Hefezopf

Hefezopf fertigEigentlich wollten wir ja bloß die Auswahl am Frühstückstisch erweitern. Und da die Kipferl, Golatschen und Striezl vom Bäcker um die Ecke zwar sehr gut, aber irgendwie auch schon recht normal sind, haben wir selbst die Teigschüsseln tanzen lassen. Rein orientierungsmäßig haben wir dafür dieses Mal diverse Koch- und Backfibeln zu Rate gezogen. Darunter auch "Das große Buch der österreichischen Mehlspeisen" von Josef Zauner. Seineszeichens Konditormeister der gleichnamigen und über die Grenzen Österreichs hinaus bekannten Konditorei in Bad Ischl, die sich seinerzeit als k.u.k. Hoflieferantin ihre Meriten verdient hat. Beeindruckt von der Reichhaltigkeit des Zauner'schen Zopfrezepts haben wir uns daran orientiert und festgestellt: Die chose ist ziemlich üppig! Ein Zopf à la Zauner entspricht vielmehr einem Kuchen, als einem leichten Hefegebäck für's Frühstück. Aber gut war das Ding dann eigentlich schon doch ... ;-)

Rezept:
Zutaten:
600g Weizenmehl
4 Eidotter
150g Zucker
150g Butter
1/4l Milch
42g Germ (Hefe)
1 Prise Salz
etwas abgeriebene Zitronenschale
1 handvoll Rosinen
Glasur für den Glanz:
4 EL Milch
1 Ei

Zubereitung:
Milch, 2 EL vom Zucker und 5 EL vom Mehl und zerbröckelte Frischhefe zu einem "Vorteig" oder "Teiglein" vermischen und an einem warmen Ort ca. 15 Minuten gehen lassen (d.h. mit einem sauberen Geschirrtuch bedecken und einfach rasten lassen - die Masse "geht" dann mindestens auf das Doppelte ihrer ursprünglichen Größe auf). Dann restliches Mehl sieben, Vorteig sowie Eidotter, Zucker, Salz, Zitronenschale und Rosinen dazugeben und zu einem kompakten Teig kneten. Neuerlich rund 1 Stunde gehen lassen. Zu drei gleich dicken und langen Rollen formen, diese nebeneinander legen und zu einem Zopf flechten. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech geben und nochmals 15 Minuten gehen lassen. Bei 180°C (160°C) Umluft rund 1/2 Stunde backen, dann mit der Glasur aus mit Ei verquirleter Milch bestreichen und nochmals rund 10 Minuten backen.

Guten Appetit!
evi (anonym) - 10. Dez, 16:40

bitte nicht!

Bitte nicht! Bitte nicht! Bitte nicht! Bitte nicht HEFEZÖPFE machen! Striezel schmecken soooo gut!

reibeisen - 11. Dez, 10:54

oh doch! in tirol heißt's eben nicht striezel (wie im östlicheren österreich), sondern "zopf". aber aufgrund langer wien-erfahrung können wir uns auch mit "striezel" anfreunden... ;-)

Trackback URL:
http://genussmousse.twoday.net/stories/3648513/modTrackback

aktuelle kommentare

Die Tiroler Mehligen...
Die Tiroler Mehligen werdens leider wohl nie über...
lamiacucina - 28. Aug, 06:54
Mag ich auch sehr gerne!
Nicht jedermans Sache, aber ich wickle den Faschierten...
entegut (anonym) - 27. Aug, 17:01
Ja, das schmeckt immer,...
Ja, das schmeckt immer, ob Hackbraten oder Fleischpflanzerl....
Nathalie (anonym) - 27. Aug, 15:41
oh ja, plus eine essiggurke...
oh ja, plus eine essiggurke oder so. die 1970er lassen...
reibeisen - 27. Aug, 12:35
Das kenne ich! Bei uns...
Das kenne ich! Bei uns war in der Mitte des Bratens...
sammelhamster (anonym) - 27. Aug, 12:24
fein. dann wollen wir...
fein. dann wollen wir uns mal ranhalten - das müsste...
reibeisen - 27. Aug, 09:13
aber gerne, wenngleich...
aber gerne, wenngleich unser kanister mit feinstem...
reibeisen - 27. Aug, 09:13

User Status

Du bist nicht angemeldet.

kontakt

genussmousse(at)gmx.at

Suche

 

Status

Online seit 601 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 28. Aug, 06:54

Credits

Knallgrau New Media Solutions - Web Agentur für neue Medien

powered by Antville powered by Helma


xml version of this page
xml version of this page (with comments)

twoday.net AGB

besucherInnen seit juni '07:


antipasti, mezze, vorspeisen
aus dem wasser
backwerke
basics
desserts
französisch
fusion
indisch (auch viel veggie)
italienisch
Konservieren
kuechenliteratur
mitteilungen aus der küche
orientalisch
pasta
risotti
russisch
... weitere
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren