<?xml version="1.0" encoding="UTF-8" standalone="yes"?>
<?xml-stylesheet href="http://genussmousse.twoday.net/rss2html.xsl" type="text/xsl"?>
<rdf:RDF 
  xmlns:rdf="http://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#" 
  xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
  xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
  xmlns:cc="http://web.resource.org/cc/"
  xmlns="http://purl.org/rss/1.0/"
> 

  <channel rdf:about="http://genussmousse.twoday.net/">
    <title>genussmousse : Rubrik:mitteilungen aus der küche</title>
    <link>http://genussmousse.twoday.net/</link>
    <description></description>
    <dc:publisher>reibeisen</dc:publisher>
    <dc:creator>reibeisen</dc:creator>
    <dc:date>2009-12-07T08:07:21Z</dc:date>
    <dc:language>en</dc:language>
    <sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
    <sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
    <sy:updateBase>2000-01-01T00:00:00Z</sy:updateBase>
    
    <image rdf:resource="http://static.twoday.net/genussmousse/images/icon.gif" />
    <items>
      <rdf:Seq>
            <rdf:li rdf:resource="http://genussmousse.twoday.net/stories/6078445/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://genussmousse.twoday.net/stories/6001719/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://genussmousse.twoday.net/stories/5874008/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://genussmousse.twoday.net/stories/5788536/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://genussmousse.twoday.net/stories/5779329/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://genussmousse.twoday.net/stories/4699918/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://genussmousse.twoday.net/stories/4611536/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://genussmousse.twoday.net/stories/4559615/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://genussmousse.twoday.net/stories/4289555/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://genussmousse.twoday.net/stories/4158199/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://genussmousse.twoday.net/stories/4034224/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://genussmousse.twoday.net/stories/3798062/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://genussmousse.twoday.net/stories/3682174/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://genussmousse.twoday.net/stories/3340413/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://genussmousse.twoday.net/stories/3302548/" />

      </rdf:Seq>
    </items>
  </channel>

  <image rdf:about="http://static.twoday.net/genussmousse/images/icon.gif">
    <title>genussmousse</title>
    <url>http://static.twoday.net/genussmousse/images/icon.gif</url>
    <link>http://genussmousse.twoday.net/</link>
  </image>

  <item rdf:about="http://genussmousse.twoday.net/stories/6078445/">
    <title>Die Weihnachtskeksbackstube ist eröffnet</title>
    <link>http://genussmousse.twoday.net/stories/6078445/</link>
    <description>&lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/genussmousse/4161905743/&quot; title=&quot;keksausstecher von genussmousse bei Flickr&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://farm3.static.flickr.com/2610/4161905743_bcfc82a8a3_o.jpg&quot; width=&quot;227&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;keksausstecher&quot; class=&quot;left&quot; align=&quot;left&quot; hspace=&quot;7&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Bisher haben wir von der genussmousse-crew uns ja - gelinde gesagt - in vornehmer Zurückhaltung geübt, wenn es um Weihnachtsbäckereien ging. Dass sich das nun schlagartig ändert, verdankt sich einem Zufallsfund: Beim Kramen in alten Kellerbeständen fiel der frau genussmousse eine Schachtel mit Keksausstechern in die Hände. Noch von der geliebten Großmutter selbst verschnürt, lagerte darin jenes Zubehör, mit dem schon in Kindheitstagen eifrig helfend Weihnachtskekse produziert worden waren. Es versteht sich von selbst, dass die Dinger - einmal gesäubert - auch zum Einsatz kommen müssen. Wenngleich: Die Ausstecher sind unverhältnismäßig groß. Und das ist ein ernstes Problem. Denn: Wenn schon Weihnachtskekse, dann nur ganz ganz kleine, filigrane, mit viel Fingerfertigkeit hergestellte Teile. Wir gehören nämlich in diesem Fall definitiv nicht zu jenen, die gern &quot;viel&quot; in Hand und Mund haben. Große, grobe Fladen sind uns ein Graus. *brrrrrr* Dann schon lieber gar nichts! Oder eben: Selber machen und dabei ordentlich schwitzen, damit die Dinger auch übliche Konditorengrößen eher unter-, als überschreiten. Oder wie sehen Sie das, geschätzte LeserInnenschaft?</description>
    <dc:creator>reibeisen</dc:creator>
    <dc:subject>mitteilungen aus der küche</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 reibeisen</dc:rights>
    <dc:date>2009-12-06T09:30:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://genussmousse.twoday.net/stories/6001719/">
    <title>Küchenpanorama</title>
    <link>http://genussmousse.twoday.net/stories/6001719/</link>
