backwerke

Donnerstag, 24. April 2008

Heidelbeermuffins

HeidelbeermuffinsJa, genau, schon wieder Muffins. Daran, geschätzte LeserInnenschaft, sollten Sie sich gewöhnen. Wir haben nämlich vor ein paar Wochen (endlich) ein Muffinblech gekauft und probieren nun das ganze Spektrum durch. Da spricht ja auch nicht wirklich etwas dagegen: Muffins sind vielseitig, praktisch, was ihre Größe angeht, und sie helfen (wie allerhand Süßes) über anstrengende Zeiten hinweg. Einer der Klassiker aus der Muffin-Familie sind Blueberry-Muffins mit Buttermilch. Wir haben das US-Rezept insofern modifiziert, als wir statt der weniger geschmacksintensiven Blueberries sehr aromatische Tiroler Heidelbeeren verwendet haben. Davon hatten wir noch eine letzte Ration, die ohnehin aufgebraucht werden sollte, in unserem Tiefkühlschrank.

Rezept:
Zutaten:
100g Butter
175g Zucker
1 Packerl Vanillezucker
2 Eier
300g Mehl
1 Prise Salz
2 TL Backpulver
150 ml Buttermilch
300g Heidelbeeren, tiefgefroren

Zubereitung:
Butter zum Schmelzen bringen und weitgehend auskühlen lassen. Die Eier mit den Zuckern schaumig rühren, die Butter sowie die Buttermilch zugeben und alles zu einer dicken Creme verquirlen. Mehl gut mit dem Mehl und dem Salz vermischen und zur Eier-Creme geben. Durchrühren und nun rasch, aber vorsichtig (sie zerplatzen leicht) die Heidelbeeren unterheben. Papierförmchen in die Muffinform geben, die Böden mit Kristallzucker bestreuen (dadurch lassen sich die Muffins besser aus dem Papier lösen) und den Teig einfüllen. Wer mag, bestreut noch mit Hagelzucker. Bei 200°C rund 20 Minuten backen.

Guten Appetit!

Dienstag, 18. März 2008

Nutella-Muffins mit Schokostücken

Nutella-Muffins mit SchokostückenNach langer Pause, die veränderten Lebensbedingungen und Aufgaben geschuldet ist, gibt's hier nun endlich wieder mal was aus der genussmousse-Küche zu lesen. Selbstverständlich kochen wir nach wie vor, allerdings seltener und zur Zeit leider auch nicht sehr aufwendig - die liebe Zeit lässt's einfach nicht zu. Dennoch wird es auch künftig an dieser Stelle immer wieder mal was von uns zu lesen geben - in größeren Abständen als bisher, freilich.

Rezept:
Zutaten:
100g Nutella
75g Butter
50g Rohrzucker
1 Packerl Vanillezucker
2 Eier
300g Weizenmehl
160 ml Milch
2 TL Backpulver
1 Prise Salz
200g Schokolade, 70% Kakaoanteil

Zubereitung:
Eier mit Rohr- und Vanillezucker schaumig rühren. Butter zum Schmelzen bringen, Nutella einrühren, etwas abkühlen lassen und gemeinsam zur Eiermischung geben. Mehl mit Salz und Backpulver sowie der in kleine Stücke geschnittenen Schokolade vermengen und nun mit der Nutella-Eiermischung und der Milch zu einem saftigen Teig verkneten. Muffinform mit Papierkörbchen auslegen, je zu 3/4 füllen und im vorgeheizten Backofen bei 200°C 20 Minuten backen. Die Masse ergibt 12 Muffins.

Guten Appetit!

Freitag, 8. Februar 2008

Abgekupfert: Zitronig-frische Zitronenmuffins

Zitronenmuffins à la "cavoletto di bruxelles"Backwerke mit kräftiger Zitronennote schmecken erfrischend. So vergisst man/frau beim Konsum leicht, dass man/frau gerade Süßes vertilgt. Ideal für Fastenzeitfans: Mit den superzitronigen Zitronenmuffins, abgekupfert vom wunderschönen, italienischsprachigen Blog cavoletto di bruxelles, könnte man sich nämlich tatsächlich einreden, eh nix verboten Kaloriöses zu konsumieren...

