Samstag, 30. Juli 2011

Pasta alla Tirolese: Eier, Schwammerl, Speck

Ringsum wurde das Wetter-Jammern offenbar zum Volkssport auserkoren. Warum nur? Bei diesen Bedingungen schießen überall die Schwammerl aus dem Moos. Köstlich! Drum gibt's heute eine ganz heimische Pasta-Variante: Eierschwammerl aus Tirol, heimischer Speck (Achtung: Kaufen Sie nie beim Tiroler Großerzeuger, der auch auf den Produktetiketten vollmundig behauptet "Tiroler Speck" anzubieten - Schweinfleisch aus sonstwoher & industrielle Verarbeitungsmethoden ganz jenseits des traditionellen und bewährten Speckreifungsweges) und Nudeln mit Eiern aus glücklicher Hendl-Haltung. Dazu frischer Petersil. Ganz puristisch. So isst man Pasta in Tirol und damit basta!
pastatirolese
Rezept:
Zutaten:
Pasta nach diesem Rezept (wer mag, gibt noch ein Eigelb und nach Gefühl mehr Mehl/Hartweizengries zu).
250g Eierschwammerl (Pfifferlinge)
200g Schinkenspeck
1 Bund Petersilie
Salz, Pfeffer
Butter

Zubereitung:
Eierschwammerl mit einem Küchenpinsel putzen (nicht waschen!), Speck in feine Streifen schneiden, Petersilie grob hacken. Pasta al dente kochen. Unterdessen Eierschwammerl in wenig Butter kurz anbraten, aus der Pfanne nehmen und im selben Fett den Speck braten. Wenn die Pasta fertig ist, Pilze und Nudeln in die Speckpfanne geben, etwas Nudel-Kochwasser drübergießen, durchrühren und nochmal heiß werden lassen. Petersilie unterheben, mit Salz abschmecken (da braucht's eigentlich nicht mehr viel davon) und mit frischem, grob gemahlenem Pfeffer bestreut servieren. Manche mögen dazu Parmesan, uns schmeckt's auch ohne.

Guten Appetit!