    <description>&lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/genussmousse/4029047700/&quot; title=&quot;fenster1 von genussmousse bei Flickr&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://farm3.static.flickr.com/2514/4029047700_5043e3be30_o.jpg&quot; width=&quot;300&quot; height=&quot;201&quot; alt=&quot;fenster1&quot; class=&quot;left&quot; align=&quot;left&quot; hspace=&quot;7&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Barbara &lt;a href=&quot;http://barbaras-spielwiese.blogspot.com/2009/10/blick-aus-dem-kuchenfenster.html&quot;&gt;wünscht sich&lt;/a&gt; auf ihrer &lt;a href=&quot;http://barbaras-spielwiese.blogspot.com/&quot;&gt;Spielwiese&lt;/a&gt;, den Blick aus den unterschiedlichen Küchenfenstern der blogosphäre erkunden zu dürfen. Gerne kommen wir hiermit diesem - ein ganz klein wenig voyeuristischen (?) - Begehr nach... ;-) Unsere Küche öffnet sich via doppelflügeliger Balkontüre, die wir vor einigen Jahren so groß wie möglich ausbrechen haben lassen, auf einen nord-ostseitig gelegenen Balkon. Der ist im Sommer der ideale Ort zum Essen, Weißwein trinken oder/und mit Freunden plaudern. Der Balkon liegt in einem Innenhofgeviert, das ganz typisch für die Innsbrucker &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Gr%C3%BCnderzeit&quot;&gt;Gründerzeit&lt;/a&gt;architektur ist. An den Straßen befinden sich die Häuser des Bürgertums mit Verkaufslokalen in den Erdgeschossen. In den - oft sehr grünen - Hinterhöfen gibt es meist niedrige Stöcklgebäude, in denen ehedem jene Handwerksbetriebe angesiedelt waren, welche die Waren für die Erdgeschoss-Verkaufslokale herstellten. Noch heute ist das eine oder andere Hinterhof-Gewerbe erhalten, allerdings wurden mittlerweile die meisten auch dieser Gebäude zu Wohnraum umgenutzt.&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/genussmousse/4029047744/&quot; title=&quot;fenster2 von genussmousse bei Flickr&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://farm3.static.flickr.com/2520/4029047744_f771184d53_o.jpg&quot; width=&quot;300&quot; height=&quot;201&quot; alt=&quot;fenster2&quot; class=&quot;left&quot; align=&quot;left&quot; hspace=&quot;7&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Immerhin kämpft Innsbruck mit einem manifesten Platzproblem: Ringsum von Bergen eingeschlossen, verfügt die Stadt heute nur noch über rund 30 Hektar bebaubaren Grund. Eine Ausdehnung des Siedlungsgebiets ist kaum möglich, deshalb wird von der architektonisch sehr engagierten &lt;a href=&quot;http://www.innsbruck.at/io30/browse/Webseiten/Content/PlanenBauenWohnen&quot;&gt;Stadtplanung&lt;/a&gt; auf Verdichtung gesetzt. Kein Wunder, dass die Tiroler Landeshauptstadt zu den &lt;a href=&quot;http://tirol.orf.at/stories/259708/&quot;&gt;teuersten Pflastern Österreichs&lt;/a&gt; gehört, was das Wohnen angeht. Schließlich leben nicht nur an die 115.000 EinwohnerInnen hier, sondern während des Studienjahres auch knapp 30.000 Studierende. Zudem lockt Innsbruck jährlich unzählige Touristen an und dient als Schul- und Verwaltungszentrum für die umliegenden Gemeinden.&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/genussmousse/4028293091/&quot; title=&quot;fenster3 von genussmousse bei Flickr&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://farm3.static.flickr.com/2635/4028293091_58ef71c43b_o.jpg&quot; width=&quot;300&quot; height=&quot;201&quot; alt=&quot;fenster3&quot; class=&quot;left&quot; align=&quot;left&quot; hspace=&quot;7&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Die Bilder zeigen in der Reihenfolge ihres Erscheinens zunächst den ostseitigen Hofblick direkt aus der Balkontür, über dem das &lt;a href=&quot;http://images.google.at/images?hl=de&amp;q=bettelwurf&amp;um=1&amp;ie=UTF-8&amp;ei=q33dSuCLD5CTsAaGjpGoDg&amp;sa=X&amp;oi=image_result_group&amp;ct=title&amp;resnum=4&amp;ved=0CBgQsAQwAw&quot;&gt;Bettelwurfmassiv&lt;/a&gt; thront. Die beiden Gipfel sind mit Hilfe kleiner bzw. mittelschwerer Kraxeleien zu bezwingen (Achtung: schwindelfrei sollte mensch dafür schon sein - erst in diesem Herbst ist dort wieder ein Bergsteiger tödlich verunglückt!) und bieten einen herrlichen Ausblick ins Inntal und Karwendel. Die beiden anderen Fotos zeigen, was wir sehen, wenn wir auf den Balkon treten und uns gegen Norden wenden: einen Ausschnitt der &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Inntalkette&quot;&gt;Nordkette&lt;/a&gt;, eigentlich der südlichsten Kette des Karwendelgebirges. Derzeit schon wunderbar verschneit, während herunten im Tal noch die bunten Farben der Herbstbäume leuchten. Ganz links im Bild lugt der benachbarte Kirchtum über die Dächer - sein stündliches Glockengeläut begleitet uns durch Tag und Nacht. Eine Klangkulisse, die uns durchaus fehlt, wenn wir mal länger anderswo weilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Und einen Spaziergang durch unseren Stadtteil gibt es &lt;/b&gt;&lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/genussmousse/sets/72157622625828576/&quot;&gt;hier&lt;/a&gt; zu sehen.</description>
    <dc:creator>reibeisen</dc:creator>
    <dc:subject>mitteilungen aus der küche</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 reibeisen</dc:rights>
    <dc:date>2009-10-20T08:45:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://genussmousse.twoday.net/stories/5874008/">
    <title>das muss übrigens auch mal sein...</title>
    <link>http://genussmousse.twoday.net/stories/5874008/</link>
    <description>&lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/genussmousse/3815484804/&quot; title=&quot;pause von genussmousse bei Flickr&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://farm3.static.flickr.com/2467/3815484804_16f39bbb9e_o.jpg&quot; width=&quot;300&quot; height=&quot;203&quot; alt=&quot;pause&quot; class=&quot;left&quot; align=&quot;left&quot; hspace=&quot;7&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Aus gegebenem Anlass, LeserInnenschaft, ziehen wir uns in der nächsten Zeit ein wenig zurück. Wir lassen unsere Bäuche wachsen, indem wir sie uns vollschlagen und - ausnahmsweise - mal nicht darüber berichten womit und wie. Aber allzu lange wird unsere Netzabstinenz hoffentlich nicht währen, sind wir doch viel zu exhibitionistisch veranlagt, was die Füllung unserer Teller angeht. In the meantime freuen wir uns freilich weiterhin über und auf viele appetitanregende, interessante, lehrreiche und überhaupt lesenswerte Berichte auf unseren befreundeten Nachbar(koch)blogs und wünschen allen noch schöne Sommertage. Auf ganz bald wieder in alter Frische, die genussmousse-crew</description>
