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    <dc:publisher>reibeisen</dc:publisher>
    <dc:creator>reibeisen</dc:creator>
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    <title>genussmousse</title>
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  <item rdf:about="http://genussmousse.twoday.net/stories/6031477/">
    <title>Ripperl asiatisch mit süß-saurem Kürbis &amp; Reis</title>
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    <description>&lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/genussmousse/4083219688/&quot; title=&quot;Ripperl asiatisch von genussmousse bei Flickr&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://farm3.static.flickr.com/2624/4083219688_3b4b0290da_o.jpg&quot; width=&quot;300&quot; height=&quot;200&quot; alt=&quot;Ripperl asiatisch&quot; class=&quot;left&quot; align=&quot;left&quot; hspace=&quot;7&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Eigentlich kurios: Während das Lebensmittelangebot immer breiter wird, scheint eine handvoll von Zutaten die Speisezettel der meisten Haushalte zu dominieren. Sommergemüse wie Tomaten &amp; Paprikaschoten haben beispielsweise den heimischen Gemüsen längst den Rang abgelaufen (das Thema hatten wir ja kürzlich &lt;a href=&quot;http://genussmousse.twoday.net/stories/6026537/&quot;&gt;schon&lt;/a&gt;). Und auch an der Fleischfront macht sich Vereinheitlichung breit: Gekauft werden Filets, Karrees, Schnitzelfleisch, vom Geflügel bloß noch die Brust (wie etwa die der armen, hochgezüchteten Puten). Hauptsache mager, nicht durchzogen und - schnell zuzubereiten. Fernsehkochformate, die nicht länger als werbetaugliche 45 Minuten dauern, tun das ihre zu dieser Entwicklung. Da wird kein Schopf, kein Bauch, kein Wadschinken, kein Wangerl und keine Ripperl verarbeitet. Kurz gebratene Filetstückerl - sie scheinen das Fleischuniversum des noch recht jungen 21. Jahrhunderts auszumachen. Wie ärmlich! Kein Vergleich zum Variantenreichtum der altösterreichischen Kochbibeln (Sacher, Hess, Prato). Aber mensch muss nicht mal sonderlich traditionell kochen, um auch etwas andere Fleischteile geschmackvoll zuzubereiten. Die asiatischen Küchen könnten als moderne Wegweiser für all jene dienen, die nicht sonderlich auf Althergebrachtes stehen. Deshalb: Heute hier mal Ripperl. Asiatisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Rezept:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Zutaten:&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Für die Marinade:&lt;br /&gt;
1 EL dunkle Sojasauce&lt;br /&gt;
2 El Reisessig&lt;br /&gt;
3 cm frischer Ingwer, gerieben&lt;br /&gt;
1 Frühlingszwieberl, fein gehackt&lt;br /&gt;
2 Zehen Knoblauch, in grobe Stücke geschnitten&lt;br /&gt;
2 getrocknete Chilies, in grobe Stücke gehackt&lt;br /&gt;
1 EL Honig&lt;br /&gt;
1 EL Rohrzucker&lt;br /&gt;
3 Sternanis-Sterne&lt;br /&gt;
Salz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Sauce:&lt;br /&gt;
die Reste der Marinade&lt;br /&gt;
3 EL Sherry, trocken&lt;br /&gt;
2 EL Honig&lt;br /&gt;
1 EL dunkle Sojasauce&lt;br /&gt;
1 EL Ketchup&lt;br /&gt;
Salz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für das Kürbisgemüse:&lt;br /&gt;
250g Muskatkürbis ohne Schale und Kerne&lt;br /&gt;
1 Schalotte&lt;br /&gt;
1 EL Zucker&lt;br /&gt;
3 EL Weißweinessig&lt;br /&gt;
Butter&lt;br /&gt;
Salz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ripperl, Basmati-Reis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Zubereitung:&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Am Vorabend (oder am Morgen) Ripperl 5 Minuten in kochendem Wasser blanchieren, kalt abschrecken und trockentupfen. Aus allen Marinadezutaten eine Sauce rühren und die Ripperl darin einlegen (das geht am besten in Tiefkühlplastiksackerl). Im Kühlschrank mindestens acht Stunden marinieren, dabei immer wieder mal wenden. Herausnehmen und auf dem Rost im Backrohr zunächst bei 170° C Umluft (190° C normal) rund 30 bis 40 Minuten braten, anschließend noch 5 Minuten grillen. Restliche Marinade mit Sherry und den weiteren Saucenzutaten aufkochen, rund 5 Minuten köcheln lassen (wenn die Sauce zu dick wird, etwas Wasser zugeben), durch ein Sieb gießen und warm halten. Reis aufstellen und Kürbisgemüse zubereiten: Schalotte hacken, den Kürbis in Würferl schneiden. Butter in einer Pfanne erhitzen, Schalotte anbraten. Wenn sie Farbe nimmt, Zucker zugeben und kurz darauf auch die Kürbiswürferl. Die werden nun unter Rühren gebraten, bis sie fast bissfest sind. Nun den Essig zugeben, rühren und die Flüssigkeit weitgehend verdampfen lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Auf vorgewärmten Tellern servieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guten Appetit!</description>
    <dc:creator>reibeisen</dc:creator>
    <dc:subject>fusion</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 reibeisen</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-07T15:41:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://genussmousse.twoday.net/stories/6026537/">
    <title>Es lebe das heimische Wintergemüse! Lauchquiche mit Bergkäse</title>
    <link>http://genussmousse.twoday.net/stories/6026537/</link>
    <description>&lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/genussmousse/4075010954/&quot; title=&quot;kaeselauchquiche von genussmousse bei Flickr&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://farm3.static.flickr.com/2610/4075010954_debc086f92_o.jpg&quot; width=&quot;300&quot; height=&quot;210&quot; alt=&quot;kaeselauchquiche&quot; class=&quot;left&quot; align=&quot;left&quot; hspace=&quot;7&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Auf den Ständen der Bauern in der Innsbrucker Markthalle hält nun Schritt für Schritt die kalte Jahreszeit Einzug: Kürbis, Rüben, Kohl und Co. verdrängen zusehends das Sommergemüse aus dem Angebot. Mit diesem Wechsel wird auch der Kundenstrom dünner. Eigentlich seltsam, nicht? Aber nach wie vor scheint sich die Liebe zum heimischen Wintergemüse bei Vielen in Grenzen zu halten. Ganz verstehen wir das ja nicht. Denn: Was gibt es Schöneres, als dem Wechsel der Jahreszeiten auch auf dem Teller nachzuspüren? Und ganz abgesehen von dieser hedonistischen Komponente ist eine solche Form des Konsums natürlich auch wesentlich schonender zu Umwelt und Klima. Und auch nicht unbedeutend: Saisonales Gemüse schmeckt einfach besser! Deshalb haben wir unsere Taschen beim obligatorischen Markthalleneinkauf am vergangenen Samstag mit Kürbis, Bio-Äpfeln, Sauerkraut, Kohlsprossen, Endiviensalat und Lauch gefüllt. Während der Woche entstehen daraus dann Gerichte wie diese Lauchquiche mit Bergkäse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Rezept:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Zutaten:&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Teig:&lt;br /&gt;
250g Weizenmehl&lt;br /&gt;
125g Butter&lt;br /&gt;
150ml kaltes Wasser&lt;br /&gt;
Salz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Füllung:&lt;br /&gt;
2 Stangen Lauch&lt;br /&gt;
3 Eier&lt;br /&gt;
250g Sauerrahm&lt;br /&gt;
50g würziger Bergkäse, frisch gerieben&lt;br /&gt;
30g Grana oder Parmesan, frisch gerieben&lt;br /&gt;