Sonntag, 24. Juli 2011

genussmousse empfiehlt: Ai Weiwei @ Kunsthaus Bregenz

Heute steht mal nicht der Blick in die genussmousse-Kochtöpfe auf dem Programm. Wir möchten Ihnen, LeserInnenschaft, statt dessen andere Genüsse näherbringen. Und zwar vorwiegend architektonische... Ai Weiwei, chinesischer Künstler, documenta-Star, Architekt & überhaupt Vieleskönner. Wegen einer bislang nicht weiter begründeten Verhaftung durch die chinesischen Behörden und einer ebenso undurchsichtigen Freilassung auf Kaution derzeit in aller Munde. moon chest2Das merkt man auch beim Besuch der aktuellen Ai Weiwei-Schau im KUB, das nebenbei heftig für Ai Weiwei agitiert. Am Dach prangt die riesengroße Leuchtschrift "Free Ai Weiwei", von unterschiedlichen KünstlerInnen gestaltete Plakate im öffentlichen Bregenzer Raum fordern Solidarität ein und an der Kassa sind rote Jute-statt-Plastik-Sackerl mit der sinnigen Aufschrift des Dachgeschosses erhältlich. Und im Foyer drängen sich die BesucherInnen. Selten sieht mensch hier mehr Menschen. Die Schaulustigen sind da. Und außer einer Arbeit - ein Video Ai Weiweis dokumentiert den Abriss seines neuerrichteten Ateliers durch die chinesischen Behörden im Jänner dieses Jahres - wird ihre Schaulust mit wenig Sensationsheischendem befriedigt. Zu sehen sind, gestaffelt nach Stockwerken, zunächst ganz im Stile klassischer Architekturschauen, architektonische Arbeiten und Konzeptionen Ai Weiweis. Etwa eine Kooperation mit dem Schweizer Büro HHF. Mit "Five Houses" betitelt und bislang erst im Planungsstadium, soll daraus einmal Ai Weiweis ideales Haus werden. Oder Modelle des Nationalstadions in Peking, das Ai Weiwei gemeinsam mit Herzog & de Meuron für die Olympischen Spiele plante. Die wohl zentrale Arbeit der Bregenzer Ausstellung findet sich im nächsten Stockwerk. Für ORDOS 100 lud Ai Weiwei 100 junge Architekturbüros aus aller Welt ein, Einfamilienhäuser für die mongolische Steppe zu entwickeln. Ai Weiwei hat die Beiträge auf seine ganz spezifische Art verarbeitet: Wer das zweite Obergeschoss des KUB betritt, wird zuallererst von einem intensiven Duft nach Pinienholz umfangen. Dann beginnt sich das Auge zu orientieren: Ai Weiwei hat Rohformen der einzelen Einfamilienhausprojekte zu einem 500 Quadratmeter großen Holzmodell sägen lassen. Zunächst dominiert die Materialität des Modells mit seinen unterschiedlichen Maserungen, Strukturen und Färbungen. Erst der zweite Blick erlaubt genauere Befassung mit den Plänen für die Häuser.
Auch im nächsten Stockwerk duftet es harzig: Hier sind Ai Weiweis MoonChests zu sehen. Überlebensgroße Holzschränke, nach traditioneller chinesischer Handwerkskunst ohne Nägel gefertigt und mit kreisrunden Aussparungen irgendwo in der Mitte. Die Kästen offenbaren, hintereinander angeordnet, beim Blick durch die mittigen Löcher Sicheln in Form der Mondphasen.
Fazit: Interessante Werke mit olfaktorischem benefit. Wer freilich nur wegen des Sensationseffekts herkommen möchte, kann getrost zuhause bleiben. Hier dominiert die nüchterne Auseinandersetzung mit einem Aspekt des schillernden Arbeitsspektrums Ai Weiweis. Und an alle ArchitektInnen: Herkommen lohnt!
Mehr Bilder von der Ausstellung gibt es hier!

Donnerstag, 14. Juli 2011

Canis canem edit

Da sag' noch einer, die Welt wär' friedlich: Es ist ein ewig Fressen und Gefressen werden. Auch am genussmousse-Fensterbankl. Und: Nein, LeserInnenschaft. Wir können da nix dafür. Aber: Wir müssen zugeben, dass das höchst interessant zu beobachten war. Wie die niedlichen, kleinen Tierchen einander gegenseitig kannibalisieren. Selbst der Junior hat da mal nicht hingetatscht, sondern mit skeptischer Miene zugesehen. Wir verzichten heute allerdings auf Fleischkonsum. Freiwillig!

spinne

Dienstag, 28. Juni 2011

Hitzetauglich: Berglinsensalat mit Currymango, Minze & Ingwer

Sie haben heiß? Ja? Wir auch. Und das ist guuuut so. Endlich ist der Sommer da. Grund genug, wieder mal am Salatrepertoire zu arbeiten. In der Obstschale hat eine Mango danach geschrieen, endlich verzehrt zu werden. Der Minze am Fensterbrettl tut ein kleiner Schnitt mal gut. Und die Linsen haben wir sowieso immer zuhause. Jungzwieberl in rauhen Mengen gibt's derzeit von den Tiroler Bauern. Alles miteinander kombiniert, ein bisserl Würze dran und fertig ist die neue Salatkreation aus dem Hause genussmousse.

