Mousse von der Räucherforelle

Mousse von der Räucherforelle fertigForellen sind - selbst im nicht gerade für seine Fischspezialitäten bekannten - Tirol heimisch und weit verbreitet. Einige kleine, aber umso feinere Betriebe haben sich der Aufzucht der edlen Raubtiere (sie benötigen stets frisches Gebirgswasser) verschrieben. So auch die Fischzucht Teufelsmühle in Rinn bei Innsbruck, die einer der Nordtiroler Slowfood-Partnerbetriebe ist. Fischereimeister Volkmar Steger hegt auf seinen Wiesenhöfen Saiblinge, Lachsforellen und eben auch Forellen. Die glücklich aufgewachsenen Tiere bietet er auch über Buchenholz und mit Kranewitten (Wacholderbeeren) heiß geräuchert an. Ein himmlischer Genuss (danke für das feine Mitbringsel Mama)!

Tagesprogramm:
Abbruch vor der Vintlalm (Nordkette)Damit wir nicht aus der Übung kommen und weil das Wetter heute wieder so schön war, haben wir natürlich nicht nur gekocht und gegessen, sondern auch etwas geleistet. Den heutigen Ostermontag haben wir für eine Vier-Almen-Tour auf der direkt an Innsbruck angrenzenden Nordkette im Karwendel genützt. Gleich morgens ging es los, um die ingesamt (reine Gehzeit) etwa viereinhalb stündige Wanderroute mit dem restlichen Tagesprogrammpunkten unter einen Hut zu bringen (erst nachträglich, bei der Linkrecherche, haben wir realisiert, dass wir dafür sogar eine "silberne Wandernadel" verdient hätten *ggg*). Von Rum bei Innsbruck ging es los. Zunächst auf die Enzianhütte, dann auf die Rumer-Alm. Von dort aus im steilen Anstieg auf die nicht bewirtschaftete, dafür aber umso romantischere Vintl-Alm (ein Fixpunkt unserer Wanderausflüge in fast jedem Frühjahr). Kurz vor der Vintl beeindruckt ein imposanter Abbruch, der Steig wird schmal und verlangt ein wenig Trittsicherheit. Hat man diese Stelle (siehe Bild) gut gemeistert, wird man/frau dafür mit einem wunderbaren Ausblick auf die Berge ringsum belohnt. Weiter geht's, über eine kleine Talsenke und wieder hinauf in die Höhe, am Thaurer Roßkopf vorbei zur Thaurer Alm. Von dort wieder ins Inntal hinab und auf dem Adolf-Pichler-Weg retour nach Rum.

Rezept:
Zutaten:
1 Räucherforelle (ca. 300g)
1/4l Sahne
1/8l Weißwein
3 El Marsala
3 TL Agar Agar (pflanzliches Geliermittel, basierend auf Meeresalgen)
Pfeffer, Salz
wer mag: Kapernbeeren schmecken gut dazu

Zubereitung:
Forelle filettieren. Filets von etwaigen restlichen Gräten befreien, dann mit einem stumpfen Messer oder einem Gabelrücken ganz klein zerfutzeln. In 1 EL von der Sahne, der Hälfte vom Marsala und vom Weißwein Agar Agar auflösen. Restlichen Marsala und Weißwein mit 2 EL Sahne in einem kleinen Töpfchen erhitzen und die Agar Agar-Mischung zugeben. Rund 2 Minuten köcheln. Beiseite stellen und abkühlen lassen. Sahne schlagen, mit Salz und Pfeffer sowie der kleingerissenen Forelle gut vermengen. Weitgehend abgekühlte Agar Agar-Mischung zugeben. In eine kalte Form füllen und im Kühlschrank mindestens 3 Stunden kühlen. Zu dieser Vorspeise passen hervorragend Kapernbeeren, ein leichter Weißwein und frisches Weißbrot.

Guten Appetit!

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