Montag, 7. Dezember 2009

Geduldsspiel: Linzeraugen, gaaaanz klein

linzeraugenSo eine Fuzzlerei: Am Wochenende wurden Linzeraugen fabriziert. Und das getreu unserer Vorstellung, dass sie - wie alle Weihnachtskekse - gaaaanz klein sein müssen. Wir waren, reine Arbeitszeit, über vier Stunden mit Ausstechen, Backen, Kühlen, Zuckern und Zusammenpappen befasst. Ein Geduldsspiel, wahrlich! Aber das Ergebnis kann sich sehen lassen: Die Linzeraugen sind nicht größer als 3 cm im Durchmesser. Nun müssen die Dinger nur noch zehn bis vierzehn Tage rasten, damit sie so richtig mürbe werden. Unterdessen widmen wir uns der Herstellung weiterer Kekssorten. Unbedingt sein müssen: Vanillekipferl, Butterkekse, Haferflockenbusserl, Anisbusserl und die eine oder andere schokohaltige Praline. Und dann lassen wir's wohl auch wieder gut sein. Na ja, vielleicht noch etwas Lebkuchenartiges. Mal sehen. Wir halten Sie jedenfalls auf dem Laufenden, LeserInnenschaft!

Rezept:
Zutaten:
Für knapp 50 Kekse:
300g Mehl
200g Butter
100g Zucker
1 Eidotter
1/2 TL Salz
Mark einer halben Vanilleschote
Schale einer halben, unbehandelten Zitrone, fein geraspelt
Ribisel- (dt: Johannisbeer-) oder Marillen- (dt: Aprikosen-)Marmelade
Staubzucker

Zubereitung:
Aus Mehl, Butter, Zucker, Eidotter und den Gewürzen rasch einen Mürbteig kneten. Im Kühlschrank mindestens eine Stunde rasten lassen, rund zehn Minuten vor dem Verarbeiten herausnehmen. Teig auf einer bemehlten Fläche 3 mm dünn auswalken und mit dem Ausstecher Kekse ausstechen. Die Hälfte der Kekse mit "Augen" (kleinen Löchern in der Mitte - wir haben zum Ausstechen dieser Löcher eine runde Spritztülle benutzt) versehen. Bei 200°C jeweils 6 bis 8 Minuten backen. Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen. Die Kekse mit Augen mit Staubzucker bestreuen, die anderen mit Ribiselmarmelade bestreichen und möglichst passgenau zusammensetzen. Vorsichtig in eine Keksdose einschlichten.

Guten Appetit!

Sonntag, 6. Dezember 2009

Die Weihnachtskeksbackstube ist eröffnet

keksausstecherBisher haben wir von der genussmousse-crew uns ja - gelinde gesagt - in vornehmer Zurückhaltung geübt, wenn es um Weihnachtsbäckereien ging. Dass sich das nun schlagartig ändert, verdankt sich einem Zufallsfund: Beim Kramen in alten Kellerbeständen fiel der frau genussmousse eine Schachtel mit Keksausstechern in die Hände. Noch von der geliebten Großmutter selbst verschnürt, lagerte darin jenes Zubehör, mit dem schon in Kindheitstagen eifrig helfend Weihnachtskekse produziert worden waren. Es versteht sich von selbst, dass die Dinger - einmal gesäubert - auch zum Einsatz kommen müssen. Wenngleich: Die Ausstecher sind unverhältnismäßig groß. Und das ist ein ernstes Problem. Denn: Wenn schon Weihnachtskekse, dann nur ganz ganz kleine, filigrane, mit viel Fingerfertigkeit hergestellte Teile. Wir gehören nämlich in diesem Fall definitiv nicht zu jenen, die gern "viel" in Hand und Mund haben. Große, grobe Fladen sind uns ein Graus. *brrrrrr* Dann schon lieber gar nichts! Oder eben: Selber machen und dabei ordentlich schwitzen, damit die Dinger auch übliche Konditorengrößen eher unter-, als überschreiten. Oder wie sehen Sie das, geschätzte LeserInnenschaft?

Dienstag, 1. Dezember 2009

Tiroler Gerstlsuppe

gerstlsuppeGerstlsuppe - noch so ein wintertaugliches Langschmorgericht, bei dem uns warm wird um Herz und Magen. Typisch für Tirol, löst das schlutzige Süppchen heute bei Vielen vor allem Winterurlaubs-, Schnee- und Skihüttenassoziationen aus. Hierzulande war die kulinarische Verwendung von Gerste allerdings lange Zeit ein Zeichen für die Armut, die die Kargheit der Bergwelt mit sich brachte. Während sich in flacheren, klimatisch bevorzugten Regionen nämlich die Weizenähren im Wind bogen, wuchs in den Tiroler Bergen nicht viel mehr als Buchweizen und Gerste. Das ist im Himalaya übrigens heute noch so: In Tibet ist die Gerste das Grundnahrungsmittel (neben Yak-Butter und -Fleisch). Mittlerweile wird Gerste auch in Tirol eher weniger verkocht: Das Getreide, das zu den ältesten vom Menschen kultivierten Pflanzen gehört, wird vorwiegend als Futtermittel oder fürs Bierbrauen verwendet. Wobei Letzteres ja auch nicht die schlechteste Wahl ist...

Rezept:
Zutaten:
250g Rollgerste (Graupen)
200g Selchfleisch
1 kleine Zwiebel
1 mittelgroße Karotte
1 kleine Stange Lauch
1 Stängel Stangensellerie
1 l hausgemachte Rindssuppe
Butterschmalz
3 Wacholderbeeren
1 Lorbeerblatt
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Gerste für zwei Stunden in kaltes Wasser einweichen. Gemüse putzen und in kleine Stücke hacken. Zwiebel in etwas Butterschmalz glasig anschwitzen, gut abgetropfte Gerste dazugeben und mit vorgewärmter Rindssuppe aufgießen. Aufkochen lassen. Dann Selchfleisch im ganzen Stück zugeben, ebenso die Gemüse, das Lorbeerblatt und die leicht angequetschten Wacholderbeeren. Rund 45 Minuten lang leise köcheln lassen. Dann das Fleisch aus der Suppe nehmen, in kleine Stücke schneiden und wieder dazugeben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Schmeckt super mit einer dicken Scheibe Brot und einem Glas Bier.

Guten Appetit!

Sonntag, 29. November 2009

Ragu di cinghiale - Wildschweinragout

ragucinghialeDa ist sie wieder: Die Zeit der stundenlang geschmorten Gerichte. Nichts muss mehr schnell gehen in der Küche. Nur allzu gerne wärmt man sich an duftenden Töpfen, plaudert über blubbernden Suppen und genießt bei all dem einen kollektiven Kochschluck (das obligate Glas Wein am Herd ist sowieso eine Kategorie für sich). Ehedem, als die KöchInnen ohnehin den ganzen Tag an ihrem wohlriechenden Arbeitsplatz verbrachten, gehörten Speisen mit langen Zubereitungszeiten noch ganz selbstverständlich auf die bürgerlichen Speisezettel. Heute sind sie da schon weit seltener anzutreffen. Wie gut, dass es den Spätherbst & Wochenenden gibt. Da ist dann schon mal die eigentlich recht zeitaufwändige Fabrikation eines Wildragouts drin. Heute in der Form eines norditalienischen ragu di cinghiale, serviert mit breiten Bandnudeln.