linsenmangosalat

Rezept:
Zutaten:
300g Berglinsen
1 Mango
4 Jungzwieberl
3 cm frische Ingwerwurzel
1 TL Chinesisches Five Spices-Pulver (wir mahlen dafür Fenchelsamen, Sternanis, Cassia, getrockenten Ingwer & Nelken)
1/2 TL Kurkuma
1/2 TL Madras Curry-Mischung (die wir - zugegebenermaßen - auch mal als Gewürzmischung kaufen)
1 handvoll frische Minzeblätter
2 EL Aceto Balsamico bianco
2 EL Maiskeimöl
etwas Butter
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Linsen waschen und in frischem Wasser garkochen. Dann abgießen & kalt spülen. Ingwer in Miniwürferl hacken, die Mango schälen und auch in Würfel schneiden. Die Jungzwieberl in feine Scheiben schnippeln, dabei Weißes von Grünem trennen. In etwas Butter die weißen Zwieberlscheiben & den Ingwer kurz andünsten, Gewürzpulver zugeben, unter Rühren ganz kurz braten, dann die Mangowürfel zugeben, auch kurz braten. Mangomischung direkt zu den Linsen geben, restliche Frühlingszwieberlscheiben, rund die Hälfe der feingeschnittenen Minzeblätter, reichlich Salz & Pfeffer sowie Essig & Öl dazugeben & gut durchmischen. Vor dem Servieren mindestens eine Stunde ziehen lassen, dann auf Teller verteilen und mit der restlichen Minze bestreuen. Dazu passt Weißbrot & ein erfrischendes Glas Grüner Veltliner.

Guten Appetit!

Mittwoch, 22. Juni 2011

Sündig, sündig: Brownies mit Sauerrahm-Creme und frischen Ribiseln im Glas

Okay. Einiges an diesem Titel ist erklärungsbedürftig. Zunächst: Um alle LeserInnen aus Nicht-Österreich nicht gleich an dämlichen Verständnisproblemen scheitern zu lassen... Sauerrahm ist saure Sahne. Und Ribiseln sind Johannisbeeren. Die roten (oder schwarzen) Kugerl heißen hierzulande einfach so. Dann: Warum zum Teufel schichten wir mühsam gebackene Brownies, leicht zermatscht, wieder in Gläser? Na ja. Weil erstens kein Mensch so ein mords Brownies-Quadrat ohne gröbere Schäden vertilgen kann. Was also tun mit dem Rest, wenn die Gier nach zartschmelzendem Schokokuchen befriedigt ist? Unsere Antwort auf diese Frage heißt - ins Glas damit. Und am besten etwas Saueres dazu (dann verträgt der Mensch deutlich mehr von den fett-süßen Schoko-Dingern). Zweitens, weil unsere Brownies nach dem Backen noch einiger Kühlung bedurften bis sie wirklich verzehrtauglich waren. Dann war's mit der großen Gier auch schon nicht mehr so weit her und es konnte an kunstvollere Verzehrarten als Bloßes-Brownies-in-den-Mund-Stopfen gedacht werden. Und drittens, weil die Ribiseln im Garten grade reif waren & wir schon länger nach neuen Rezepten und Kombinationsmöglichkeiten dafür auf der Suche sind. Diese Variante hier hat sich eindeutig bewährt - da ist das Urteil einhellig.

chocbrownieschichtspeise

Rezept:
Für die Brownies:
150g Butter
150g Mehl
400g Zucker
120g Sauerrahm
4 Eier
300g dunkle Schokolade (mindestens 70% Kakaoanteil)
Mark einer Vanilleschote
100g Haselnüsse

Für die Creme:
100g Sauerrahm
200g Joghurt

Ribiseln, Grappa (fakultativ)

Zubereitung:
Backrohr auf 200°C vorheizen. Haselnüsse auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech darin so lange rösten, bis sich die feine, braune Haut relativ mühelos abrubbeln lässt (am besten geht das mit einem trockenen Geschirrtuch). Nüsse auskühlen lassen. Butter und Schokolade im Wasserbad (Achtung, nicht zu heiß!) unter fortwährendem Rühren schmelzen. Zucker und leicht geschlagene Eier einrühren, dann Mehl, Sauerrahm und Nüsse. In eine 20 x 30 cm große, eckige Backform füllen, die zuvor sorgfältig mit Backpapier ausgelegt wurde. Bei 180°C zwischen 35 und 40 Minuten backen. In der Backform auskühlen lassen & am besten dann über Nacht im Kühlschrank lagern. Am nächsten Tag einige Brownies leicht zerdrücken, mit Schnaps beträufeln (das macht nur wer mag - auch die "jugendfreie" Variante ohne Alkohol schmeckt) und in Gläser füllen. Joghurt mit Sauerrahm verrühren und darüber geben. Anschließend ein paar von den frisch gepflückten, gewaschenen und gut abgetropften Ribiseln darüber verteilen. Fertig.