Pfeffer, Salz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Zubereitung:&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Mehl auf eine saubere Fläche sieben (das ist notwendig, damit der Teig luftig und locker wird). Kalte Butter zugeben und mit den Fingern verreiben (Mehl und Butter zu möglichst kleinen Krümeln zerbröseln). Aus dem Mehl-Butter-Gemisch einen Ring formen in dessen Mitte mensch nun das mit ca. 1/2 TL Salz vermischte Wasser gibt. Schnell (nicht lang kneten, sonst wird der Teig zäh) zu einem kompakten Teig verarbeiten. In Klarsichtfolie einschlagen und mindestens 2 Stunden im Kühlschrank rasten lassen. Lauch putzen und in Scheiben schneiden. In etwas Butterschmalz weichdünsten. Darauf achten, dass zum Garende die Flüssigkeit weitgehend verdampft. Auskühlen lassen. Eine Tarte-Form mit dem ausgewalkten Teig auslegen und im Backrohr bei 180°C (160°C Umluft) rund 20 Minuten blind backen (dafür Teig mit einer Gabelspitze mehrfach einstechen und mit Backpapier und Hülsenfrüchten bedecken). Unterdessen Sauerrahm, Eier und Käse gut miteinander verquirlen, mit Salz und Pfeffer würzen. Lauch in die Teigform füllen, mit dem Sauerrahmgemisch bedecken und im Ofen (selbe Temperatur wie zuvor) backen, bis der Belag leicht aufgeht und eine bräunliche Kruste bekommt. Dazu vertilgen wir Unmengen von Endiviensalat, mit etwas Kürbiskernöl verfeinert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guten Appetit!</description>
    <dc:creator>reibeisen</dc:creator>
    <dc:subject>veggie style</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 reibeisen</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-04T11:59:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://genussmousse.twoday.net/stories/6015892/">
    <title>Szegediner Gulasch</title>
    <link>http://genussmousse.twoday.net/stories/6015892/</link>
    <description>&lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/genussmousse/4052987381/&quot; title=&quot;szegedinergulasch von genussmousse bei Flickr&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://farm3.static.flickr.com/2433/4052987381_f617a85116_o.jpg&quot; width=&quot;300&quot; height=&quot;211&quot; alt=&quot;szegedinergulasch&quot; class=&quot;left&quot; align=&quot;left&quot; hspace=&quot;7&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Gulaschvarianten gibt es hierzulande unzählige. Jeder Haushalt schwört - vor allem beim Rindsgulasch - auf &quot;sein&quot; (Traditions-)Rezept. So natürlich auch wir. Da dieser Gulaschtypus aber immer besser wird, je mehr davon zubereitet wird, kochen wir Wiener Saftgulasch nur einmal pro Jahr. Und zwar immer am 1. Jänner, wenn wir zum Brunch unsere Freunde und gemeinsam mit ihnen bei Gulasch und Bier sowie Philharmonikerklängen das neue Jahr begrüßen. Ereilt uns also während des Jahres die Gulaschlust, müssen andere Variationen dieses traditionellen österreichisch-ungarischen Eintopfgerichts herhalten. So wie heute etwa das Szegediner Gulasch. Zubereitet mit Schweinefleisch, Sauerkraut und Sauerrahm, passend zur Jahreszeit!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Rezept:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Zutaten:&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
400g Schweineschopf, blättrig geschnitten&lt;br /&gt;
750g Sauerkraut&lt;br /&gt;
100g Sauerrahm&lt;br /&gt;
2 mittelgroße gelbe Zwiebeln&lt;br /&gt;
Butterschmalz&lt;br /&gt;
1 Prise Zucker&lt;br /&gt;
1 EL Mehl&lt;br /&gt;
1 EL Paprikapulver edelsüß&lt;br /&gt;
1 TL Paprikapulver scharf&lt;br /&gt;
1 EL Kümmel gemahlen&lt;br /&gt;
1 Zehe Knoblauch&lt;br /&gt;
1 Lorbeerblatt&lt;br /&gt;
Salz, Pfeffer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Zubereitung:&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Zwiebeln fein hacken und in etwas Butterschmalz glasig andünsten. Zucker zugeben und bei offenem Topfdeckel Farbe nehmen lassen. Fleischwürferl dazu und scharf anbraten. Superklein geschnittenen Knoblauch, die Paprikapulver und den Kümmel zugeben, durchrühren und mit etwas warmem Wasser angießen (Achtung, ganz wenig - das Fleisch darf nicht bedeckt sein). Bei halboffenem Deckel rund 20 Minuten dünsten. Nun auch das Sauerkraut und das Lorbeerblatt zugeben sowie etwas mehr Wasser. Wieder bei leicht geöffnetem Deckel rund 75 Minuten (bzw. bis das Fleisch weich und mürbe ist) leise schmoren. Vor dem Servieren mit Salz und Pfeffer abschmecken, den Sauerrahm mit dem Mehl verrühren und unterheben. Warm werden lassen, aber nicht mehr aufkochen. Dazu passen am besten Salzkartoffeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guten Appetit!</description>
    <dc:creator>reibeisen</dc:creator>
    <dc:subject>traditional</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 reibeisen</dc:rights>
    <dc:date>2009-10-28T19:21:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://genussmousse.twoday.net/stories/6001719/">
    <title>Küchenpanorama</title>
    <link>http://genussmousse.twoday.net/stories/6001719/</link>
    <description>&lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/genussmousse/4029047700/&quot; title=&quot;fenster1 von genussmousse bei Flickr&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://farm3.static.flickr.com/2514/4029047700_5043e3be30_o.jpg&quot; width=&quot;300&quot; height=&quot;201&quot; alt=&quot;fenster1&quot; class=&quot;left&quot; align=&quot;left&quot; hspace=&quot;7&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Barbara &lt;a href=&quot;http://barbaras-spielwiese.blogspot.com/2009/10/blick-aus-dem-kuchenfenster.html&quot;&gt;wünscht sich&lt;/a&gt; auf ihrer &lt;a href=&quot;http://barbaras-spielwiese.blogspot.com/&quot;&gt;Spielwiese&lt;/a&gt;, den Blick aus den unterschiedlichen Küchenfenstern der blogosphäre erkunden zu dürfen. Gerne kommen wir hiermit diesem - ein ganz klein wenig voyeuristischen (?) - Begehr nach... ;-) Unsere Küche öffnet sich via doppelflügeliger Balkontüre, die wir vor einigen Jahren so groß wie möglich ausbrechen haben lassen, auf einen nord-ostseitig gelegenen Balkon. Der ist im Sommer der ideale Ort zum Essen, Weißwein trinken oder/und mit Freunden plaudern. Der Balkon liegt in einem Innenhofgeviert, das ganz typisch für die Innsbrucker &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Gr%C3%BCnderzeit&quot;&gt;Gründerzeit&lt;/a&gt;architektur ist. An den Straßen befinden sich die Häuser des Bürgertums mit Verkaufslokalen in den Erdgeschossen. In den - oft sehr grünen - Hinterhöfen gibt es meist niedrige Stöcklgebäude, in denen ehedem jene Handwerksbetriebe angesiedelt waren, welche die Waren für die Erdgeschoss-Verkaufslokale herstellten. Noch heute ist das eine oder andere Hinterhof-Gewerbe erhalten, allerdings wurden mittlerweile die meisten auch dieser Gebäude zu Wohnraum umgenutzt.&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/genussmousse/4029047744/&quot; title=&quot;fenster2 von genussmousse bei Flickr&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://farm3.static.flickr.com/2520/4029047744_f771184d53_o.jpg&quot; width=&quot;300&quot; height=&quot;201&quot; alt=&quot;fenster2&quot; class=&quot;left&quot; align=&quot;left&quot; hspace=&quot;7&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Immerhin kämpft Innsbruck mit einem manifesten Platzproblem: Ringsum von Bergen eingeschlossen, verfügt die Stadt heute nur noch über rund 30 Hektar bebaubaren Grund. Eine Ausdehnung des Siedlungsgebiets ist kaum möglich, deshalb wird von der architektonisch sehr engagierten &lt;a href=&quot;http://www.innsbruck.at/io30/browse/Webseiten/Content/PlanenBauenWohnen&quot;&gt;Stadtplanung&lt;/a&gt; auf Verdichtung gesetzt. Kein Wunder, dass die Tiroler Landeshauptstadt zu den &lt;a href=&quot;http://tirol.orf.at/stories/259708/&quot;&gt;teuersten Pflastern Österreichs&lt;/a&gt; gehört, was das Wohnen angeht. Schließlich leben nicht nur an die 115.000 EinwohnerInnen hier, sondern während des Studienjahres auch knapp 30.000 Studierende. Zudem lockt Innsbruck jährlich unzählige Touristen an und dient als Schul- und Verwaltungszentrum für die umliegenden Gemeinden.