    <dc:creator>reibeisen</dc:creator>
    <dc:subject>mitteilungen aus der küche</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 reibeisen</dc:rights>
    <dc:date>2009-08-12T17:59:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://genussmousse.twoday.net/stories/5788536/">
    <title>Das Sommerbuch: Die genussmousse-Empfehlungen</title>
    <link>http://genussmousse.twoday.net/stories/5788536/</link>
    <description>Natürlich können wir nicht mir nichts, Dir nichts zu einer &lt;a href=&quot;http://genussmousse.twoday.net/stories/5779329/&quot;&gt;Empfehlungs-Rallye für Sommerbücher&lt;/a&gt; aufrufen und selbst nichts dazu beitragen. Hier deshalb nun also fünf Buchvorschläge, die wir Ihnen, geschätzte LeserInnenschaft, für ein paar angenehme Lesestunden in diesem Sommer ans Herz legen möchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Schöne Welt, böse Leut. Kindheit in Südtirol, Claus Gatterer, Folio 2003&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/genussmousse/3663720674/&quot; title=&quot;gatterer von genussmousse bei Flickr&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://farm4.static.flickr.com/3369/3663720674_497dfd6cc9_o.jpg&quot; width=&quot;150&quot; height=&quot;216&quot; alt=&quot;gatterer&quot; class=&quot;left&quot; align=&quot;left&quot; hspace=&quot;7&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Sprachlich grandios, kurzweilig und bis zur letzten Zeile spannend erzählt der &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Claus_Gatterer&quot;&gt;ehemalige Doyen des österreichischen Qualitätsjournalismus&lt;/a&gt; von seiner Kindheit in Südtirol. Vom Bergbauerndorf Sexten, gelegen auf 1.300 Metern Seehöhe inmitten der bizarren Bergwelt der Dolomiten. Gatterer berichtet von bäuerlichen Traditionen. Vom Alltag der Menschen. Von einer Kindheit im Einfachen. Und davon, wie die Weltpolitik plötzlich hereinbricht in diese entlegene Welt. Er beschreibt, wie der italienische Faschismus durchgreift bis zum Dorflehrer. Erzählt von den kleinen Widerständigkeiten und von größeren. Aber auch von Kollaboration. Von Italienfreunden, Österreichtreuen und Großdeutschen. Und vom dem Riss, der mit der Anerkennung der Brennergrenze durch Hitler und der Aufforderung, für ein Verlassen der Heimat zu optieren, mitten durch die Südtiroler Gesellschaft ging. Wer sich für das bäuerliche Leben dieser Zeit interessiert, wer die Südtirolfrage verstehen will, dem sei dieses Buch dringend ans Herz gelegt!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Das Reich der Zeichen, Roland Barthes, edition suhrkamp 1981&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/genussmousse/3663718498/&quot; title=&quot;barthes von genussmousse bei Flickr&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://farm4.static.flickr.com/3594/3663718498_7e3f23fcc7_o.jpg&quot; width=&quot;150&quot; height=&quot;249&quot; alt=&quot;barthes&quot; class=&quot;left&quot; align=&quot;left&quot; hspace=&quot;7&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Nicht neu, aber wunderschön: Roland Barthes&apos; Japan-Aphorismen, Haikus (japanische, sehr knappe Poesieform), Bilder und Skizzen. Die Texte des französischen Semiologen interessieren sich für japanisches Kochen und Essen, für die Organisation von Stadt, für Musik, Glücksspiel, Architektur, Theater. Kurz: Für eine (kulturelle) Welt, die sich radikal von der unseren unterscheidet. Barthes nimmt seine Fremdheit im japanischen Zeichensystem als Ausgangspunkt für kurze, philosophierende, manchmal fragmentarisch anmutende Texte. Und liefert eine ganze Reihe von Antworten auf jene Frage, die auch Sophia Coppolas traumwandlerischer Japanfilm Lost in Translation aufgeworfen hat: Was geschieht, wenn man sich in eine Welt geworfen wiederfindet, deren Symbolsystem sich dem eigenen Deutungshorizont komplett entzieht? Handschriftliche Anmerkungen, Skizzen und Fotos bilden die zweite, unverzichtbare Erzählebene des Buches. Und versetzen den/die LeserIn für kurze Momente in die Situation jener Fremdheit, die den Reisenden auf seinem Weg durch Japan umgibt. Der etwas andere Blick auf Nippon. Das erklärte Lieblingsbuch von frau genussmousse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Chuzpe. Roman, Lily Brett, Suhrkamp 2006&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/genussmousse/3662916671/&quot; title=&quot;brett von genussmousse bei Flickr&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://farm4.static.flickr.com/3577/3662916671_2e4550f443_o.jpg&quot; width=&quot;150&quot; height=&quot;229&quot; alt=&quot;brett&quot; class=&quot;left&quot; align=&quot;left&quot; hspace=&quot;7&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Leichte, unterhaltsame Kost: Ruth Rothwax ist neurotisch, nervös und essgestört. Und sie ist die Tochter zweier Holocaustüberlebender. Lily Bretts Protagonistin in den besten Jahren lebt in New York und betreibt ein kleines Unternehmen, in dem sie Briefe für andere Menschen verfasst. Sie ist verheiratet, kümmert sich nach dem Tod ihrer Mutter sorgenvoll um ihren betagten Vater Edek und ängstigt sich um das Wohlergehen ihrer Kinder. Jede Abweichung von der alltäglichen Norm macht sie wahnsinnig. Die Hölle bricht los, als Edek seine Geliebte Zofia aus Polen nach New York holt. Die steigt gemeinsam mit ihrer Freundin Walentyna aus dem Flugzeug. Und die drei lebenslustigen Alten brauchen nicht lang, bis sie ein Projekt aus dem Boden stampfen: Sie wollen ein Restaurant eröffnen. Ein Restaurant, in dem es nichts außer Klops, polnischen Klößen, gibt. Ein humorvolles, lustiges Buch. Angesiedelt in der jüdischen Community New Yorks. Lesenswert!