und - fakultativ - roten Paprikastreifen bestreuen.

Guten Appetit!

Sonntag, 28. Oktober 2007

Rote Rüben-Suppe mit Kren

Rote Rüben-Suppe mit KrenAllenthalben bricht die Erkältungsepidemie los. Dem kann aber vorgebeugt werden, auch mit dem richtigen Futter. Rote Rüben zum Beispiel, werden gemeinhin ja überhaupt unterschätzt. Die weinroten Knollen sollen aber, haben wir kürzlich hier gelesen, sogar gegen Grippe helfen. Wie immer dem auch sein mag - sie schmecken fein. Ganz besonders gut passt übrigens Kren, zu dt. Meerrettich, zu den Roten Rüben (bei uns auch: Rohnen). Die Süße der Rüben kommt durch die frische Schärfe der Krenwurzel erst so richtig zur Geltung. Eine Kombination, die wir auch im Suppenschüsserl mögen.

Rezept:
Zutaten:
1 kleine Zwiebel
1 Kartoffel
1 Karotte
3 Rote Rüben
1 l Gemüsebrühe
1 Lorbeerblatt
etwas Butter
1 TL Kümmel, gemahlen
Sauerrahm
Kren
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Zwiebel schälen, fein hacken, ebenso die Kartoffel und die Roten Rüben (Küchenhandschuhe empfehlen sich beim Hantieren mit diesem Gemüse - sein Saft färbt nämlich ziemlich intensiv). Auch die Karotte kleinschnippeln. Zwiebel in etwas Butter anziehen lassen bis sie glasig ist, Kümmel darunterrühren, Karotte, Kartoffel und Rote Rüben dazugeben und mit der heißen Gemüsebrühe aufgießen. Lorbeerblatt zur Suppe geben. Kochen, bis die Gemüse weich sind, Lorbeerblatt wieder entfernen. Dann mit dem Stabmixer pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Mit einem Löfferl Sauerrahm und frisch geriebenem Kren servieren.

Guten Appetit!

aktuelle kommentare

bin nicht so der Schokoladenliebhaber,...
bin nicht so der Schokoladenliebhaber, aber ein Stückchen...
Bolliskitchen (Gast) - 23. Nov, 07:34
mmh.. ein Schoko-Tirolercake,...
mmh.. ein Schoko-Tirolercake, wie wir ihn auch lieben.
lamiacucina - 22. Nov, 18:50
:-)))
:-)))
reibeisen - 22. Nov, 17:51
klaro, komm' vorbei!
klaro, komm' vorbei!
reibeisen - 22. Nov, 17:51
ja, trockenes briochegebäck...
ja, trockenes briochegebäck ist ebensosehr zum...
reibeisen - 22. Nov, 17:51
das ist wirklich ein...
das ist wirklich ein supertipp, der uns voll überzeugt...
reibeisen - 22. Nov, 17:50
am vortag?!
am vortag?!
reibeisen - 22. Nov, 17:49

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