&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/genussmousse/4028293091/&quot; title=&quot;fenster3 von genussmousse bei Flickr&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://farm3.static.flickr.com/2635/4028293091_58ef71c43b_o.jpg&quot; width=&quot;300&quot; height=&quot;201&quot; alt=&quot;fenster3&quot; class=&quot;left&quot; align=&quot;left&quot; hspace=&quot;7&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Die Bilder zeigen in der Reihenfolge ihres Erscheinens zunächst den ostseitigen Hofblick direkt aus der Balkontür, über dem das &lt;a href=&quot;http://images.google.at/images?hl=de&amp;q=bettelwurf&amp;um=1&amp;ie=UTF-8&amp;ei=q33dSuCLD5CTsAaGjpGoDg&amp;sa=X&amp;oi=image_result_group&amp;ct=title&amp;resnum=4&amp;ved=0CBgQsAQwAw&quot;&gt;Bettelwurfmassiv&lt;/a&gt; thront. Die beiden Gipfel sind mit Hilfe kleiner bzw. mittelschwerer Kraxeleien zu bezwingen (Achtung: schwindelfrei sollte mensch dafür schon sein - erst in diesem Herbst ist dort wieder ein Bergsteiger tödlich verunglückt!) und bieten einen herrlichen Ausblick ins Inntal und Karwendel. Die beiden anderen Fotos zeigen, was wir sehen, wenn wir auf den Balkon treten und uns gegen Norden wenden: einen Ausschnitt der &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Inntalkette&quot;&gt;Nordkette&lt;/a&gt;, eigentlich der südlichsten Kette des Karwendelgebirges. Derzeit schon wunderbar verschneit, während herunten im Tal noch die bunten Farben der Herbstbäume leuchten. Ganz links im Bild lugt der benachbarte Kirchtum über die Dächer - sein stündliches Glockengeläut begleitet uns durch Tag und Nacht. Eine Klangkulisse, die uns durchaus fehlt, wenn wir mal länger anderswo weilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Und einen Spaziergang durch unseren Stadtteil gibt es &lt;/b&gt;&lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/genussmousse/sets/72157622625828576/&quot;&gt;hier&lt;/a&gt; zu sehen.</description>
    <dc:creator>reibeisen</dc:creator>
    <dc:subject>mitteilungen aus der küche</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 reibeisen</dc:rights>
    <dc:date>2009-10-20T08:45:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://genussmousse.twoday.net/stories/5998991/">
    <title>Karamell-Apfelkuchen mit Streusel</title>
    <link>http://genussmousse.twoday.net/stories/5998991/</link>
    <description>&lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/genussmousse/4022083189/&quot; title=&quot;apfelkuchenkaramell von genussmousse bei Flickr&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://farm3.static.flickr.com/2583/4022083189_97e0a6ec07_o.jpg&quot; width=&quot;300&quot; height=&quot;212&quot; alt=&quot;apfelkuchenkaramell&quot;  class=&quot;left&quot; align=&quot;left&quot; hspace=&quot;7&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Wer nach einem zügigen Spaziergang draußen in der kalten Herbstluft mit roten Wangen nach Hause zurück kehrt, freut sich über ein Tasse Tee, begleitet von einem duftenden Stück Kuchen, frisch aus dem Backofen. Und was eignet sich zu dieser Jahreszeit besser, als ein Apfelkuchen? Unsere Variante heute besteht aus einem Mürbteigboden, einer Kalorienbomben-Zwischenschicht aus selbstgemachter Karamellsauce, säuerlichen Äpfeln, Zimtstreuseln und Mandelblättchen. Dazu eine Kanne Darjeeling first flush und ein gutes Buch - gottvoll!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Rezept:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Zutaten:&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Für den Teig:&lt;br /&gt;
230g Weizenmehl&lt;br /&gt;
150g Butter&lt;br /&gt;
40g Zucker&lt;br /&gt;
1 EL Vanillezucker&lt;br /&gt;
1 Ei&lt;br /&gt;
1 EL Vollmilch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Karamellsauce:&lt;br /&gt;
5 EL Puderzucker&lt;br /&gt;
1 Schuss Sahne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für obendrauf:&lt;br /&gt;
1 kg säuerliche Äpfel (wir haben die von uns heiß geliebte, alte Sorte &lt;a href=&quot;http://www.deutschlands-obstsorten.de/do/html/5.html&quot;&gt;Canada Renette&lt;/a&gt; benutzt)&lt;br /&gt;
2 EL Mandelblättchen&lt;br /&gt;
50g Weizenmehl&lt;br /&gt;
35g Zucker&lt;br /&gt;
40g Butter&lt;br /&gt;
1 TL Zimt, gemahlen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Zubereitung:&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Wir starten mit der Karamellsauce: Puderzucker in einer Pfanne zerlaufen lassen, bis er Farbe annimmt (Achtung: nicht zu braun werden lassen, sonst wird der Zucker bitter). Mit der Sahne ablöschen und zu einer dickflüssigen Sauce rühren. Beiseite stellen und auskühlen lassen. Mehl auf eine saubere Arbeitsfläche sieben. Butter schnell damit verreiben, Zucker, Ei und die Vollmilch zugeben und möglichst flott einen homogenen Teig daraus kneten. In etwas Küchenfolie einwickeln und im Kühlschrank rund eine Stunde rasten lassen. Unterdessen Äpfel waschen, schälen, in dünne Schnitze schneiden und die Streusel zubereiten. Dafür das Mehl mit Zucker und Zimt vermischen und mit der Butter verreiben, bis kleine Streusel entstehen. Backrohr auf 180°C vorheizen, Teig auswalken und eine gefettete und bemehlte Quiche-Form damit auskleiden. Ränder etwas nach unten drücken. Karamellsauce darauf verteilen, Apfelschnitze möglichst eng einschlichten, mit den Streuseln und den Mandelblättchen bestreuen. Zunächst mit Alufolie bedeckt rund 25 Minuten backen, dann Folie entfernen und nochmals 25 bis 30 Minuten fertigbacken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guten Appetit!</description>
    <dc:creator>reibeisen</dc:creator>
    <dc:subject>backwerke</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 reibeisen</dc:rights>
    <dc:date>2009-10-18T16:59:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://genussmousse.twoday.net/stories/5987101/">
    <title>Wieder da mit Himbeer-Joghurt-Muffins</title>
    <link>http://genussmousse.twoday.net/stories/5987101/</link>
    <description>&lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/genussmousse/4001407646/&quot; title=&quot;himbeerjoghurtmuffin von genussmousse bei Flickr&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://farm3.static.flickr.com/2589/4001407646_c28a3d8455_o.jpg&quot; width=&quot;300&quot; height=&quot;221&quot; alt=&quot;himbeerjoghurtmuffin&quot; class=&quot;left&quot; align=&quot;left&quot; hspace=&quot;7&quot; /&gt;&lt;/a&gt;So, Dam- und Herrschaften. Wir sind wieder retour. Sporadisch zumindest und mit viiiiel Süßem. Das entspricht derzeit nämlich unserem Gusto. Motto: &quot;Je süßer, desto lieb&quot;. Den Anfang machen praktische, überall hin mitnehmbare Himbeermuffins mit frischer Joghurt-Note. Die Himbeeren dafür stammen zwar nicht mehr direkt vom Strauch, aber auch ungesüßte Tiefkühlware ist durchaus annehmbar und von gar nicht so übler Qualität (Sie kennen ja die Argumentation: Tiefkühlware wird unmittelbar nach der Ernte eingefroren und verliert damit oft weniger an wertvollen Inhaltsstoffen als lang ewig gelagerte und weit transportierte &quot;Frischware&quot;). Wie dem auch sei: Himbeermuffins sind eine feine Sache. Eigentlich zu jeder Jahreszeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Rezept:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Zutaten:&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