Rezept:
Zutaten:
200g Mehl
150g Zucker
150g Topfen
120g Butter
1 Ei
1 unbehandelte Zitrone
3/4 Packerl Backpulver
Für die Glasur:
125g Staubzucker
Saft einer Zitrone
Für die Deko:
Schale einer unbehandelten Zitrone
100g Zucker
80 ml Wasser

Zubereitung:
Ei mit dem Zucker schaumig schlagen, abgetropften Topfen und zerlassene Butter unterrühren. Die Zitrone heiß waschen, die Schale abreiben und dazugeben. Mehl gut mit dem Backpulver vermengen und einkneten. In Muffinformen füllen und im Backrohr bei 200°C (190°C Umluft) backen. Unterdessen die Schale von der zweiten Zitrone mit einem Zestenreißer abschaben. Zucker mit Wasser aufkochen, rund fünf Minuten köcheln lassen, dann die Zitronenzesten dazugeben und erkalten lassen. Staubzucker mit dem Saft der Zitrone vermischen und auf die erkalteten Muffins träufeln. Mit den kandierten Zitronenzesten belegen.

Guten Appetit!

Freitag, 4. Januar 2008

Zum Frühstück: Nussstriezel

NussstriezelRund um die erste Mahlzeit des Tages gibt es wahre Glaubenskämpfe. Während die einen hurtig ihren cappuccio samt brioche hinunterstülpen, zelebrieren die anderen ihr Frühstück mit Müsli, Eiern und frischgepressten Säften. Am Wochenende genießt auch die genussmousse-crew ganz gerne mal eine etwas ausgedehntere Morgenmahlzeit mit frischen Brötchen, den unvergleichlichen Bergkäsen aus dem Bregenzer Wald und süßen Bäckereien. Wie etwa einem duftenden Nussstriezel aus Germteig. Hausgemacht, versteht sich!

Rezept:
Zutaten:
600g Weizenmehl
1/4 l Milch
1 Würferl Germ (Hefe) - 42 g
3 EL Zucker
80g Butter
2 Eier
400g Haselnüsse
400g Marillenmarmelade (Aprikosenkonfitüre)
3 EL Staubzucker
Saft von 1 1/2 Zitronen

Zubereitung:
Hälfte der Milch, zerbröselten Germ, 100g Mehl und eine Prise Zucker vermengen und diesen Vorteig an einem warmen Ort gehen lassen. Unterdessen die restliche Milch erhitzen bis sie handwarm ist und die Butter darin zerlaufen lassen. Mehl mit Zucker und den Eiern vermischen, die Milch-Butter-Mischung einrühren und den Vorteig unterheben. Gut durchkneten und anschließend mindestens zwei Stunden lang gehen lassen. Haselnüsse in der Küchenmaschine kleinreiben, mit der Marillenmarmelade und dem Saft einer halben Zitrone vermischen. Teig in vier gleich große Stücke teilen, zu einer länglichen Teigplatte auswalken und gleichmäßig mit der Haselnussfülle bestreichen. Die Teigplatten von der Längsseite her zusammenrollen. Jeweils zwei dieser Teigrollen umeinander schlingen (wie einen Faden, den man/frau dreht) und in eine gefettete und bemehlte Kastenform geben. Die Teigrollen mit einem scharfen Messerchen an der Oberseite jeweils mit einem relativ tiefen Einschnitt versehen. Nochmals 15 Minuten gehen lassen und dann im auf 180°C (Umluft: 160°C) vorgeheizten Backofen 20 Minuten lang backen. Unterdessen restlichen Zitronensaft mit dem Staubzucker verrühren. Striezel aus dem Ofen nehmen, mit der Zitronenglasur bepinseln und nochmals 20 Minuten lang fertigbacken.

Guten Appetit!