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Brief an D. Geschichte einer Liebe, André Gorz, btb 2009&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/genussmousse/3662934049/&quot; title=&quot;gorz von genussmousse bei Flickr&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://farm3.static.flickr.com/2475/3662934049_5031c5ca3b_o.jpg&quot; width=&quot;150&quot; height=&quot;237&quot; alt=&quot;gorz&quot; class=&quot;left&quot; align=&quot;left&quot; hspace=&quot;7&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Die &lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,507688,00.html&quot;&gt;Nachricht von seinem Tod&lt;/a&gt; beherrschte Ende September 2007 alle Nachrichtenkanäle. Der französische Sozialphilosoph André Gorz, geboren in Österreich als Gerhard Horst und vor den Nazis geflohen, hatte sich gemeinsam mit seiner Frau Dorine das Leben genommen. Kurz zuvor war sein Brief an D. erschienen. Ein Brief an seine betagte, schwer kranke Frau. Eine berührende Liebeserklärung nach knapp 60 gemeinsamen Jahren. Schon der Beginn dieses Textes ist schlicht wundervoll: Bald wirst Du jetzt zweiundachtzig sein. Du bist um sechs Zentimeter kleiner geworden, Du wiegst nur noch fünfundvierzig Kilo, und noch immer bist Du schön, graziös und begehrenswert. Seit achtundfünfzig Jahren leben wir nun zusammen, und ich liebe Dich mehr denn je. Kürzlich habe ich mich von neuem in Dich verliebt, und wieder trage ich in meiner Brust diese zehrende Leere, die einzig die Wärme Deines Körpers an dem meinen auszufüllen vermag. Ein Buch, das wohl selbst bei Liebes-Skeptikern und notorischen Pessimisten ein Umdenken auszulösen vermag. Unglaublich stark und intensiv!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Abendland. Roman, Michael Köhlmeier, dtv 2009&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/genussmousse/3663721846/&quot; title=&quot;koehlmeier von genussmousse bei Flickr&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://farm4.static.flickr.com/3322/3663721846_83345f32e4_o.jpg&quot; width=&quot;150&quot; height=&quot;235&quot; alt=&quot;koehlmeier&quot; class=&quot;left&quot; align=&quot;left&quot; hspace=&quot;7&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Eigentlich wird der Autor Michael Köhlmeier im Hause genussmousse ja überhaupt nicht geschätzt. Das hängt mit Texten aus den 1990er-Jahren zusammen, in denen er klassische Mythen nacherzählte. Der Tonfall war es, der der genussmousse-crew Köhlmeiers Erzählhaltung schier unerträglich machte: Krampfhaft um epische Breite bemüht, getragen, betulich erschien er uns, dieser Erzählgestus. Umso erstaunlicher die nun erfolgte Wieder- bzw. Neuentdeckung. Weil ein Bekannter immer wieder auf das Buch zurückkam, immer wieder davon sprach, siegte schließlich die Neugier und der Umschlag wurde beim nächsten Buchhandlungsbesuch widerstrebend doch geöffnet. Aus dem kurzen Hineinlesen wurde ein längeres Verweilen auf dem Buchhandlungssofa und schließlich ein  bis jetzt nicht bereuter  Kauf. Köhlmeier verwebt zwei Familiengeschichten: Die des hochbetagten Mathematikers und Jazzfans Carl Jacob Candoris (für den wohl der mittlerweile verstorbene Innsbrucker Mathematikprofessor &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Leopold_Vietoris&quot;&gt;Leopold Vietoris&lt;/a&gt; das Vorbild gab) und jene des Ich-Erzählers, Sebastian Lukasser. Scheinbar mühelos, beiläufig, gelingt Köhlmeier damit wahrlich ein Panorama des 20. und beginnenden 21. Jahrhunderts. Inkontinenzprobleme alternder Männer nach Prostataoperationen in aller Ausführlichkeit dargelegt, inklusive. Dennoch: Ein Buch, das man, einmal aufgeschlagen, gar nicht mehr weglegen möchte.</description>
    <dc:creator>reibeisen</dc:creator>
    <dc:subject>mitteilungen aus der küche</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 reibeisen</dc:rights>
    <dc:date>2009-06-27T11:59:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://genussmousse.twoday.net/stories/5779329/">
    <title>Das Sommerbuch: Einladung zur Empfehlungs-Rallye #1</title>
    <link>http://genussmousse.twoday.net/stories/5779329/</link>
    <description>&lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/genussmousse/3651288274/&quot; title=&quot;sommerbuecher von genussmousse bei Flickr&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://farm3.static.flickr.com/2448/3651288274_5de917684e_o.jpg&quot; width=&quot;201&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;sommerbuecher&quot; class=&quot;left&quot; align=&quot;left&quot; hspace=&quot;7&quot; /&gt;&lt;/a&gt;LeserInnenschaft - es ist so weit. Der Sommer steht vor der Tür. Und damit die Urlaubszeit, weshalb es hoch an der Zeit scheint, endlich die Lektüreliste dafür zusammen zu stellen. Da aber Bücher nicht auf dem Boden von Kochtöpfen wachsen und da die wirklich guten Lektüreerlebnisse meistens mit Texten zu tun haben, die einem von geschätzten Menschen empfohlen wurden, loben wir hier nun eine Buchempfehlungsrallye aus. Und fordern alle befreundeten Blogs (und selbstverständlich auch all jene, die das noch werden können/wollen/sollen) auf, bis spätestens einschließlich Freitag, 10. Juli 2009, auf ihren Seiten eine kleine Buchempfehlungsliste für diesen Sommer zu veröffentlichen. Damit mensch sich auch etwas unter den Empfehlungen vorstellen kann, wär eine kurze Beschreibung des Inhalts samt Begründung, warum uns das jeweilige Buch ans Herz gelegt wird, sinnvoll. Und auch wenn mensch ein Buch nie aufgrund seines Covers beurteilen sollte, schön anzusehen sind sie doch: Also bitte auch ein Pic vom Buchcover dazu. Einen Link unter den Kommentaren hier posten oder einen Trackback hierher legen und schon ist mensch dabei: Wir verlosen unter den teilnehmenden Blogs ein - wie könnte es anders sein - Überraschungsbuch!</description>
    <dc:creator>reibeisen</dc:creator>
    <dc:subject>mitteilungen aus der küche</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 reibeisen</dc:rights>
