Heidelbeermuffins
Ja, genau, schon wieder Muffins. Daran, geschätzte LeserInnenschaft, sollten Sie sich gewöhnen. Wir haben nämlich vor ein paar Wochen (endlich) ein Muffinblech gekauft und probieren nun das ganze Spektrum durch. Da spricht ja auch nicht wirklich etwas dagegen: Muffins sind vielseitig, praktisch, was ihre Größe angeht, und sie helfen (wie allerhand Süßes) über anstrengende Zeiten hinweg. Einer der Klassiker aus der Muffin-Familie sind Blueberry-Muffins mit Buttermilch. Wir haben das US-Rezept insofern modifiziert, als wir statt der weniger geschmacksintensiven Blueberries sehr aromatische Tiroler Heidelbeeren verwendet haben. Davon hatten wir noch eine letzte Ration, die ohnehin aufgebraucht werden sollte, in unserem Tiefkühlschrank.Rezept:
Zutaten:
100g Butter
175g Zucker
1 Packerl Vanillezucker
2 Eier
300g Mehl
1 Prise Salz
2 TL Backpulver
150 ml Buttermilch
300g Heidelbeeren, tiefgefroren
Zubereitung:
Butter zum Schmelzen bringen und weitgehend auskühlen lassen. Die Eier mit den Zuckern schaumig rühren, die Butter sowie die Buttermilch zugeben und alles zu einer dicken Creme verquirlen. Mehl gut mit dem Mehl und dem Salz vermischen und zur Eier-Creme geben. Durchrühren und nun rasch, aber vorsichtig (sie zerplatzen leicht) die Heidelbeeren unterheben. Papierförmchen in die Muffinform geben, die Böden mit Kristallzucker bestreuen (dadurch lassen sich die Muffins besser aus dem Papier lösen) und den Teig einfüllen. Wer mag, bestreut noch mit Hagelzucker. Bei 200°C rund 20 Minuten backen.
Guten Appetit!
reibeisen - 24. Apr, 08:59
Nach langer Pause, die veränderten Lebensbedingungen und Aufgaben geschuldet ist, gibt's hier nun endlich wieder mal was aus der genussmousse-Küche zu lesen. Selbstverständlich kochen wir nach wie vor, allerdings seltener und zur Zeit leider auch nicht sehr aufwendig - die liebe Zeit lässt's einfach nicht zu. Dennoch wird es auch künftig an dieser Stelle immer wieder mal was von uns zu lesen geben - in größeren Abständen als bisher, freilich.
Backwerke mit kräftiger Zitronennote schmecken erfrischend. So vergisst man/frau beim Konsum leicht, dass man/frau gerade Süßes vertilgt. Ideal für Fastenzeitfans: Mit den superzitronigen Zitronenmuffins, abgekupfert vom wunderschönen, italienischsprachigen Blog
Rund um die
Seit jeher bemüht sich der Mensch, im Herbst die Früchte aus Feld, Wald und Wiese zu konservieren. Über die Jahre ist dadurch die Tradition entstanden, Obst und Nüsse zu schmackhaften Gewürzbroten zu verbacken und sie so möglichst lange haltbar zu machen. Häufig wird da mit bereits getrocknetem Obst gearbeitet. Unser heute vorgestelltes Apfelbrot hingegen haben wir vorwiegend aus frischen Äpfeln hergestellt. Das schmeckt unglaublich lecker und hat zudem den unübertrefflichen Vorteil, den Apfelüberschuss im Hause genussmousse abzubauen (die Trentiner Verwandtschaft schickt uns das knackige Obst von ihren Plantagen jeden Herbst kistenweise).
Vor ein paar Tagen hat uns auf den Seiten der
Da sage einer, wir Kochblogger sind nicht verrückt. Kaum sinkt die Quecksilbersäule des Thermometers auch nur ein ganz kleines Bisschen, schon werfen die Blogeigner ihre Backöfen an. In Paris gibt's
Jawohl, es geht looos. Die ersten Pfirsiche, die diesen Namen auch verdienen, füllen langsam die Obstregale. Pfirsiche sollte ausnahmslos reif gekauft werden, da sie - einmal gepflückt - zwar noch an Farbe, nicht mehr aber an Geschmack gewinnen. Reife Früchte erkennt man/frau zuallererst an ihrem Geruch. Sie sollten zudem ausgeprägte Bäckchen haben und nicht grünstichig sein. All das haben die rot-goldenen Kugeln, die der Gemüsehändler unseres Vertrauens aus Italien importiert hat, erfüllt. Da der Mensch nicht immer nur Escoffiers "Pfirsich Melba" essen kann, wenn ihn nach Pfirsichen gelüstet, hat Herr genussmousse in der italienischen Rezeptekiste gekramt und diesen fruchtig-saftigen Pfirsichkuchen zutage gefördert.
Dass Rhabarber einst einen langen Weg zurücklegen musste, bevor er in unseren Breiten wegen seiner wohlschmeckenden Säure unzählige Fans fand, zeigt sich schon an seinem Namen. Das Blattgewächs soll ursprünglich aus dem himalayischen Zenral- oder aus Ostasien stammen und über die Wolga (einstmals "rha" oder "raw" genannt) als fremde (griech. barbaros) Pflanze nach Europa gekommen sein. Wir verarbeiten das Gemüse (ja, beim Rhabarber handelt es sich tatsächlich um ein Gemüse, nicht um Obst) als säuerlich schmeckenden Kontrast in einem Topfen-Streusel-Kuchen. Und lieben diese erfrischende Frühlingskombination, die wir auch als unseren Beitrag zum aktuellen 
Eigentlich wollten wir ja bloß die Auswahl am Frühstückstisch erweitern. Und da die Kipferl, Golatschen und Striezl vom Bäcker um die Ecke zwar sehr gut, aber irgendwie auch schon recht normal sind, haben wir selbst die Teigschüsseln tanzen lassen. Rein orientierungsmäßig haben wir dafür dieses Mal diverse Koch- und Backfibeln zu Rate gezogen. Darunter auch "Das große Buch der österreichischen Mehlspeisen" von Josef Zauner. Seineszeichens Konditormeister der gleichnamigen und über die Grenzen Österreichs hinaus bekannten