100g Butter&lt;br /&gt;
180g Zucker&lt;br /&gt;
Mark einer Vanilleschote&lt;br /&gt;
2 Eier&lt;br /&gt;
300g Mehl&lt;br /&gt;
1 Prise Salz&lt;br /&gt;
2 TL Backpulver&lt;br /&gt;
150 ml Joghurt&lt;br /&gt;
300g Himbeeren, tiefgefroren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Zubereitung:&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Butter zum Schmelzen bringen und weitgehend auskühlen lassen. Die Eier mit dem Zucker schaumig rühren, das frisch ausgekratzte Vanillemark, die Butter sowie das Joghurt zugeben und alles zu einer dicken Creme verquirlen. Mehl gut mit dem Backpulver und dem Salz vermischen und zur Eier-Creme geben. Durchrühren und nun rasch, aber vorsichtig (sonst färben sie alles) die Himbeeren (wirklich große Beeren auseinanderbrechen) unterheben. Papierförmchen in die Muffinform geben, die Böden mit Kristallzucker bestreuen (dadurch lassen sich die Muffins besser aus dem Papier lösen) und den Teig einfüllen. Wer mag, bestreut noch mit Hagelzucker. Bei 200°C rund 20 Minuten backen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guten Appetit!</description>
    <dc:creator>reibeisen</dc:creator>
    <dc:subject>backwerke</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 reibeisen</dc:rights>
    <dc:date>2009-10-11T15:05:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://genussmousse.twoday.net/stories/5874008/">
    <title>das muss übrigens auch mal sein...</title>
    <link>http://genussmousse.twoday.net/stories/5874008/</link>
    <description>&lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/genussmousse/3815484804/&quot; title=&quot;pause von genussmousse bei Flickr&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://farm3.static.flickr.com/2467/3815484804_16f39bbb9e_o.jpg&quot; width=&quot;300&quot; height=&quot;203&quot; alt=&quot;pause&quot; class=&quot;left&quot; align=&quot;left&quot; hspace=&quot;7&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Aus gegebenem Anlass, LeserInnenschaft, ziehen wir uns in der nächsten Zeit ein wenig zurück. Wir lassen unsere Bäuche wachsen, indem wir sie uns vollschlagen und - ausnahmsweise - mal nicht darüber berichten womit und wie. Aber allzu lange wird unsere Netzabstinenz hoffentlich nicht währen, sind wir doch viel zu exhibitionistisch veranlagt, was die Füllung unserer Teller angeht. In the meantime freuen wir uns freilich weiterhin über und auf viele appetitanregende, interessante, lehrreiche und überhaupt lesenswerte Berichte auf unseren befreundeten Nachbar(koch)blogs und wünschen allen noch schöne Sommertage. Auf ganz bald wieder in alter Frische, die genussmousse-crew</description>
    <dc:creator>reibeisen</dc:creator>
    <dc:subject>mitteilungen aus der küche</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 reibeisen</dc:rights>
    <dc:date>2009-08-12T17:59:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://genussmousse.twoday.net/stories/5852211/">
    <title>Hausmanns- (äh, sorry!!!) Hausmenschskost: Fleischlaiberl auf Lauchbett</title>
    <link>http://genussmousse.twoday.net/stories/5852211/</link>
    <description>&lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/genussmousse/3734378879/&quot; title=&quot;fleischlaiberl auf lauchbett von genussmousse bei Flickr&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://farm3.static.flickr.com/2493/3734378879_c3e589bcaf_o.jpg&quot; width=&quot;300&quot; height=&quot;201&quot; alt=&quot;fleischlaiberl auf lauchbett&quot; class=&quot;left&quot; align=&quot;left&quot; hspace=&quot;7&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Fleischlaiberl, Fleischlaberl, Fleischküachle, Fleischpflanzerl, Klopse, Hackklöße, Frikadellen, Buletten - der Worte sind viele, um letztlich ein und dasselbe zu benennen: Kleingehacktes Fleisch, das mit etwas altem Brot, Bröseln oder Ähnlichem &quot;gestreckt&quot;, mit würzigen Zutaten aromatisiert, zu (abgeflachten) Kugeln geformt und schließlich gebraten wird. Essen, das von Region zu Region geschmacklich oft stark voneinander abweicht, aber fast überall von Kindheitstagen an serviert und gemocht wird. Hausmannskost. Sorry: Hausmenschskost, natürlich (wir wollen hier selbstverständlich bei der geschlechtsneutralen Formulierung bleiben, auch wenn das ab und zu zu absurden Stilblüten oder Wortungetümen führen mag). Heute hier jedenfalls unsere traditionell orientierte Variante, vitamin- und gesundheitstechnisch aufgemotzt mit süß-saurem Lauchgemüse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Rezept:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Zutaten:&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Für die Fleischlaiberl:&lt;br /&gt;
300g gemischtes Faschiertes (das ist bei heimischen Metzgern in der Regel ein Mischverhältnis von 2/3 Rinderhackfleisch, 1/3 Schweinehackfleisch)&lt;br /&gt;
1 Ei&lt;br /&gt;
1 altbackene Semmel&lt;br /&gt;
1 Schuss Milch&lt;br /&gt;
2 EL Vollkornhaferflocken (für den knusprigen Biss)&lt;br /&gt;
1 kleine Zehe Knoblauch&lt;br /&gt;
1 EL Olivenöl&lt;br /&gt;
1 TL Rosenpaprika&lt;br /&gt;
1 TL gemahlener Kümmel&lt;br /&gt;
2 TL Majoran&lt;br /&gt;
3 im Mörser zerstoßene Wacholderbeeren&lt;br /&gt;
Salz, Pfeffer&lt;br /&gt;
Butter- oder Schweineschmalz zum Braten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fürs Lauchgemüse:&lt;br /&gt;
2 Stangen Lauch&lt;br /&gt;
1 Apfel&lt;br /&gt;
Butter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Zubereitung:&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Semmel in kleine Würferl schneiden und in etwas Milch einweichen. Dann mit dem Fleisch und allen anderen Zutaten gut vermischen. Im Kühlschrank eine halbe Stunde rasten lassen. Unterdessen Lauch putzen und in 1 cm dicke Ringe schneiden (auch das Grüne!). In einem Topf Butter zerlassen, Lauch darin anschwitzen und dann in der eigenen Flüssigkeit dünsten. Nach rund fünf Minuten den in kleine Stücke geschnittenen Apfel sowie einen Schuss Wasser zugeben, bei halb geöffnetem Deckel weichdünsten. Mit Salz und Pfeffer abschmecken, fertig. Nun sind die Fleischlaiber dran: Mit nassen Händen kleine Kugerl formen (je kleiner, desto besser) und leicht flachdrücken. In heißem Fett beidseitig gut anbraten. Lauchgemüse auf vorgewärmten Tellern anrichten, Fleischlaiberl draufsetzen - essen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guten Appetit!</description>
    <dc:creator>reibeisen</dc:creator>
    <dc:subject>traditional</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 reibeisen</dc:rights>
    <dc:date>2009-07-30T13:59:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://genussmousse.twoday.net/stories/5828121/">
    <title>Keine Hexerei: Wie mensch Rote Thai-Curry-Paste selbst herstellt</title>
    <link>http://genussmousse.twoday.net/stories/5828121/</link>