Freitag, 30. November 2007

Apfelbrot, home made

ApfelbrotSeit jeher bemüht sich der Mensch, im Herbst die Früchte aus Feld, Wald und Wiese zu konservieren. Über die Jahre ist dadurch die Tradition entstanden, Obst und Nüsse zu schmackhaften Gewürzbroten zu verbacken und sie so möglichst lange haltbar zu machen. Häufig wird da mit bereits getrocknetem Obst gearbeitet. Unser heute vorgestelltes Apfelbrot hingegen haben wir vorwiegend aus frischen Äpfeln hergestellt. Das schmeckt unglaublich lecker und hat zudem den unübertrefflichen Vorteil, den Apfelüberschuss im Hause genussmousse abzubauen (die Trentiner Verwandtschaft schickt uns das knackige Obst von ihren Plantagen jeden Herbst kistenweise).

Rezept:
Zutaten:
1 kg säuerliche Äpfel
200g Haselnüsse
250g Rosinen oder Sultaninen
100g weißer Zucker
120g brauner Zucker
3 EL Kakaopulver (das ungesüßte)
1 TL Zimt, gemahlen
1 Messerspitze Nelke, gemahlen
2 EL Vodka
2 EL Apfelschnaps
250g Dinkelmehl
250g Weizenmehl
1 1/2 Packerl Backpulver

Zubereitung:
Äpfel waschen, schälen und mit einem groben Reibeisen zerkleinern. Mit allen Zutaten - außer Mehl und Backpulver - vermischen und mindestens zwei Stunden zugedeckt marinieren lassen. Dann die beiden Mehlsorten vermischen, das Backpulver gut darin verrühren und alles zur Apfelmischung geben. Mit nassen Händen Brotlaibe formen, auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech geben und im Ofen bei 200° C (180°C Umluft) rund 60 bis 75 Minuten backen. Damit die Oberfläche nicht verbrennt, die Laibe anfänglich mit Alufolie abdecken. Die Folie kann nach rund einer Dreiviertelstunde wieder entfernt werden. Auskühlen lassen und mit Butter servieren.

Guten Appetit!

Samstag, 18. August 2007

Zwetschkenkuchen mit Zimtstreusel

Zwetschkenkuchen mit MürbteigVor ein paar Tagen hat uns auf den Seiten der Koch-Banausen ein Zwetschkenkuchen mit Mürbteig angelacht. Von unserem letzten Einkauf hatten wir noch ein knappes Kilogramm heimischer Zwetschken im Hause und waren auf der Suche nach wohlschmeckenden Verwertungsmöglichkeiten. Der Zwetschkenkuchen à la Koch-Banausen ist genau das Richtige für unser Wochende, dachten wir uns und haben uns ans Nachbacken gemacht. Das hat sich gelohnt, denn das Ergebnis ist so richtig schmackofatz! Ein super-feines Rezept, das wir allerbesten Gewissens weiterempfehlen können. Besten Dank, liebe Koch-Banausen.

Rezept:
Zutaten:
Für den Teig:
230g Weizenmehl
150g Butter
40g Zucker
1 Packerl Vanillezucker
1 Ei
1 EL Vollmilch

Für obendrauf:
1 knappes kg Zwetschken
2 EL Mandelblättchen
50g Weizenmehl
35g Zucker
40g Butter
2 TL Zimt, gemahlen

Zubereitung:
Mehl auf eine saubere Arbeitsfläche sieben. Butter schnell damit verreiben, Zucker, Ei und die Vollmilch zugeben und möglichst flott einen homogenen Teig daraus kneten. In etwas Küchenfolie einwickeln und im Kühlschrank rund eine Stunde rasten lassen. Unterdessen Zwetschken waschen und die Streusel zubereiten. Dafür das Mehl mit Zucker und Zimt vermischen und mit der Butter verreiben, bis kleine Streusel entstehen. Backrohr auf 180°C vorheizen, Teig auswalken und eine gefettete und bemehlte Quiche-Form damit auskleiden. Ränder etwas nach unten drücken. Zwetschkenhälften einschlichten, mit den Streuseln und den Mandelblättchen bestreuen. Zunächst mit etwas Alufolie bedeckt rund 25 Minuten backen, dann Folie entfernen und nochmals 20 Minuten fertigbacken. Dazu passt gut eine Kugel Vanilleeis und/oder ein Klecks Schlagsahne.

Guten Appetit!

Dienstag, 24. Juli 2007

Torta di ulivi e pomodori secchi - Pikanter Olivenkuchen

Torta di ulivi e pomodori secchi fertigDa sage einer, wir Kochblogger sind nicht verrückt. Kaum sinkt die Quecksilbersäule des Thermometers auch nur ein ganz kleines Bisschen, schon werfen die Blogeigner ihre Backöfen an. In Paris gibt's Lasagne und in Basel wird Foccacia gebacken. Da wollen (und können) natürlich auch wir nicht zurückstehen. Der passende Anlass für's Backen war auch schnell gefunden: Wir hatten beschlossen, mit Freunden das eine oder andere Fläschchen zu köpfen und brauchten irgendetwas Essbares dazu. Und siehe da: Die "torta di ulivi e pomodori secchi" erwies sich als perfekter Weinbegleiter.

Rezept:
Zutaten:
500g Weizenmehl
1 Würfel Germ (Frischhefe)
1 Prise Zucker
Wasser
5 EL Olivenöl
1 handvoll getrocknete Tomaten
2 handvoll grüne Oliven, entsteint
2 handvoll schwarze Oliven, entsteint
50g frisch geriebenen Parmesan
3 Eier
3 Stängel frischen Rosmarin
Salz

Zubereitung:
Getrocknete Tomaten in Stücke schneiden und diese in etwas Wasser einlegen. Auch die Oliven schnippeln. Die Nadeln von den Rosmarinstängeln lösen und ebenfalls kleinschneiden. 3 EL vom Mehl entnehmen, zerbröselten Germ, den Zucker und 100 ml lauwarmes Wasser zufügen. Diesen Vorteig an einem warmen Ort gehen lassen, bis sich die Masse verdreifacht hat. Einweichwasser der Tomaten abgießen und diese gut abtropfen. 2 Eier verquirlen, mit dem Mehl, dem Olivenöl, dem Parmesan, den Oliven, den Tomaten, dem Rosmarin, etwas Salz und dem Vorteig zu einem kompakten Teig verkneten (er soll nicht an den Händen kleben - sonst einfach noch etwas Mehl zugeben). Eine Kastenform buttern, mehlen und mit etwas Salz bestreuen. Den Teig hineingeben und bei 180°C Heißluft (200°C normal) 25 Minuten backen. Nun das dritte Ei verquirlen, etwas salzen und damit den Olivenkuchen bestreichen. Nochmals rund 20 bis 25 Minuten backen.

Guten Appetit!

Donnerstag, 14. Juni 2007

Italienischer Pfirsichkuchen - Torta alla pesca

Italienischer Pfirsichkuchen fertigJawohl, es geht looos. Die ersten Pfirsiche, die diesen Namen auch verdienen, füllen langsam die Obstregale. Pfirsiche sollte ausnahmslos reif gekauft werden, da sie - einmal gepflückt - zwar noch an Farbe, nicht mehr aber an Geschmack gewinnen. Reife Früchte erkennt man/frau zuallererst an ihrem Geruch. Sie sollten zudem ausgeprägte Bäckchen haben und nicht grünstichig sein. All das haben die rot-goldenen Kugeln, die der Gemüsehändler unseres Vertrauens aus Italien importiert hat, erfüllt. Da der Mensch nicht immer nur Escoffiers "Pfirsich Melba" essen kann, wenn ihn nach Pfirsichen gelüstet, hat Herr genussmousse in der italienischen Rezeptekiste gekramt und diesen fruchtig-saftigen Pfirsichkuchen zutage gefördert.