    <dc:date>2009-06-23T05:59:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://genussmousse.twoday.net/stories/4699918/">
    <title>Gewinnspiel: Wo ist das bloss?</title>
    <link>http://genussmousse.twoday.net/stories/4699918/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;Wo kann das nur sein?&quot; height=&quot;134&quot; hspace=&quot;7&quot; alt=&quot;Wo kann das nur sein?&quot; width=&quot;200&quot; align=&quot;left&quot; class=&quot;left&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/genussmousse/images/woistdasbloss.jpg&quot; /&gt;Heute mal ein Ratespiel für Geographie-Cracks: Wo, fragen wir, kann nebenstehendes Foto am vergangenen Wochenende aufgenommen worden sein? Es sei an dieser Stelle freilich nicht mehr verraten, als dass dieser Ausflug zumindest für Teile der genussmousse-crew quasi unter dem Motto &quot;Heimatbesuch&quot; stand. Und damit die (hoffentlich) allgemeine Raterei auch einen Sinn hat, loben wir selbstverständlich einen Preis aus: Wer die Frage &quot;Wo ist das bloss?&quot; per Kommentarfunktion als ersteR richtig beantwortet und uns ein Mail mit ihrer/seiner Adresse zukommen lässt (die Mailadresse ist in der rechten Navigationsspalte zu finden), bekommt eine leckere Überraschung, eigenhändig angekauft im Innsbrucker &lt;a href=&quot;http://genussmousse.twoday.net/stories/4630983/&quot;&gt;Speckladele&lt;/a&gt;. Nun mal &apos;ran an die Tasten - wir sind schon gespannt auf kreative Lösungsvorschläge!</description>
    <dc:creator>reibeisen</dc:creator>
    <dc:subject>mitteilungen aus der küche</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 reibeisen</dc:rights>
    <dc:date>2008-02-12T18:56:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://genussmousse.twoday.net/stories/4611536/">
    <title>Juhu - es geht looos!</title>
    <link>http://genussmousse.twoday.net/stories/4611536/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;Schneeball&quot; height=&quot;255&quot; hspace=&quot;5&quot; alt=&quot;Schneeball&quot; width=&quot;200&quot; align=&quot;left&quot; class=&quot;left&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/genussmousse/images/schneeball.jpg&quot; /&gt;Heute müssen wir mal vom Wetter sprechen. Das drängt sich geradezu auf. Denn: Man (natürlich auch frau) höre und staune. Beim heutigen Sonntagsspaziergang sind wir auf Blüten gestoßen. Nicht achtlos weggeworfene Glashausprodukte, sondern Büsche und Pflanzen, die die Schnauze voll haben vom Winter. &lt;img title=&quot;Unbekannte Blüte im Innsbrucker Hofgarten&quot; height=&quot;162&quot; hspace=&quot;5&quot; alt=&quot;Unbekannte Blüte im Innsbrucker Hofgarten&quot; width=&quot;200&quot; align=&quot;right&quot; class=&quot;left&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/genussmousse/images/bluetehofgarten.jpg&quot; /&gt;Nach einem böse kalten Herbst hat das Wetter nach Weihnachten gedreht und beschert uns jetzt - wenn üblicherweise die Jännerkälte das Inntal samt Innsbruck fest im Griff hat - Föhn, Regen und Plusgrade. Und blühende Pflanzen. Ein herrlicher Anblick! Wenn das bloß so bleiben könnte, bis diese grauslige Jahreszeit namens Winter auch offiziell ein Ende hat...</description>
    <dc:creator>reibeisen</dc:creator>
    <dc:subject>mitteilungen aus der küche</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 reibeisen</dc:rights>
    <dc:date>2008-01-13T16:41:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://genussmousse.twoday.net/stories/4559615/">
    <title>Schönes Fest und so ...</title>
    <link>http://genussmousse.twoday.net/stories/4559615/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;Xmas&apos;07&quot; height=&quot;134&quot; hspace=&quot;7&quot; alt=&quot;Xmas&apos;07&quot; width=&quot;200&quot; align=&quot;left&quot; class=&quot;left&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/genussmousse/images/xmas07.jpg&quot; /&gt; &lt;i&gt;Geschätzte genussmousse-LeserInnenschaft!&lt;/i&gt; &lt;br /&gt;
Wir wünschen auf diesem Wege schöne Weihnachtstage. Überfressen Sie sich nicht und behalten Sie Ihren Appetit - nach den Feiertagen geht&apos;s nämlich auch hier wieder weiter. Mit Rezepten, dem ein oder anderen Wander- und/oder Reisebericht und jedenfalls viiiel Essbarem.&lt;br /&gt;
In diesem Sinne: Merry Xmas,&lt;br /&gt;
Ihre genussmousse-crew</description>
    <dc:creator>reibeisen</dc:creator>
    <dc:subject>mitteilungen aus der küche</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 reibeisen</dc:rights>
    <dc:date>2007-12-24T12:52:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://genussmousse.twoday.net/stories/4289555/">
    <title>Giuggiole - eine fast vergessene Obstsorte</title>
    <link>http://genussmousse.twoday.net/stories/4289555/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;Giuggiole&quot; height=&quot;150&quot; hspace=&quot;7&quot; alt=&quot;Giuggiole&quot; width=&quot;200&quot; align=&quot;left&quot; class=&quot;left&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/genussmousse/images/giuggiole.jpg&quot; /&gt;Schon mal von &lt;a href=&quot;http://www.cibo360.it/alimentazione/cibi/frutta/giuggiole.htm&quot;&gt;giuggiole&lt;/a&gt; gehört? Für uns sind die olivengroßen Früchte jedenfalls eine Neuheit. Entdeckt haben wir sie beim Flanieren in den mittagsheißen Straßen von Triest. Ganz unscheinbar, in der linken hinteren Ecke eines Gemüsehändlerschaufensters warteten sie auf Käufer. Zu vielen verpackt in durchsichtige Plastiksäcke werden sie dort nach Gewicht verkauft. Die freundliche Gemüsehändlerin im blauen Arbeitsschurz war sichtlich amüsiert über die neugierigen Kunden aus dem nördlichen Nachbarland, die ihr da - kurz vor der Siestapause - in den Laden gestolpert waren. Mit nachsichtiger Nonchalence gab sie Auskunft: Die giuggiole seien ein altes, heute kaum noch kultiviertes Obst, das früher vor allem im Veneto und im Friaul angebaut worden sei. Die süßen braunen Früchte wüchsen auf nicht allzu hohen Bäumen und seien mit den orangefarbenen &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Japanische_Wollmispel&quot;&gt;nespole&lt;/a&gt; (auch so eine antiquiert-exotische Obstart, die aber hin und wieder sogar in Innsbruck zu ergattern ist) verwandt. Die Hausfrauen bereiteten daraus einen Likör, den &quot;brodo di giuggiole&quot;, zu. Den brodo haben wir nicht versuchen können, wohl aber das rohe Obst. Seine feste, glatte Schale kann mitgegessen werden. Dahinter sitzt rund um einen Kern hellgrünes Fruchtfleisch, das in der Konsistenz mehligen Sommeräpfeln gleicht. Geschmacklich liegen die giuggiole irgendwo zwischen süßen Äpfeln, Birnen und den auch in unseren Breiten wachsenden &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Echte_Mispel&quot;&gt;Mispeln&lt;/a&gt;.</description>