Rezept:
Zutaten:
800g Wildschweinschlögel (oder ein anderes, gut durchzogenes Stück)
2 Stangen Bleich- bzw. Stangensellerie
2 Karotten, mittelgroß
2 Zwiebeln
1 Zehe Knoblauch
3 Ästchen frischer Rosmarin
5 leicht zerquetschte Wacholderbeeren
1 Lorbeerblatt
600 ml Teroldego (oder anderer, schwerer italienischer Rotwein)
2 EL Tomatenmark
100 g Pancetta
300 ml Rindssuppe, hausgemacht
100 ml Milch
2 Nelken
Butterschmalz
1 walnussgroßes Stück Butter
Salz, Pfeffer, Muskatnuss

Zubereitung:
Fleisch putzen und ziemlich klein schneiden. Mit den gewürfelten Karotten, Selleriestangen, einer Zwiebel sowie der grob zerteilten Knoblauchzehe, den Rosmarinästen, den Wacholderbeeren und dem Lorbeerblatt in eine Schüssel geben und mit ca. 400 ml Rotwein aufgießen. Mindestens 24 Stunden zugedeckt im Kühlschrank marinieren lassen. Pancetta kleinschnippeln, zweite Zwiebel hacken und in etwas Butterschmalz anschwitzen. Unterdessen Fleisch in ein Sieb geben, gut abtropfen. Dabei die Marinade auffangen. Fleisch (gemeinsam mit den Gemüsewürfeln aus der Marinade) in den Topf geben und mitdünsten. Flüssigkeit verdampfen lassen, weiterbraten, bis das Fleisch etwas Farbe nimmt. Dann mit der Marinier-Flüssigkeit sowie der Hälfte der vorgewärmten Rindssuppe aufgießen (das Fleisch sollte vom Saft nicht ganz bedeckt sein). Ein Teeei mit den Rosmarinästen aus der Marinade sowie 2 Nelken in den Topf hängen. Das Ragout bei offenem Deckel langsam vor sich hin schmoren lassen, bis die Flüssigkeit neuerlich verdampft ist. Tomatenmark einrühren, salzen, pfeffern, mit frisch geriebener Muskatnuss abschmecken und mit der restlichen Suppe sowie der ebenso gewärmten Milch aufgießen. Neuerlich, nun aber bei geschlossenem Topfdeckel, ganz langsam vor sich hin schmoren lassen. Mindestens eine, besser zwei oder drei Stunden lang - dabei wird das Fleisch herrlich mürbe, die Sauce unglaublich wohlschmeckend. Vor dem Servieren das Teeei entfernen, das Ragout nochmals abschmecken und die Butter einrühren. Passt herrlich zu (hausgemachten) Pappardelle, aber auch Polenta schmeckt fein. Ein weiteres Muss dazu: Frisch geriebener Parmesan oder Grana.

Guten Appetit!

Mittwoch, 25. November 2009

Veeeery spicy: Zwetschgenchutney

zwetschgenchutneyVor Kurzem ist uns beim italienischen Gemüsehändler ein Kilo Zwetschgen in die Hände gefallen. Ein Glücksfall. Und schlicht und ergreifend ideal, um zur hiesigen Zwetschgenzeit Versäumtes nachzuholen. Gerade im Spätherbst und beginnenden Frühwinter gibt's nämlich kaum Köstlicheres als Begleitung für den einen oder anderen Curry oder auch ein zart rosa gegartes Schweinsfilet mit Kartoffelpüree als Zwetschgenchutney. Dafür sorgen die diversen Gewürze, an denen bei der Zubereitung nicht gespart werden sollte (vor allem nicht, was deren Qualität angeht. Mengenmäßig heißt's nämlich schon ein bisschen aufpassen!).

Rezept:
Zutaten:
1 kg Zwetschgen
5 cm frische Ingwerwurzel
3 Schalotten
3 cm Zimtrinde
3 Sternanissterne
3 Kardamomkapseln
1 TL gelbe Senfkörner
2 TL Koriandersamen
1 TL gemahlene Kashmiri-Chilies
100g Zucker
150 ml Weißweinessig
100 ml Wasser
Salz