Rezept:
Zutaten:
6 reife Pfirsiche
50g Butter
150g Zucker
1 Packerl Vanillezucker
100 ml Sahne
2 Eier
220g Weizenmehl
1/2 Packerl Backpulver
30g Braunzucker
Saft einer halben Zitrone

Zubereitung:
Pfirsiche waschen, kreuzförmig einritzen, mit kochendem Wasser übergießen, abschrecken und dann schälen. Die Hälfte in kleine Stücke schneiden, den Rest pürieren und mit den Zitronensaft vermischen. Butter schaumig rühren, Zucker und Vanillezucker dazugeben, Eier trennen und die Dotter einrühren. Pürierte Pfirsiche, Sahne und das mit dem Backpulver vermengte Mehl unterheben. Eiklar zu Schnee schlagen und ebenfalls untermengen. Eine Quiche-Form einfetten und mehlen, mit rund 2/3 des Teiges füllen. Darauf die Pfirsichstücke verteilen, restlichen Teig daraufgeben und mit dem Rohrzucker bestreuen. Im Backofen bei 150°C (160°C Heißluft) rund 40 Minuten backen.

Guten Appetit!

Donnerstag, 17. Mai 2007

Rhabarber-Topfen-Streusel

Rhabarber-Streusel fertigDass Rhabarber einst einen langen Weg zurücklegen musste, bevor er in unseren Breiten wegen seiner wohlschmeckenden Säure unzählige Fans fand, zeigt sich schon an seinem Namen. Das Blattgewächs soll ursprünglich aus dem himalayischen Zenral- oder aus Ostasien stammen und über die Wolga (einstmals "rha" oder "raw" genannt) als fremde (griech. barbaros) Pflanze nach Europa gekommen sein. Wir verarbeiten das Gemüse (ja, beim Rhabarber handelt es sich tatsächlich um ein Gemüse, nicht um Obst) als säuerlich schmeckenden Kontrast in einem Topfen-Streusel-Kuchen. Und lieben diese erfrischende Frühlingskombination, die wir auch als unseren Beitrag zum aktuellen Garten-Koch-Event einreichen möchten.

Rezept:
Zutaten:rhabarberblogevent
Streusel:
120g zerlassene Butter
110g Zucker
250g Mehl
1 Dotter
1 Packerl Vanillezucker
1/2 Packerl Backpulver

Füllung:
80g Butter
120g Zucker
2 Dotter
250 Topfen 20% Fett (in D: Quark)
3 Eiklar
5 Stangen Rhabarber (besonders hüsch ist roter Blutrhabarber)
1 Zitrone
3 EL Rum
1 Messerspitze gemahlenen Zimt

Zubereitung:
Butter, Zucker, Mehl, Dotter, Vanillezucker und Backpulver auf einer bemehlten Arbeitsfläche vermischen und mit den Fingern zu Streusel zerbröseln. Butter, Dotter und Zucker schaumig rühren. Nach und nach den Topfen zugeben und rühren, bis eine sämige Creme entsteht. Eiklar zu Schnee schlagen und vorsichtig unterheben. Rhabarber waschen, schälen und in 1 cm breite Scheiben schneiden. Mit Rum sowie dem Saft der Zitrone beträufeln, Zimt darüberstreuen und ca. 5 Minuten rasten lassen. Rund 3/4 der Streuselmenge in eine gebutterte Springform geben, Rhabarber darauf verteilen, Topfenmasse darüberstreichen und mit den restlichen Streuseln bestreuen. Im Backrohr bei 180°C (Umluft 170°C) ca. 50 Minuten backen.

Guten Appetit!