Guten Appetit!

Montag, 13. Juni 2011

Bevor's zu spät ist: Lauwarmer Spargelsalat mit (Spät-)Frühlingskräutern

Die Spargelzeit ist heuer ja quasi schon vorbei: Offiziell endet sie zwar erst am 24. Juni. Da der Erntebeginn aufgrund des heißen Frühjahrs aber schon um einiges nach vor verlegt werden konnte, dürfte auch das Ende der Spargelerntezeit schon recht bald eingeläutet werden müssen. Schade. Wobei: Jetzt locken ja schon langsam die Sommergemüse. Und: Nein. Wir haben nicht mitgemacht, bei der allgemeinen Keim-Hysterie und auf Gemüse verzichtet. Erstens kaufen wir sowieso seit Menschengedenken bei der lokalen Bäuerin unseres Vertrauens. Und zweitens scheuen wir auch ein bissl Dreck am Gemüse nicht (gut, wie das mit superfiesen antibiotikaresistenten Keimen wirklich ist, wissen wir zum Glück nicht). Aber Dreck, der gehört auf bestimmte Gemüse. Der ist ihnen sozusagen intrinsisch. Also auch nicht wirklich abzuwaschen. Karotten schmecken nun mal am besten frisch aus der Erde gezogen, notdürftig im Gartenbrunnentrog abgespült und an der Spielhose trocken gerubbelt (eine Kindheit lang erprobt - seeehr zu empfehlen!). Und Vogerlsalat (in D: Feldsalat), der nicht knirscht, ist höchst dubios. Das Zeug muss auf chemischer Nährlösung gezogen worden sein. Und so weiter - das ist beliebig fortführbar. Aber wir schweifen ab. Heute soll es ja um Spargel gehen, nicht um Dreck. In medias res, also...

spargelsalat

Rezept:
Zutaten:
1 kg weißer Spargel
1 kg Frühkartofferl
2 EL Mayonnaise (selbstgerührt, aus folgenden Zutaten: 2 Eigelb, 1/2 TL Dijon-Senf, 220 ml Sonnenblumenöl, Salz, Pfeffer)
2 EL Joghurt
2 EL Aceto Balsamico bianco
gemischte Frühlingskräuter (was Garten, Balkon oder Gemüsetandler grade hergeben)
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Kartofferl gut waschen, mit der (dünnen) Schale in Stücke schneiden und garkochen. Spargel schälen, auch in Stücke schneiden und auch kurz köcheln (Spitzen etwas später zu den Stücken ins gesalzene und eventuell leicht gezuckerte Kochwasser geben). Kartoffel- und Spargelstücke mit Mayonnaise, Joghurt und Essig vermengen, mit Salz und Pfeffer abschmecken und vor dem Servieren mit feingehackten Frühlingskräutern bestreuen. Fertig, einfach, gut.

Montag, 6. Juni 2011

Pasta con salsiccia, pomodoro e semi di finocchio

Groß, größer, am größten, dachten wir uns. Zumindest, was das Bildformat angeht, basteln wir wieder mal ein bisserl am genussmousse-Erscheinungsbild. Was meinen Sie, geschätzte LeserInnenschaft? Wie gefällt Ihnen die hier fast schon überdimensional anmutende Fotogröße? Die Tellergrößen im Hause genussmousse bleiben freilich gleich wie bisher (unser Porzellan wird nicht ausgetauscht!). Dieses Mal wurden sie gefüllt mit Pasta mit zarter Fenchelnote. Die salsiccia fresca ist in Italien ja auch mit semi di finocchio, also Fenchelsamen, zu haben - köstlich! Und da wir riesengroße Fans dieser Geschmacksvariante sind, mussten wir uns - in Ermangelung der italienischen Originalware - anders behelfen. Das Resultat ist das heute vorgestellte Rezept, das es - ob seines quasi originalen Geschmackserlebnisses - auf Anhieb in unsere "Leibspeisen"-Rubrik geschafft hat. Das Beste daran: Die Zutaten sind problemlos auch hierzulande zu erhalten.