    <dc:creator>reibeisen</dc:creator>
    <dc:subject>mitteilungen aus der küche</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 reibeisen</dc:rights>
    <dc:date>2007-09-24T17:31:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://genussmousse.twoday.net/stories/4158199/">
    <title>Copyright auf Kochrezepte? Nein danke!</title>
    <link>http://genussmousse.twoday.net/stories/4158199/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;FAZ vom Samstag, 11.8.2007 - Geschmackssache&quot; height=&quot;150&quot; hspace=&quot;7&quot; alt=&quot;FAZ vom Samstag, 11.8.2007 - Geschmackssache&quot; width=&quot;200&quot; align=&quot;left&quot; class=&quot;left&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/genussmousse/images/faz_geschmackssache.jpg&quot; /&gt;Was im Bereich der Software zu &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Open_Source&quot;&gt;besten Ergebnissen&lt;/a&gt; führt, soll - im Bereich der Küche - auf einmal schlecht sein. Zumindest, wenn es nach &lt;a href=&quot;http://www.kochpiraten.de/wissen/Dollase,%20J%C3%BCrgen.html&quot;&gt;Jürgen Dollase&lt;/a&gt;, dem Gastro-Schreiberling der &lt;a href=&quot;http://www.faz.net/&quot;&gt;Frankfurter Allgemeinen&lt;/a&gt; geht. In seiner Kolumne &quot;Geschmackssache&quot;, diesmal mit dem vielsagenden Titel &quot;Copyright aufs Kochen. Rezepte brauche Kreativität: Wider den munteren Ideendiebstahl&quot;, bricht er eine Lanze dafür, Kochkreationen durch das Urheberrecht zu schützen. &lt;br /&gt;
Der Text selbst ist bezeichnenderweise Bezahl-Content, d.h. wir können ihn nicht verlinken, sondern bloß holzschnittartig wiedergeben. Dollase jedenfalls will die Praxis erkennen, dass &quot;Küchenchefs [...] landauf, landab wie die Raben [klauen]&quot;, was gemeinhin unverfolgt und unbestraft bleibe. In den Küchen herrsche also &quot;urheberrechtliche Anarchie&quot;. Für Dollase kommt das einem kleinen Skandal gleich, denn: &quot;Einige Köche, von den Brüdern Troisgros (&quot;Lachs mit Sauerampfer&quot;) bis zu Ferran Adrià, hätten mit Lizenzgebühren für ihre Entwicklungen steinreich werden können.&quot;&lt;br /&gt;
Geschmack ist bekanntlich kulturell geprägt, der Sinn dafür wird uns liebe- bis mühevoll anerzogen. Damit beginnen schon unsere Mütter und Familien. Die Schule und andere (Bildungs-)Institutionen vervollkommnen diese frühkindliche Prägung (vgl. Pierre Bourdieus empfehlenswerten Wälzer &lt;a href=&quot;http://www.suhrkamp.de/titel/titel.cfm?bestellnr=28258&quot;&gt;Die feinen Unterschiede&lt;/a&gt;). Was unsereineR gut findet, hat daher auch immer mit dem kulturellen und sozialen Umfeld zu tun, in dem er/sie sich bewegt. Das heißt, dass schon die Grundvoraussetzung für das Kreieren neuer Kochrezepte keine individuelle, sondern vielmehr eine gesellschaftliche ist. &lt;br /&gt;
Ferner sind Rezepte seit jeher nichts Statisches, sondern viel eher so etwas wie die Ur-Ahnen des Open Source-Gedankens. Über Jahrhunderte hinweg wurden sie von Koch zu Koch (bzw. von Köchin zu Köchin) weitergegeben und von jedem/jeder gemäß eigenen Vorstellungen und dem Geschmack der jeweiligen Zeit entsprechend adaptiert. Dass nicht nur eine Person, sondern viele an den Rezepten arbeiten, macht den Reichtum aller Küchen weltweit aus.&lt;br /&gt;
Nun hat sich die Welt der Küchen in unseren Breiten aber seit einigen Jahrzehnten verändert: Einige wenige Männer haben in der Küche Starstatus erreicht (Frauen gehören da erstaunlicherweise immer noch kaum dazu). Sie sollen diesen nun - geht es nach Dollase - auch wirklich zu Geld machen können. Erstaunlich, denn auch deren Rezepte kommen ja nicht aus dem Nichts. Im Gegenteil, sie können ja eigentlich nur auf der Basis jener Open Source-Küchentraditionen entstehen, in der sich die Köche, aber auch die Esser bewegen. Warum also etwas zugunsten einiger Weniger kapitalisieren, was auch ohne die Wirksamkeit der Marktlogik seit Jahrhunderten bestens funktioniert? Noch nie was von &lt;a href=&quot;http://creativecommons.at/&quot;&gt;Creative Commons&lt;/a&gt; gehört, Herr Dollase?</description>
    <dc:creator>reibeisen</dc:creator>
    <dc:subject>mitteilungen aus der küche</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 reibeisen</dc:rights>
    <dc:date>2007-08-12T15:20:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://genussmousse.twoday.net/stories/4034224/">
    <title>Tchai, oder die Mußestunde nach dem Essen</title>