Montag, 23. April 2007

Hefezopf

Hefezopf fertigEigentlich wollten wir ja bloß die Auswahl am Frühstückstisch erweitern. Und da die Kipferl, Golatschen und Striezl vom Bäcker um die Ecke zwar sehr gut, aber irgendwie auch schon recht normal sind, haben wir selbst die Teigschüsseln tanzen lassen. Rein orientierungsmäßig haben wir dafür dieses Mal diverse Koch- und Backfibeln zu Rate gezogen. Darunter auch "Das große Buch der österreichischen Mehlspeisen" von Josef Zauner. Seineszeichens Konditormeister der gleichnamigen und über die Grenzen Österreichs hinaus bekannten Konditorei in Bad Ischl, die sich seinerzeit als k.u.k. Hoflieferantin ihre Meriten verdient hat. Beeindruckt von der Reichhaltigkeit des Zauner'schen Zopfrezepts haben wir uns daran orientiert und festgestellt: Die chose ist ziemlich üppig! Ein Zopf à la Zauner entspricht vielmehr einem Kuchen, als einem leichten Hefegebäck für's Frühstück. Aber gut war das Ding dann eigentlich schon doch ... ;-)

Rezept:
Zutaten:
600g Weizenmehl
4 Eidotter
150g Zucker
150g Butter
1/4l Milch
42g Germ (Hefe)
1 Prise Salz
etwas abgeriebene Zitronenschale
1 handvoll Rosinen
Glasur für den Glanz:
4 EL Milch
1 Ei

Zubereitung:
Milch, 2 EL vom Zucker und 5 EL vom Mehl und zerbröckelte Frischhefe zu einem "Vorteig" oder "Teiglein" vermischen und an einem warmen Ort ca. 15 Minuten gehen lassen (d.h. mit einem sauberen Geschirrtuch bedecken und einfach rasten lassen - die Masse "geht" dann mindestens auf das Doppelte ihrer ursprünglichen Größe auf). Dann restliches Mehl sieben, Vorteig sowie Eidotter, Zucker, Salz, Zitronenschale und Rosinen dazugeben und zu einem kompakten Teig kneten. Neuerlich rund 1 Stunde gehen lassen. Zu drei gleich dicken und langen Rollen formen, diese nebeneinander legen und zu einem Zopf flechten. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech geben und nochmals 15 Minuten gehen lassen. Bei 180°C (160°C) Umluft rund 1/2 Stunde backen, dann mit der Glasur aus mit Ei verquirleter Milch bestreichen und nochmals rund 10 Minuten backen.

Guten Appetit!

aktuelle kommentare

Ein wunderbarer Tribut...
Ein wunderbarer Tribut an den Frühling :-)
kulinaria katastrophalia (anonym) - 5. Mai, 14:21
Ich beteilige mich auch...
Ich beteilige mich auch gerne an den restlichen 5/8...
Dandu (anonym) - 5. Mai, 06:39
Ich mache auch mal einen...
Ich mache auch mal einen Tiefkühlback-up mit solchen...
Dandu (anonym) - 30. Apr, 22:50
schönes Rezept....
schönes Rezept. Für die verbleibenden 7/8...
lamiacucina - 30. Apr, 06:51
Risotto mit grünem...
Gut dazu passt auch etwas frischer Limonensaft... http://www. blogkoch.de//50226711/riso tto_mit_granem_spargel.php
Nicole (anonym) - 30. Apr, 01:34
Mit Spargelsud schmeckt...
Mit Spargelsud schmeckt das auch viel besser als mit...
Barbara (anonym) - 29. Apr, 21:08
Lecker! Und, dann auch...
Lecker! Und, dann auch noch mit grünem Spargel!!!!!!!! Das...
bolli (anonym) - 29. Apr, 10:55
genau das richtige, für...
genau das richtige, für die krankenpflege!
reibeisen - 29. Apr, 10:02

User Status

Du bist nicht angemeldet.

kontakt

genussmousse(at)gmx.at

Suche

 

Status

Online seit 492 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 5. Mai, 14:21

Credits

Knallgrau New Media Solutions - Web Agentur für neue Medien

powered by Antville powered by Helma


xml version of this page
xml version of this page (with comments)
xml version of this topic

twoday.net AGB

besucherInnen seit juni '07:


antipasti, mezze, vorspeisen
aus dem wasser
backwerke
basics
desserts
französisch
indisch (auch viel veggie)
italienisch
kuechenliteratur
mitteilungen aus der küche
orientalisch
pasta
risotti
russisch
salads
soups (auch viel veggie)
... weitere
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren