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Truffes au chocolat noir et au café - Bitterschokoladen-Kaffee-Trüffel

Truffes au chocolat noir et au café - Bitterschokoladen-Kaffee-TrüffelÖsterreich gilt ja als ein Land der Zuckerbäcker. Nicht wenige der Patissiers, die in den den internationalen Spitzenküchen werken, haben ihre Ausbildung hierzulande erhalten. Ein Besuch beim Wiener Traditionsbetrieb Demel etwa, ist jedermann und jederfrau zu empfehlen. Wer dort über die Schwelle tritt, mag freilich ein gutes Über-Ich besitzen oder einfach nur einen beschränkten Geldbetrag in der Tasche haben. Schwach zu werden, gehört dort nämlich zum Programm. Das alles macht es für die Werke dilettierender Liebhaber (und -Innen) gar nicht so leicht, neben dem süßen Angebot der Spezialisten zu bestehen. Deshalb produzieren wir im Hause genussmousse zur Weihnachtszeit nur eine streng begrenzte Anzahl von Süßigkeiten selbst. Und packen die dann in die längst geleerten, aber immer noch wunderhübschen Schachteln der (Wiener) Professionisten. Etikettenschwindel, sozusagen...

Rezept:
Zutaten:
100g feinste Schokolade, 80%
100g feinste Schokolade, 70%
150 ml Sahne
25g Butter
2 EL Vanillezucker (Zucker + das ausgekratzte Mark einer halben Vanilleschote)
4 TL Löskaffee
Kakaopulver ohne Zucker

Zubereitung:
Schokolade in kleine Stücke schneiden. Sahne mit der Milch aufkochen, Vanillezucker und Löskaffee einrühren und diese Mischung über die Schokolade gießen. Gut verrühren und im Kühlschrank über Nacht zugedeckt rasten lassen. Aus der hart gewordenen Masse mit einem Teelöffel kleine Nockerl ausstechen und diese mit der Hand zu unregelmäßigen Kugerln rollen. Im Kakaopulver wälzen und fertig. Am haltbarsten und besten sind diese Trüffel, wenn sie luftdicht verschlossen im Kühlschrank aufbewahrt werden.

Guten Appetit!
Flo Bretzel (Gast) - 15. Dez, 17:23

Les truffes, j'adore!

reibeisen - 19. Dez, 10:12

nous aussi!

Köstlich!

Genau die stehen in den nächsten Tagen auch bei mir zur Produktion an. Ich überlege noch hin und her, ob ein paar Löffel Whisky und/oder Gewürze (z.B. Kardamom) noch mit hineinkommen.
Letzte Woche habe ich bei einem Chocolatier Pralines mit Meerrettich gekostet. Klingt seltsam, aber sie waren sehr, sehr gut. Sollte ich etwa ....?

Was glaubt ihr, wie lange sich eure Trüffel im Kühlschrank maximal halten? - Vorausgesetzt natürlich, ihr hättet Unmengen davon produziert.

reibeisen - 19. Dez, 10:15

mmm - whisky ist eine super idee. wir werden wohl noch mal zur produktion schreiten. auch meerretich klingt interessant. den würden wir vorher aber vermutlich mit einer leichten, karamelligen zuckerschicht überziehen.
bis ans bittere ende ausgereizt haben wir die haltbarkeit der trüffel noch nie (davor werden die immer wegschnabuliert): aber drei wochen halten sie problemlos im kühlschrank. allerdings dicht verpackt, damit sie nicht irgendwelche anderen "kühlschrankaromen" annehmen.
versuch4 - 16. Dez, 17:59

vielen dank fürs verlinken! laura

reibeisen - 19. Dez, 10:15

aber immer gerne... ;-)

In der BRD werden bisweilen gerne Pralinenrohlinge verwendet, da braucht nur noch frisches Kakaopulver oder eine Umhüllung gefertigt zu werden oder gar nur ein Firmenaufdruck. Die Geheimtipps sind dafür umso begehrter. Wie lange halten sich denn die köstlichen kleinen Teile im Kühlschrank :D

reibeisen - 19. Dez, 10:17

rohlinge - um gottes willen! und wie schmecken die? haltbarkeit (siehe oben)... ;-)
Samuel B. - 17. Dez, 21:19

betrifft zwar nicht gerade dieses rezept, aber den blog: hat gerade weihnachte bei uns mehr oder weniger gerettet - danke!

reibeisen - 19. Dez, 10:16

danke, das freut uns sehr! und by the way: schöne feiertage.
bolli (Gast) - 19. Dez, 09:58

irgendwie klappt das mit den Kommentaren nicht...
Will seit gestern einen lassen, aber, niente, und, jetzt sind sicher alle Trüffel weg, oder?

reibeisen - 19. Dez, 10:16

nö, sind schon noch welche da - für Dich haben wir nämlich
eine extraportion reserviert. wann kommst Du nun endlich mal nach tirol?

@reibeisen
Die schmecken schon schokoladig oder mit was auch immer die gefüllt sind, allerdings fällt es schwer einen Unterschied zwischen einer Tafel Schokolade, die wesentlich weniger an Unkosten verschlingt und ebendiesen Teilen geschmacklich festzustellen. Scheint aber ein florierendes Geschäft zu sein.

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