    <description>&lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/genussmousse/3684396963/&quot; title=&quot;rotes thai-curry von genussmousse bei Flickr&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://farm4.static.flickr.com/3581/3684396963_8041cc3ba1_o.jpg&quot; width=&quot;300&quot; height=&quot;201&quot; alt=&quot;rotes thai-curry&quot;  class=&quot;left&quot; align=&quot;left&quot; hspace=&quot;7&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Die Grundlage für die meisten Thai-Curries, die zuhause kredenzt werden, stammt ganz oft aus dem Glas/Packerl. Dabei muss mensch gar nicht auf Fertigprodukte mit Geschmacksverstärkern, Farbstoffen oder teils undurchsichtigen Ingredienzien zurückgreifen. Currypasten lassen sich ganz leicht selbst herstellen, sind geschmacklich eins a und mensch weiß, was drin ist. Wir produzieren immer wieder mal eine große Menge vor und frieren die Pasten dann in Portionsgröße ein. So ist jederzeit bei Curry-Hunger die richtige Geschmacksvariante vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Tagesprogramm:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/genussmousse/3727415400/&quot; title=&quot;auf der alm, da gibt&apos;s koa suend&apos; von genussmousse bei Flickr&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://farm3.static.flickr.com/2503/3727415400_22bfeeac87_o.jpg&quot; width=&quot;300&quot; height=&quot;199&quot; alt=&quot;auf der alm, da gibt&apos;s koa suend&apos;&quot; class=&quot;left&quot; align=&quot;left&quot; hspace=&quot;7&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Da gestern die Sonne so ungetrübt vom Himmel lachte, haben wir einen freien Tag eingelegt und uns auf in die Berge gemacht. In die Sellrainer Berge, um genau zu sein. Das &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Sellraintal&quot;&gt;Sellrain&lt;/a&gt; ist eines jener vermeintlich unscheinbaren Tiroler Täler, das mit bizarren Gipfeln, großen Almböden und wirklich noch einsamen Tourmöglichkeiten aufwarten kann. Und außerdem ist es frau g.&apos;s Lieblingstal. Schon seit Kindheitstagen, als der Großvater hier, zwischen steilen Wiesenhängen noch sein Sommerbienenhaus unterhielt (dieser Honig, LeserInnenschaft, sucht bis heute seine Konkurrenz - der Geschmack wurde nie mehr von irgendwem erreicht). Gestern stand also eine Wanderung ausgehend von &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/St._Sigmund_im_Sellrain&quot;&gt;St. Sigmund&lt;/a&gt; im Sellrain auf dem Programm. Im frühmorgendlichen Nebel vorbei an der Gleirschalm, sanft über einen breiten Weg bergauf bis zu einer Materialseilbahnstation. Da wärmte die Sonne bereits kräftig. Und überall gluckerte und rauschte es: Die Schneeschmelze nach dem heuer sehr niederschlagsreichen Winter ist nach wie vor im Gange - vereinzelt lagen selbst gestern noch Flecken des winterlichen Weiß herum. Zwischen blühenden Bergkräutlein und Almrosen windet sich der Steig zur &lt;a href=&quot;http://www.alpenverein.at/huettenHome/DE/Home/index.php?huetteNr=0616&quot;&gt;Neuen Pforzheimer Hütte&lt;/a&gt;. An der Hütte vorbei, weiter bergauf über satte Bergwiesen und Geröllfelder marschierten wir dann zu zwei kleinen, klaren, kalten Bergseen, den Seeblen. Einsam spiegeln sich darin die umgebenden Dreitausender, wie der von dieser Seite schroff anmutende &lt;a href=&quot;http://www.tourenwelt.at/detail.php?tourId=184&quot;&gt;Zischgeles&lt;/a&gt;. Menschen sind uns keine begegnet - auf der ganzen Tour nicht. Vereinzelt zeugen jedoch &quot;Stoanmandln&quot; (wer nicht weiß, was das ist, sieht sich das unten verlinkte Bilderalbum an) von zuvor vorbei gekommenen Wanderern. Weiter gings, in Richtung des Abbruchs des &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Gleirscher_Fernerkogel&quot;&gt;Gleirschferner&lt;/a&gt;, der weiß vom Talschluss her leuchtete. Der eisige Gletscherbach (natürlich mussten da die Füße rein) inmitten duftender Bergwiesen gehört wohl zu den herrlichsten Orten für eine Mahlzeit. Die handgekneteten Kaminwurzen vom Metzger des Vertrauens haben jedenfalls ebenso geschmeckt wie der Bergkäse, die Tomaten und das Sauerteigbrot.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Mehr Fotos von der Tour gibt es &lt;/b&gt;&lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/genussmousse/sets/72157621559347140/&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Rezept:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Zutaten:&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Für die rote Currypaste (250 g):&lt;br /&gt;
10 getrockenete Kashmiri-Chilis (die haben einen unvergleichlich vollen Geschmack und viel roten Farbstoff, sind hierzulande aber schwierig zu bekommen - es können daher auch andere Chilis benutzt werden)&lt;br /&gt;
2 TL Koriandersamen&lt;br /&gt;
2 TL Kreuzkümmelsamen&lt;br /&gt;
7 rote Schalotten&lt;br /&gt;
2 Zehen Knoblauch&lt;br /&gt;
2 Stängel Zitronengras&lt;br /&gt;
2 EL frischer Galgant&lt;br /&gt;
2 EL Korianderwurzeln&lt;br /&gt;
Schale einer Kaffirlimette&lt;br /&gt;
2 EL Fischsauce&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fürs Curry:&lt;br /&gt;
Rindfleisch (wir verwenden ganz kurz zu garendes Fleisch von der Huft)&lt;br /&gt;
Gemüse nach Wahl (Miniauberginen, Zucchini, Broccoli, Paprika, etc.)&lt;br /&gt;
500 g Kokosmilch&lt;br /&gt;
1 EL Palmzucker&lt;br /&gt;
1 EL Fischsauce&lt;br /&gt;
Saft einer Kaffirlimette&lt;br /&gt;
7 Kaffir-Limettenblätter&lt;br /&gt;
2 EL Blätter vom süßen Thai-Basilikum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Zubereitung:&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Chilis rund eine Stunde vorab mit etwas kochendem Wasser aufgießen und ziehen lassen. Koriander- und Kreuzkümmelsamen in einer Pfanne ohne Öl vorsichtig anrösten. Auskühlen lassen und im Mörser mahlen. Abgetropfte Chilis, Zitronengras, Schalotten, Knoblauch, Galgant, Korianderwurzel, Limettenschale, Fischsauce und die gemahlenen Gewürze im Mixer zu einer Paste pürieren. Dabei so viel von der Einweichflüssigkeit der Chilis zugeben wie nötig, sodass eine dicke Paste entstehen kann. Drei Esslöffel der Paste werden für das Curry sofort benötigt, den Rest einfrieren. Die dicke Creme von der Kokosmilch abschöpfen und einem großen Topf drei Minuten schmoren, dann die Currypaste zugeben, umrühren und nochmals fünf Minuten schmoren. Nun mit der restlichen Flüssigkeit von der Kokosmilch aufgießen und nacheinander die Gemüse (je nach Garnotwendigkeit: Paprika etwas früher, Zucchin ganz am Schluss) sowie die fein geschnittenen Kaffir-Limettenblätter zugeben, köcheln. Wenn das Gemüse gar, aber noch gut bissfest ist, geriebenen Palmzucker, Fischsauce und Limettensaft zugeben. Nun auch das in feine Scheiben geschnittene Fleisch dazu und nur noch leicht und ziemlich kurz dünsten. Vor dem Servieren die gezupften Thai-Basilikumblätter unterheben, nicht mehr Kochen! Dazu passt Basmatireis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guten Appetit!</description>
    <dc:creator>reibeisen</dc:creator>
    <dc:subject>curries</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 reibeisen</dc:rights>
    <dc:date>2009-07-17T06:45:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://genussmousse.twoday.net/stories/5821507/">
    <title>Wahrlich ein Kollektivvergnügen: Bananenschnitten</title>
    <link>http://genussmousse.twoday.net/stories/5821507/</link>