pastasalsiccia

Rezept:
Zutaten:
2 Paar Schweinsbratwürste
7 mittelgroße, reife Tomaten
200 ml Weißwein
2 - 3 TL Fenchelsamen, im Mörser grob zerstoßen
1 EL Tomatenmark
1 TL Zucker
1 Zehe Knoblauch
Olivenöl
Salz, Pfeffer
Pasta

Zubereitung:
Knoblauch schälen, in Scheiben schneiden und in Olivenöl anbraten. Wieder entfernen bevor er braun wird. Nun die Hälfte der Fenchelsamen und das in kleinen Stückerl aus der Wursthaut gedrückte Schweinswurstbrät zugeben, mitbraten. Tomatenmark einrühren, weiterbraten, dann mit Weißwein ablöschen und köcheln, bis die Flüssigkeit verdunstet ist. Tomatenhaut einritzen, die Tomaten mit kochendem Wasser übergießen, mit eiskaltem Wasser abschrecken, schälen und die Kerne herausdrücken. In grobe Stücke schneiden, zum Wurstbrät in den Topf geben und zum Kochen bringen. Zucker und restliche Fenchelsamen zugeben, rund 20 bis 25 Minuten bei leiser Hitze & offenem Topfdeckel schmoren lassen. Unterdessen Pasta al dente kochen, dann Sauce mit Salz und reichlich frisch gemahlenem, schwarzem Pfeffer abschmecken. Auf vorgewärmten Tellern anrichten.

Guten Appetit!

Dienstag, 24. Mai 2011

Lammragout mit Polenta

lammragoutpolentaDie genussmousse-Küche macht wieder mal eine Transformation durch. Neuerdings sind nämlich nicht mehr bloß die Essvorlieben von zwei Personen unter einen Hut zu bringen. Nein, jetzt gilt's, drei Geschmäcker aufeinander abzustimmen. Was es dazu zu sagen gibt? Wir arbeiten dran. Das ist freilich gar nicht so leicht. Schließlich vermag einer der Betroffenen noch nicht viel mehr über den Tellerinhalt zu sagen, als die beiden ziemlich endgültigen Urteile "Mjam" oder "Nein" (und das jeweils mit einigem Nachdruck!). Wie auch immer: Wir arbeiten dran (Haben wir das schon mal gesagt? Egal!). Mit Optimismus, Durchhaltewillen & der Überzeugung, dass das schon wird (heute zum Beispiel, haben alle drei recht gerne zugelangt - das gibt Anlass zur Hoffnung).

Rezept:
Zutaten:
Lammragout:
250 Lammhackfleisch
3 kleine Zucchini
1 rote Zwiebel
1 kleine Zehe Knoblauch
1 TL gemahlener Kümmel
2 TL Tomatenmark
ein Schuss Rotwein
250 ml Gemüsebrühe
etwas Mehl zum Andicken (fakultativ)
etwas Butter
etwas Butterschmalz
Salz, Pfeffer

Die Polenta wird nach der Menge der Esser dosiert und nach Packungsanleitung zubereitet!

Zubereitung:
Zwiebel hacken und in etwas Butterschmalz glasig anbraten, feingehackte Knoblauchzehe sowie Kümmel zugeben und kurz mitbraten. Nun auch Lammhackfleisch unter gelegentlichem Rühren mitbraten, dann mit einem Schuss Rotwein ablöschen. Köcheln, bis die Flüssigkeit weitgehend verdunstet ist. Zucchini zum Fleisch geben und ein paar Minuten braten, dann tomatisieren (Tomatenmark einrühren und kurz ohne Zugabe von Flüssigkeit braten), schließlich mit der Gemüsebrühe ablöschen. 15 Minuten lang köcheln lassen. Wer mag, verrührt dann etwas Mehl mit wenig kaltem Wasser und gibt das zum Ragout. PuristInnen rühren bloß etwas kalte Butter unter. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und zur Polenta servieren (gut schmeckt's auch, wenn mensch feingehackte Petersilie über das Ragout streut).

Guten Appetit!

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