Zubereitung:
Zucker in einem großen Topf hellgelb karamellisieren. Mit Wasser und Weißweinessig ablöschen, aufkochen. Gewürze, geschälten und in Mini-Würferl geschnittenen Ingwer sowie die fein gehackte Zwiebel zugeben. Zwetschgen waschen, entsteinen und vierteln und ebenso in den Topf geben. Bei offenem Deckel langsam und lange (da braucht's einiges an Geduld) vor sich hin schmoren lassen. Wenn die Zwetschgen weitgehend verkocht sind und das Chutney eine breiig-gelierende Konsistenz erreicht hat, Zimtrinde, Kardamomkapseln sowie Sternanissterne herausfischen, Gläser mit kochendem Wasser sterilisieren und das heiße Chutney einfüllen. Mit auf die gleiche Weise sterilisierten Deckeln gut verschließen. Gläser zunächst auf die Deckel gedreht, dann normal stehend auskühlen lassen. Das Chutney hält sich quasi ewig, wenn es den Essern so lange standhält.

Guten Appetit!

Sonntag, 22. November 2009

Dunkelbraune Versuchung: Schokokuchen mit Stückchen

schokokuchenstueckeDieses Mal haben wir in der genussmousse-Wochenendbackstube Schokoladiges gefertigt. Noch ist der Anpfiff zum "carne vale" ("Fleisch adé") ja nicht wirklich erfolgt... ;-) Wobei: Auch wenn die katholische Vorweihnachtsfastenzeit in unserer Kindheit hierzulande noch eine gewisse Rolle gespielt haben mag - heute wird darauf sowieso ringsum gepfiffen. An jeder Ecke sprießen Glühweinhütteln aus dem Boden und/oder werden Zuckerwatte, Kiachl (ein typisches Tiroler Schmalzgebäck aus Germteig, das entweder mit Sauerkraut oder mit Preiselbeermarmelade gegessen wird) oder Krachmandeln angeboten. Die allgemeine Völlerei bei den diversen Weihnachtsfeiern ist ja sowieso Legende. Und selbst die Polizei macht einen guten Schnitt: So viele Alkosünder wie in der Vorweihnachtszeit werden sonst das ganze Jahr über aus dem Verkehr gezogen. Wie dem auch sei: Bei uns gab's heute Schokoladenkuchen. Mit Stückchen. Damit sich das Sündigen auch lohnt...

Rezept:
Zutaten:
3 Eier
300g Weizenmehl
150g Zucker
100g Butter
125ml Milch
1 Vanilleschote
1 TL Salz
1/2 TL Zimt
2 EL ungesüßtes Kakaopulver
2,5 TL Backpulver
3 Rippen dunkle Schokolade (min. 70%)

Zubereitung:
Eier trennen. Butter mit Dottern, Zucker, Zimt und Vanillemark schaumig rühren. Kakaopulver mit etwas von der Milch glattrühren und unterheben. Mehl mit Backpulver und Salz vermischen und mit der restlichen Milch zur Buttermischung geben, weiter rühren. Schokolade in grobe Stücke hacken, dazugeben. Eiklar schlagen und den festgeschlagenen Schnee unterheben. Den Teig in eine gebutterte und bemehlte Kastenform füllen und im vorgeheizten Backrohr 50 bis 55 Minuten bei 180°C backen. Kurz überkühlen lassen, aus der Kastenform nehmen und auf einem Backgitter endgültig auskühlen lassen.

Guten Appetit!

Montag, 16. November 2009

Einfacher Milchzopf fürs Sonntagsfrühstück

einfachermilchzopfWochenends frühstückt es sich doch am allerschönsten: Ohne Zeitdruck, dafür mit viel Lesestoff (ein großes Lob und Danke an alle SonntagszeitungsmacherInnen sei an dieser Stelle 'mal formuliert - sie opfern ihren Samstag, für JournalistInnen über lange Jahre der einzige freie Wochentag) und Selbstgebackenem. Wirklich gerne mögen wir im Hause genussmousse einen Milchzopf. Allerdings weder die inflationär angebotene Billigware aus dem Supermarkt, noch den Zopf vom Bäcker. Nein, Zopf machen wir uns selber. Viel braucht es dazu nicht, lediglich ein bisschen Geduld während der Aufgeh-Zeiten des Teigs. Die einzuhalten ist aber unabdinglich, damit die Backware dann auch tatsächlich ein schöne leckere Struktur bekommt.

Rezept:
Zutaten:
550g Mehl (für süße Germteige benutzen wir stets eine Mischung aus Weizen- und Dinkelmehl - das macht den Teig so richtig flauschig und weich)
250 ml Milch
80 g Zucker
2 TL Vanillezucker
45 g Butter
1 TL Salz
2 Eier
20g Germ
Hagelzucker
fakultativ: Rosinen

Zubereitung:
Milch aufwärmen, bis sie handwarm ist. Vanillezucker, zerbröselten Germ und ca. 1/3 der Milch gut verrühren und an einem warmen Ort auf die doppelte Menge aufgehen lassen. Butter schmelzen, mit der restlichen Milch, Zucker und einem Ei sowie dem Salz verquirlen. Mehl einrühren, dann auch die Germmischung. Wer mag, gibt nun auch Rosinen dazu. Gut durchkneten, bis ein nicht allzu fester, aber nicht mehr klebriger Teig entstanden ist. An einem warmen Ort mindestens 2 Studen gehen lassen. Neuerlich durchkneten und nochmals 1 Stunde aufgehen lassen. Dann den Teig in drei gleich große Teile teilen und daraus gleich lange, gleich dicke, an den Enden spitz zulaufende Stränge ziehen. Diese miteinander zu einem Zopf verflechten, auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und nochmals 15 Minuten gehen lassen. Dann den Zopf mit verquirletem Ei bestreichen, mit Hagelzucker bestreuen und bei 180°C rund 20 bis 30 Minuten backen. Hausgemachte Marmelade oder Imker-Bienenhonig dazu - Herz, was willst Du mehr?!

Guten Appetit!

Donnerstag, 12. November 2009

Auch die Tiefkühltruhe gibt 'was her: Risotto mit Erbsen, Spinat und Ziegenfrischkäse

risottoerbsenziegenkaeseErbsen sind tiefgefroren ja oft frischer als das so genannte "Frischgemüse", das in Schoten eeewig beim Gemüsehändler rumliegt. Deshalb: Kaufen wir gerne Tiefkühlerbsen. Und gefrorener Spinat ist im Hause genussmousse sowieso stets auf Lager (schnelle Spinatknödel, -spatzln, -lasagne oder andere feine Sachen lassen sich damit einkaufsunabhängig zubereiten). Genauso gibt's eigentlich immer selbstgemachte Rindssuppe, auch in Eisform. Braucht's für das heutige Rezept nur noch Ziegenfrischkäse, etwas Parmesan, ein Zwieberl und Risottoreis. Alles das ist problemlos in jedem durchschnittlichen Supermarkt erhältlich. Summa summarum: Ein Wochentagsrezept, das sich auch für Berufstätige und andersartig eingespannte Menschen eignet.

Rezept:
Zutaten:
300g Risottoreis (wir mögen Arborio sehr gern)
500g TK-Erbsen
150g TK-Spinat
900 ml Rindersuppe
250 ml Weißwein
1 Zwiebel
150g Ziegenfrischkäse
50g Parmesan oder Grana, frisch gerieben
Butter
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Die Hälfte der Erbsen in gesalzenem Wasser kochen, abseihen, mit dem Stabmixer pürieren und beiseite stellen. Zwiebel fein hacken und in etwas Butter glasig anschwitzen. Reis zugeben, unter Rühren anbraten. Mit Weißwein ablöschen, zum Köcheln bringen und unter beständigem Umrühren nach und nach heiße Rindersuppe zugeben. Kurz vor Ende der Kochzeit (der Reis sollte schlutzig sein, aber noch Biss haben), Erbsen, Erbsenpüree und Spinat zugeben, weiterrühren und weiter köcheln. Restliche Flüssigkeit dazugießen. Nun auch Parmesan/Grana sowie den grob zerkleinerten Ziegenfrischkäse einrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Guten Appetit!

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