    <description>&lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/genussmousse/3703707786/&quot; title=&quot;bananenschnitte von genussmousse bei Flickr&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://farm3.static.flickr.com/2573/3703707786_c889c5ed90_o.jpg&quot; width=&quot;300&quot; height=&quot;226&quot; alt=&quot;bananenschnitte&quot; class=&quot;left&quot; align=&quot;left&quot; hspace=&quot;7&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Leute und Leutinnen, dieses Rezept hat es in sich! Sie können mit einem Blech voll Bananenschnitten entweder: Eine Klasse Halbwüchsiger füttern (wie frau genussmoussens Mathematiklehrerin das stets zu Schulschluss tat). Oder: Eine ganze Bundesheerkompanie zufrieden stellen. Oder: Zwei Büroteams, die Herren-Wohngemeinschaft des Bruders, das befreundete Nachbarpärchen und die genussmousse-crew pappsatt machen. Nur eines, das sollten Sie nicht: Die Bananenschnitten ganz für sich allein einplanen. Erstens schaffen Sie das sowieso nicht und scheitern am Futtern. Und zweitens macht&apos;s auch nur halb so viel Spaß. Bananenschnitten sind ein ureigentliches Kollektivvergnügen. Solipsistisches Nagen an flauschigem Teig, süßem Belag und Schokoguss kommt einfach nicht gut. Aber: Probieren Sie&apos;s einfach selbst. Sie werden sehen, wir haben recht...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Rezept:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Zutaten:&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Für den Teig:&lt;br /&gt;
600g Weizenmehl&lt;br /&gt;
250g Butter&lt;br /&gt;
5 Eier&lt;br /&gt;
1,5 Packerl Vanillezucker&lt;br /&gt;
1 Prise Salz&lt;br /&gt;
5 TL Backpulver&lt;br /&gt;
180 ml Milch&lt;br /&gt;
170g Zucker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Belag:&lt;br /&gt;
Marillenmarmelade (in D: Aprikosenkonfitüre)&lt;br /&gt;
8 große Bananen&lt;br /&gt;
2 Packerl Vanillepuddingpulver&lt;br /&gt;
2cl Rum&lt;br /&gt;
1/2 l Milch&lt;br /&gt;
6 EL Zucker&lt;br /&gt;
40g Butter&lt;br /&gt;
300g Schokolade (70%)&lt;br /&gt;
30g Butter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Zubereitung:&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Butter mit Zucker und Vanillezucker sowie den Eidottern schaumig rühren. Mehl mit Salz und Backpulver vermengen, gemeinsam mit der Milch zur Eidotter-Butter-Zuckermischung geben, gut durchrühren/-kneten. Eiklar zu Schnee schlagen und vorsichtig unterheben. Auf ein gebuttertes und bemehltes Backblech streichen und im vorgeheizten Backofen bei 200°C 25 bis 30 Minuten backen. Herausnehmen und auskühlen lassen. Unterdessen Vanillepuddingpulver wie auf der Packungsanleitung angegeben mit Zucker und etwas Milch anrühren. Restliche Milch aufkochen, Rum zugeben und Puddingpulvermischung einrühren. Unter leichtem Köcheln ca. eine Minute lang rühren, nun auch die 40g Butter dazugeben. Von der Hitze nehmen und auskühlen lassen, dabei immer wieder mal umrühren. Ausgekühlten Teigboden mit Marillenmarmelade bestreichen, Bananen in dicke Scheiben schneiden und möglichst dicht darauflegen. Ausgekühlte Puddingmasse gleichmäßig darauf verteilen. Schokolade über einem Wasserbad langsam schmelzen, Butter dazugeben und gut vermischen. Auf den Kuchen verteilen und glattstreichen. Im Kühlschrank über Nacht rasten lassen. Dann: Alle verfügbaren Kräfte zur gemeinsamen Bewältigung des süßen Vergnügens mobilisieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guten Appetit!</description>
    <dc:creator>reibeisen</dc:creator>
    <dc:subject>backwerke</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 reibeisen</dc:rights>
    <dc:date>2009-07-14T06:23:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://genussmousse.twoday.net/stories/5819567/">
    <title>Empfehlungs-Rallye: Das Überraschungsbuch und sonst alle möglichen Begebenheiten</title>
    <link>http://genussmousse.twoday.net/stories/5819567/</link>
    <description>&lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/genussmousse/3716060908/&quot; title=&quot;besoffenekapuzinercover von genussmousse bei Flickr&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://farm3.static.flickr.com/2644/3716060908_e904e7a940_o.jpg&quot; width=&quot;186&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;besoffenekapuzinercover&quot; class=&quot;left&quot; align=&quot;left&quot; hspace=&quot;7&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Sie entschuldigen, LeserInnenschaft? Bitte! Wir wissen, dass wir reichlich spät dran sind, mit der Bekanntgabe des Gewinn-Überraschungsbuchs unserer Sommerbuch-Empfehlungs-Rallye. Aber - wir haben eine Entschuldigung. Eine gewichtige, wie wir meinen. Wochenends war das Wetter endlich einigermaßen freundlich. Wir mussten raus, rauf. Uns die Welt wieder mal von etwas weiter oben ansehen (Näheres dazu siehe unten)... Wie dem auch sei: Das Werk, das den Überraschungsbuchstatus unserer Empfehlungs-Rallye verdient hat, ist nicht ganz neu. Dafür umso liebenswerter. Die beiden Autorinnen, Gudrun Harrer und Christa Fuchs, sind gestandene Journalistinnen einer österreichischen Tageszeitung. Und: Sie kochen gerne. Jahrelang haben sie ihr schreiberisches mit ihrem kochspezifischen Können verbunden und eine der besten, ironischsten, rotzigsten, frechsten und fachlich fundiertesten Kochkolumnen Österreichs verfasst. Besoffene Kapuziner fasst einige dieser Textpreziosen, die auch leckere Rezepte enthalten, zusammen. Ein Büchlein, das mensch sich wahrlich auf der Zunge zergehen lassen kann: Nachkochend wie lesend. Etwa, wenn die beiden Damen von ihrem Sugoschisma berichten, nämlich der höchst ungewöhnlichen Situation, dass sich ob der richtigen Zubereitung von Pasta Bolognese die Geister der Harrer und der Fuchs schieden. Oder dann, wenn sie über das Verarbeiten von Hoden, zu gut österreichisch &quot;Beidl&quot;, in der Küche philosophieren (im zutiefst katholischen Hierzulande dürfen Tierhoden zum Verzehrzweck nämlich aus &quot;ethischen Gründen&quot; nicht verkauft werden).&lt;br /&gt;
Die Verlosung (wir haben mit verbundenen Augen aus einem Topf mit Namenszettelchen gezogen) hat auch eineN GewinnerIn unter allen Buchempfehlenden ermittelt: &lt;a href=&quot;http://kulinariakatastrophalia.blogsport.de/&quot;&gt;Kulinaria Katastrophalia&lt;/a&gt; dürfen sich über das Büchlein freuen. Wir bitten Euch um die Übermittlung einer postalischen Zusendungsadresse an unsere Mailadresse (genussmousse[at]gmx.at) und gratulieren ganz herzlich. Und möchten uns an dieser Stelle natürlich auch nochmal bei allen bedanken, die mitgemacht und uns Bücher ans Herz gelegt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Besoffene Kapuziner und andere Rezepturen zur kulinarischen Verbesserung Mitteleuropas; Christa Fuchs, Gudrun Harrer; Mandelbaum Verlag 2005&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Tagesprogramm:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/genussmousse/3713161623/&quot; title=&quot;achensee1 von genussmousse bei Flickr&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://farm3.static.flickr.com/2491/3713161623_75851e3ae6_o.jpg&quot; width=&quot;300&quot; height=&quot;201&quot; alt=&quot;achensee1&quot; class=&quot;left&quot; align=&quot;left&quot; hspace=&quot;7&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Nicht nur das &quot;Ewig Weibliche&quot; (copyright: J.W. Goethe) zieht uns hinan. Nein, nein. Wer in einem der Alpentäler wohnt, kennt das: Die Unruhe, die von unsereinem Besitz ergreift, wenn mensch allzu lange nicht mehr droben war. Sich den Überblick verschafft hat. Hoch, auf den Berggipfeln.&lt;br /&gt;