    <link>http://genussmousse.twoday.net/stories/4034224/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;Tchai&quot; height=&quot;195&quot; hspace=&quot;7&quot; alt=&quot;Tchai&quot; width=&quot;150&quot; align=&quot;left&quot; class=&quot;left&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/genussmousse/images/tschai.jpg&quot; /&gt;Vor Jahren waren wir zu Gast bei einem Freund, der aus einer Industriestadt in Nordafrika nach Innsbruck zum Studieren gekommen war. Seine Familie ließ uns während der Wochen unseres Besuches einfach mitleben und an ihrem ganz normalen Alltag teilhaben. So hatten wir die Gelegenheit, die eine oder andere bei uns eher unbekannte Gewohnheit schätzen zu lernen. Darunter auch den frisch aufgebrühten Tee, der zur heißesten Stunde des Tages, gleich nach dem Mittagessen, in abgedunkelten Räumen genippt wurde. Gemeinsam ruhte man dabei, dämmerte der kühlenden Abendluft entgegen oder plauderte mit Familie, Freunden oder Nachbarn. Das starke und intensiv gesüßte Gebräu gehört mittlerweile zu einem unserer Fixpunkte  in sommerlichen Mußestunden und ersetzt dabei gar manches Mal das Dessert. Man/frau benötigt zur Zubereitung von drei bis vier Gläsern heißen Tchais (die Variante, die wir in Nordafrika kennengelernt haben, unterscheidet sich deutlich von der in Marokko üblichen Grüntee-Zubereitung) eigentlich nicht viel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Rezept:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Zutaten:&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
3 EL Schwarztee&lt;br /&gt;
3 bis 4 Blatt frische Minze&lt;br /&gt;
6 bis 8 blanchierte Mandeln&lt;br /&gt;
heißes Wasser&lt;br /&gt;
Zucker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Zubereitung:&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Den Tee mit wenig kochendem Wasser aufgießen und ca. 2 Minuten vor sich hinköcheln lassen. Dieses Konzentrat wird heiß in die vorgewärmten Gläser, in die man/frau zuvor bereits die Minzblätter sowie ein bis zwei Mandeln gegeben hat, gegossen (je ca. 2 bis 3 Finger hoch). Dann wird das Glas mit kochendem Wasser aufgefüllt und serviert (oftmals gibt es dazu ein paar Nüsse oder andere, kleine Knabbereien. Wichtig ist es, viel Zucker dazu zu reichen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine anregende Plauderstunde bei einem guten Glas Tchai wünscht die genussmousse-crew!</description>
    <dc:creator>reibeisen</dc:creator>
    <dc:subject>mitteilungen aus der küche</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 reibeisen</dc:rights>
    <dc:date>2007-07-04T17:30:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://genussmousse.twoday.net/stories/3798062/">
    <title>Das goldene Küchenmessser</title>
    <link>http://genussmousse.twoday.net/stories/3798062/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;Garten-Koch-Event Rhabarber&quot; height=&quot;120&quot; hspace=&quot;7&quot; alt=&quot;Garten-Koch-Event Rhabarber&quot; width=&quot;200&quot; align=&quot;left&quot; class=&quot;left&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/genussmousse/images/goldenes_kuechenmesser.jpg&quot; /&gt;Danke! Danke! Danke! Allen, die beim &lt;a href=&quot;http://gaertnerblog.de/blog/2007/garten-koch-event-rhabarber/&quot;&gt;Garten-Koch-Event&lt;/a&gt; zum Thema Rhabarber unserem &lt;a href=&quot;http://genussmousse.twoday.net/stories/3739759/&quot;&gt;Rhabarber-Topfen-Streusel&lt;/a&gt; ihre Stimme gegeben haben. Allen, die uns so lieb gratuliert haben. Und besonders Astrid, von &lt;a href=&quot;http://foodblog.paulchens.org/&quot;&gt;Paulchens FoodBlog&lt;/a&gt; und Sandro vom &lt;a href=&quot;http://kochbuch.twoday.net/&quot;&gt;Kochbuch&lt;/a&gt; für&apos;s Ausrichten des Events. Herzliche Gratulation übrigens auch an &lt;a href=&quot;http://barbaras-spielwiese.blogspot.com/&quot;&gt;Barbara&lt;/a&gt;, mit der wir uns das &quot;goldene Küchenmesser&quot; teilen. Sie hatte zum Kochevent eine ziemlich appetitlich aussehende Entenbrust auf Rhabarbergemüse eingereicht. Wir mögen derartige Koch-Blogevents ja überhaupt ziemlich gern (sehr auch die vom &lt;a href=&quot;http://kochtopf.twoday.net/&quot;&gt;kochtopf&lt;/a&gt;), sind sie doch für uns ein willkommener Anlass, in der Rezeptekiste zu kramen oder uns etwas Neues auszudenken. Dass wir damit nun ein &quot;goldenes Küchenmesser&quot; gewonnen haben, freut uns natürlich sehr. Und erinnert uns zugleich daran, dass auch unser reales Küchenmessersortiment schon längst mal professionalisiert werden müsste. Womit schneidet, schnippelt und säbelt denn Ihr alle so in Euren Küchen? Gibt es da besonders empfehlenswertes Material?</description>
    <dc:creator>reibeisen</dc:creator>
    <dc:subject>mitteilungen aus der küche</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 reibeisen</dc:rights>
    <dc:date>2007-06-03T17:46:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://genussmousse.twoday.net/stories/3682174/">
    <title>Alla Spiagga della Mitteleuropa ...</title>
    <link>http://genussmousse.twoday.net/stories/3682174/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;Herz, was willst Du mehr?&quot; height=&quot;113&quot; hspace=&quot;5&quot; alt=&quot;Herz, was willst Du mehr?&quot; width=&quot;150&quot; align=&quot;left&quot; class=&quot;left&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/genussmousse/images/grado_fuesseammeer.jpg&quot; /&gt;Irgendwie hatte sich in der genussmousse-crew während der vergangenen Wochen die Überzeugung durchgesetzt, dass es hoch an der Zeit sei, wieder mal das Meer zu sehen (das Bild links zeigt übrigens den Blick vom Balkon unseres Hotelzimmers, der sich bestens zum Seele-baumeln-lassen und Lesen geeignet hat). Da wir freilich auch im Urlaub nur ungern auf unsere Landsmänner und -frauen verzichten, beschlossen wir, nach &lt;a href=&quot;http://www.grado.it/&quot;&gt;Grado&lt;/a&gt; zu fahren (dass das hier das Kurzreiseziel so zahlloser Österreicher - vor allem aus Kärnten, der Steiermark und Wien ist - war uns zuvor eigentlich nicht bewusst). Grado ist aber auch ein ein Ort im Da-Zwischen. Zwischen Lagune und Meer, zwischen Italianità und alter k.u.k.-Tradition. Und wenn man/frau genau hinsieht, kann man diese Ambivalenzen auch mitten im Touristentrubel entdecken und genießen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;Auf der Piazza&quot; height=&quot;200&quot; hspace=&quot;5&quot; alt=&quot;Auf der Piazza&quot; width=&quot;150&quot; align=&quot;left&quot; class=&quot;left&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/genussmousse/images/grado_hintermdom.jpg&quot; /&gt;Auf der Piazza hinter dem Dom dominieren jedenfalls die italienischen Einflüsse. Nicht im Bild ist leider die casalinga beim Aufhängen der Wäsche, das Geschirrgeklapper und der Duft von Pinien, Jasminsträuchern und in Olivenöl angebratenem Knoblauch. In Spazierdistanz zum alten Stadtkern, am Hafen, arbeiten noch heute die Fischer auf ihren Booten. Meist zu dritt, holen sie händisch calamari und anderes Meeresgetier aus den löchrigen Netzen. Frühmorgens hatten wir sie noch in ihren kleinen Nussschalen übers Meer tuckern gehört und dabei beobachtet, wie sie die Netze (erkennbar durch kleine Bojen mit Fahnen aus schwarzen Plastiksäcken) eingeholt hatten. Unweit des Hafens, der in Ypsilonform in die Stadt ragt, liegen die Wohnviertel der immerhin ca. 9.000 Gradeser. Und die eine oder andere Villa schmückt sich nach wie vor mit Jugendstilelementen. Kein Wunder, war das frühe 20. Jahrhundert doch eine der besten Zeiten Grados. Nachdem die Bevölkerung der Insel, die über Jahrhunderte als sicherer Zufluchtsort vor den Kriegen auf der &quot;terra ferma&quot; (dem Festland) galt, lange in bitterer Armut gelebt hatte, begann sich hier mit der Einrichtung des Heilbads ein früher Thermentourismus zu etablieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;Lungomare mit typischem Fortbewegungsmittel&quot; height=&quot;113&quot; hspace=&quot;5&quot; alt=&quot;Lungomare mit typischem Fortbewegungsmittel&quot; width=&quot;150&quot; align=&quot;left&quot; class=&quot;left&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/genussmousse/images/grado_lungomare.jpg&quot; /&gt;Der entstehende Tourismus im einstmaligen k.u.k.-Seebad bot Alternativen zum harten Broterwerb der Fischer. In Grado scheint man sich nicht zuletzt deshalb eingerichtet zu haben mit den Fremden, die mit berechenbarer Regelmäßigkeit die Strände, Restaurants, Bars und Plätze der Stadt okkupieren. Das erstaunlich rege städtische Leben der Gradeser stört sich daran nicht, es weicht auch nicht aus: die sonntägliche Messe im Dom etwa ist gut besucht. Katholische Einheimische beten Schulter an Schulter mit den Gästen. Abends trifft sich eine Gruppe von rund 30 Männern und Frauen in einem der Restaurants auf der Piazza und stimmt - die staunenden Touristen schlicht ignorierend - unter der Leitung des Kirchenorganisten ein altes Lied nach dem anderen an (das war keine vom örtlichen Tourismusbüro organisierte Show). Tagsüber sind die richtigen Gradeser an ihren Drahteseln zu erkennen: Die Einheimischen fahren mit dem Rad zur Arbeit, zum morgendlichen caffè samt cornetto oder einfach zum Plausch an der nächsten Ecke. Und manches Mal, und weil hier alles nicht ganz so schnell gehen muss, schieben sie es auch ....</description>
    <dc:creator>reibeisen</dc:creator>
    <dc:subject>mitteilungen aus der küche</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 reibeisen</dc:rights>
    <dc:date>2007-05-02T18:42:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://genussmousse.twoday.net/stories/3340413/">
    <title>Auf&apos;m Berg</title>
    <link>http://genussmousse.twoday.net/stories/3340413/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;Pforzheimer Hütte&quot; height=&quot;123&quot; hspace=&quot;5&quot; alt=&quot;Pforzheimer Hütte&quot; width=&quot;150&quot; align=&quot;left&quot; class=&quot;left&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/genussmousse/images/pforzheimer_huette.jpg&quot; /&gt;Heute mal Augenschmaus statt realem Futter. Und zwar aus dem menschenleeren Sellrain-Tal. Wunderschön. Nicht nur im Winter, sondern auch im Sommer. Das Sellrain ist touristisch kaum erschlossen und erlaubt noch heute einsame Bergerlebnisse jenseits von Almhütten-Gaudi und sonstigem Tourismus-Gschnas. Im Winter freilich sollten die Wege nur von Geübten begangen werden: Entweder auf Touren-Skiern oder direkt per pedes (aber Achtung: die Wege sind nicht präpariert und mensch versinkt bis zum Oberschenkel im Tiefschnee). Und trotz anstrengendem Aufstieg (oder eben deswegen): Hinter uns liegt ein wunderschöner Bergsonntag. Menschenleer, sonnig und - wegen der warmen Lufttemperatur - mit einer ersten Vorahnung auf den nahen Frühling.</description>
    <dc:creator>reibeisen</dc:creator>
    <dc:subject>mitteilungen aus der küche</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 reibeisen</dc:rights>
    <dc:date>2007-02-19T17:54:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://genussmousse.twoday.net/stories/3302548/">
    <title>Grüsse aus der Frühzeit des weltumspannenden Datennetzes</title>
    <link>http://genussmousse.twoday.net/stories/3302548/</link>
    <description>&lt;a href=&quot;http://laudanum.net/geert/&quot;&gt;Geert Lovink&lt;/a&gt;, einer der Helden der anno dazumal not to be missed-Mailinglist &lt;a href=&quot;http://www.nettime.org/&quot;&gt;nettime&lt;/a&gt; (ist das wirklich schon so lange her?), hat kürzlich auch zum Bloggen publiziert: &lt;a href=&quot;http://www.eurozine.com/articles/2007-01-02-lovink-en.html&quot;&gt;&quot;Blogging, the nihilist impulse&quot; &lt;/a&gt; vermittelt tatsächlich diskussionswürdige Einsichten, oder? Was meint Ihr da draußen denn dazu?</description>
    <dc:creator>reibeisen</dc:creator>
    <dc:subject>mitteilungen aus der küche</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 reibeisen</dc:rights>
    <dc:date>2007-02-09T19:53:00Z</dc:date>
  </item>


<textinput rdf:about="http://genussmousse.twoday.net/search">
   <title>find</title>
   <description>Search this site:</description>
   <name>q</name>
   <link>http://genussmousse.twoday.net/search</link>
</textinput>


</rdf:RDF>