Ein Berg, der sich gerade wegen seiner herrlichen Fernsicht anbietet, ist das Ebner Joch. Mit seinen gerade mal 1.967 Höhenmetern klingt es alles andere als spektakulär. Doch die Lage des Ebner Jochs am Übergang vom Inntal zum Achensee, am Rande des Rofangebirges, macht es interessant. Der Aufstieg, vom kleinen Örtchen Eben am Achensee aus, führt zunächst durch ein lichtes Föhrenwäldchen. An der &lt;a href=&quot;http://bergtouren.hohmann-edv.de/huettentouren/b.php?ID=45&quot;&gt;Astenau Alpe&lt;/a&gt; vorbei geht es, etwas steiler nun, durch dichten Latschenbewuchs (für alle aus D: Latschen sind Legföhren) bergauf. Knapp vor dem Gipfel ist es auch mit den Latschen vorbei: Die letzten Meter bis zum Kreuz ganz oben führen über hochgebirgig karges Gestein. Droben dann eröffnet sich die Sensation des Blicks: Tief drunten leuchtet türkisblau der &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Achensee&quot;&gt;Achensee&lt;/a&gt;, die Spitzen des &lt;a href=&quot;http://www.karwendel.org/&quot;&gt;Karwendels&lt;/a&gt; locken, ebenso das &lt;a href=&quot;http://www.rofanseilbahn.at/&quot;&gt;Rofangebirge&lt;/a&gt; mit seiner völlig anderen Gesteinsstruktur. Im Tal schlängelt sich der Inn durch saftiges Grün und an den von hier klitzekleinen menschlichen Siedlungen vorbei. Das &lt;a href=&quot;http://www.zillertal.at/&quot;&gt;Zillertal&lt;/a&gt; öffnet sich weit vor dem Auge des Betrachters, dahinter glitzern die &lt;a href=&quot;http://www.naturpark-zillertal.at/index.php?id=965&quot;&gt;Gletscher&lt;/a&gt;. Sogar der &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Gro%C3%9Fvenediger&quot;&gt;Großvenediger&lt;/a&gt;, mit 3.662 Höhenmetern einer der imposantesten Osttiroler Gipfel, war gestern zu sehen. Und natürlich auch die schneebedeckten &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Stubaital&quot;&gt;Stubaier Gletscher&lt;/a&gt;. Einfach wundervoll. Da wird mensch plötzlich so still, so klein und unbedeutend. Das, genau das ist es, was wir einfach immer wieder brauchen, warum wir immer wieder irgendwo hinauf müssen. Retour sind wird dann einen kleinen &quot;Umweg&quot; marschiert und zwar via Hubersteig zur &lt;a href=&quot;http://www.tirol.at/at/guide/146619sy,de,SCH1/objectId,CTR100528at,_area,771538,_lang,de,curr,EUR,parentId,RGN581at,season,at1,selectedEntry,catering/intern.html&quot;&gt;Buchaueralm&lt;/a&gt; und von dort über einen kleinen Waldsteig wieder retour zum Ausgangspunkt in Eben. Fazit: Ein grenzgenialer Aussichtsberg. Wenig bekannt und vor allem von Einheimischen bezwungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Mehr Fotos von der Tour gibt&apos;s &lt;/b&gt;&lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/genussmousse/sets/72157621217668589/&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;.</description>
    <dc:creator>reibeisen</dc:creator>
    <dc:subject>kuechenliteratur</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 reibeisen</dc:rights>
    <dc:date>2009-07-13T07:59:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://genussmousse.twoday.net/stories/5814596/">
    <title>Wiener Küche: Krautfleckerl</title>
    <link>http://genussmousse.twoday.net/stories/5814596/</link>
    <description>&lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/genussmousse/3704860368/&quot; title=&quot;krautfleckerl von genussmousse bei Flickr&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://farm3.static.flickr.com/2650/3704860368_17e69915d0_o.jpg&quot; width=&quot;300&quot; height=&quot;201&quot; alt=&quot;krautfleckerl&quot; class=&quot;left&quot; align=&quot;left&quot; hspace=&quot;7&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Seit jeher gibt es zwei Schulen, was die &quot;richtige&quot; Zubereitung von Krautfleckerl angeht: Zucker oder kein Zucker, lautet die zentrale Frage, um die gestritten wird. Kein Wunder, dass selbst die Bibeln der österreichischen Küche, was Krautfleckerl angeht, gespalten sind. In &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Katharina_Prato&quot;&gt;Katharina Pratos&lt;/a&gt; Kochbuch kamen die typischen Nudel-Krautfleckerl noch gar nicht vor - das Gericht dürfte sich erst im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts verbreitet durchgesetzt haben. Olga und Adolf Hess&apos; &lt;a href=&quot;http://www.zsolnay.at/index.asp?task=60&amp;isbn=978-3-216-30609-8&quot;&gt;Wiener Küche&lt;/a&gt; dagegen kennt das deftige Nudelgericht und bereitet die Fleckerl pikant, ohne Zucker, dafür mit Paprikapulver oder Pfeffer zu. Im Hause Sacher (das empfehlenswerte Nachschlagewerk dazu heißt &lt;a href=&quot;http://openlibrary.org/b/OL4311961M/grosse-Sacher-Kochbuch&quot;&gt;Das Große Sacherkochbuch&lt;/a&gt;) half man offenbar mit dem Geschmacksverstärker/-veredler Zucker nach: Da werden vor dem Andünsten des Krauts Zwiebel mit Zucker karamellisiert. Wir haben das Beste aus beiden Schulen fusioniert und waren mit dem Ergebnis höchst, aber wirklich höchst, zufrieden. Ein kleiner Appell am Rande an all jene, die die Krautfleckerl nachkochen wollen: Das Gericht lebt - gerade aufgrund seiner vermeintlichen Einfachheit - von liebevoller Zubereitung und ausgewählten Zutaten. Fertignudeln zu verwenden, die Rindssuppe nicht selbst zuzubereiten oder gar das Schweinsschmalz durch anderes Fett zu ersetzen hieße Sparen am falschen Platz - dann schmeckt&apos;s gleich nur noch halb so gut!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Rezept:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Zutaten:&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Für die Fleckerl:&lt;br /&gt;
200g Weizenmehl&lt;br /&gt;
100g Hartweizenmehl&lt;br /&gt;
2 Eier&lt;br /&gt;
1 Dotter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fürs Kraut:&lt;br /&gt;
1 kleiner Kopf Weißkraut&lt;br /&gt;
1,5 EL Schweineschmalz&lt;br /&gt;
2 Zwiebeln&lt;br /&gt;
1 TL Kümmel&lt;br /&gt;
1 EL Zucker&lt;br /&gt;
250 ml Rindssuppe, hausgemacht&lt;br /&gt;
Pfeffer, Salz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Zubereitung:&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Aus den Zutaten für die Fleckerl mit den Händen einen weichen Teig kneten, mit Öl bepinseln und mindestens 30 Minuten rasten lassen. Durch die Nudelmaschine walken (für diese Nudelvariante halten wir Stufe 6 für die ideale Dicke) und mit dem Teigrad viereckige Fleckerl ausschneiden. In reichlich Salzwasser kochen, herausnehmen und in kaltem Wasser abschrecken, wenn die Fleckerl noch viiiel Biss haben. Kraut waschen und in Vierecke schneiden, Zwiebeln fein hacken. Schweineschmalz in einem Topf erhitzen, Zwiebeln darin glasig andünsten, Kümmel und den Zucker zugeben und unter Rühren karamellisieren. Jetzt kommt auch das gut abgetropfte Kraut dazu und wird gedünstet. Nach rund fünf Minuten die Rindssuppe dazugießen und bei offenem Deckel das Kraut weichdünsten. Mit Salz und Pfeffer abschmecken, die Fleckerl dazugeben und Durchrühren, bis die Nudeln wieder heiß sind. Mit Schnittlauch bestreut servieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guten Appetit!</description>
    <dc:creator>reibeisen</dc:creator>
    <dc:subject>traditional</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 reibeisen</dc:rights>
    <dc:date>2009-07-10T06:59:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://genussmousse.twoday.net/stories/5805314/">
    <title>Ein guter Tag beginnt mit... Scones, hausgemacht</title>
    <link>http://genussmousse.twoday.net/stories/5805314/</link>
    <description>&lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/genussmousse/3665006912/&quot; title=&quot;raisinscones von genussmousse bei Flickr&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://farm3.static.flickr.com/2434/3665006912_7b405aef59_o.jpg&quot; width=&quot;300&quot; height=&quot;201&quot; alt=&quot;raisinscones&quot; class=&quot;left&quot; align=&quot;left&quot; hspace=&quot;7&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Frühstück ist nicht gleich Frühstück. Vor allem die zeitlich eingeschränkten Morgenmahlzeiten unter der Woche verdienen diesen Namen zumeist gar nicht. Sehnsuchtsvoll denkt mensch, bei morgendlicher Gesundpampe (Typus Porridge) sitzend, zurück (oder voraus) ans Wochenendfrühstück. Da locken verschiedene Marmeladen, frische Früchte, Bregenzerwälder Bergkäse, frische Brötchen und immer wieder auch süßes Selbstgebackenes. Wie eben auch ab und zu Scones. Wobei die in Großbritannien ja eher zum Tea als zur morgendlichen Stärkung gereicht werden. Da wir aber den Tag ohnehin stets mit (Grün-)Tee beginnen, ist&apos;s wohl kein allzu großes Sakrileg, die Dinger morgens zu verspeisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Tagesprogramm:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/genussmousse/3698745562/&quot; title=&quot;schlucht5 von genussmousse bei Flickr&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://farm3.static.flickr.com/2555/3698745562_564b197a67_o.jpg&quot; width=&quot;201&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;schlucht5&quot; class=&quot;left&quot; align=&quot;left&quot; hspace=&quot;7&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Untertags sind wir am Wochenende vor dem eeewigen Sch...-Wetter hier in Innsbruck geflohen. Da es südlich des Brenners wettertechnisch meist freundlicher ist, entschieden wir uns auch dieses Mal wieder für einen Südtirol-Ausflug samt Spaziergang durch die &lt;a href=&quot;http://www.almenrausch.at/ausflugsziele/suedtirol/gilfenklamm.html&quot;&gt;Gilfenklamm&lt;/a&gt; bei Ratschings/Sterzing. Hier tost klares Gebirgswasser über ebenso imposante wie farblich wunderschöne Marmorblöcke in die Tiefe. Der gut angelegte und versicherte Weg (teilweise auf Holzstegen) eignet sich für Ausflüge mit der ganzen Familie: Sowohl die schon etwas gehmüde Oma, als auch das raunzige Kind können mithalten und werden ob des beeindruckenden Rundums dabei auch noch Vergnügen empfinden. Der Ausgangspunkt ist ein Parkplatz am Ortseingang von Ratschings bei Sterzing (einfach den Schildern folgen). An einem kleinen Kassenhäuschen muss Eintritt bezahlt werden: Heute lässt man sich den Erhalt des Weges, der einst vom Österreichischen Alpenverein angelegt worden war, von den Gästen bezahlen. Der Preis freilich ist finanzierbar: Mit 3 &#8364; ist man als Erwachsener bereits dabei, Kinder ab sechs Jahren bezahlen 1 &#8364;. Durch die Klamm spaziert man, stets leicht bergauf, zum Gasthof Jaufensteg, wo man sich mit Getränken und Ähnlichem versorgen kann. Der Weg durch die Klamm nimmt mit der fußlahmen Oma bzw. mit dem kontinuierlich vom Weitergehen zu überzeugenden Kind insgesamt rund eine knappe Stunde in Anspruch, sonst geht&apos;s durchaus schneller. Von der Gastwirtschaft aus führt der Spaziergang ein kleines Stück den Hang hinauf, an ein paar schönen, alten Bauernhöfen vorbei, bis zu einem Steig in Richtung Ruine Reifenegg. Der wird für die marode Großmutter schon etwas schwerer zu bezwingen sein, weil steiler, d.h. ein Paar Stöcke sind dann zu empfehlen. Die pittoreske, ziemlich verfallene Ruine diente einst übrigens dazu, den Weg über den Jaufenpass zu sichern. Heute holt sich die Natur den Platz zurück: Die noch erhaltenen Gebäudereste stehen mitten im Wald. Am alten Gemäuer vorbei windet sich der Weg dann talwärts zurück zum Ausgangspunkt. Ein Ausflug, bei dem es viel zu Sehen und Entdecken gibt, stets begleitet vom Duft frisch geschlägerten Holzes und blühender Holunderstauden sowie dem Summen unzähliger Insekten. Kurz und gut: Sehr schön, sehr zu empfehlen! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Mehr Bilder gibt&apos;s &lt;/b&gt;&lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/genussmousse/sets/72157621096357376/&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Rezept:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Zutaten:&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
240g Weizenmehl&lt;br /&gt;
120 ml Milch&lt;br /&gt;
90g Butter&lt;br /&gt;
3 EL Zucker&lt;br /&gt;
1 EL Backpulver&lt;br /&gt;
3 EL Rosinen&lt;br /&gt;
1 Ei&lt;br /&gt;
1 Prise Salz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Zubereitung:&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Mehl mit Salz, Zucker und Backpulver vermischen und mit den Fingern zügig die kalte Butter darin zerbröseln. Milch mit Ei verquirlen und zur Mehl-Butter-Mischung geben. Rosinen unterrühren, Backofen auf 180° C vorheizen. Teig dick auf eine saubere, bemehlte Fläche streichen und mit einem großen, runden Keksausstecher, einem Glas oder eine dünnrandigen Tasse Teigkreise ausstechen. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und 25 bis 30 Minuten backen. Mit Butter und Marmelade servieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guten Appetit!</description>
    <dc:creator>reibeisen</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 reibeisen</dc:rights>
    <dc:date>2009-07-07T18:41:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://genussmousse.twoday.net/stories/5798098/">
    <title>Pasta con broccoli, alici e peperoncini</title>
    <link>http://genussmousse.twoday.net/stories/5798098/</link>
    <description>&lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/genussmousse/3663702320/&quot; title=&quot;pastabroccolialicipeperonci von genussmousse bei Flickr&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://farm4.static.flickr.com/3382/3663702320_248d82a6ae_o.jpg&quot; width=&quot;300&quot; height=&quot;225&quot; alt=&quot;pastabroccolialicipeperonci&quot; class=&quot;left&quot; align=&quot;left&quot; hspace=&quot;7&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Endlich wieder mal Herzhaftes hier. Indes: Für mehr als schnelle Pasta hat&apos;s nicht gereicht. Die erwies sich allerdings als sehr passend für einen jener herrlichen Sommertage, an denen mensch lieber draußen im Freien ist, als ewig in der Küche herum zu werkeln. Auch die Zutatenliste ist nicht überkandidelt. Einfach, preislich überschaubar (also auch für kleinere Budgets zu empfehlen), überall zu bekommen und trotzdem soooo gut! Das gibt&apos;s definitiv wieder mal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Rezept:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Zutaten:&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
1 schöne, große Broccolirose&lt;br /&gt;
3 frische rote peroncini&lt;br /&gt;
1 Zehe Knoblauch&lt;br /&gt;
11 Sardellen, in Olivenöl eingelegt&lt;br /&gt;
1 handvoll Haselnüsse&lt;br /&gt;
Olivenöl&lt;br /&gt;
Salz, Pfeffer&lt;br /&gt;
Pasta&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Zubereitung:&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Broccoli waschen, in mundgerechte Röschen zerteilen und ganz kurz blanchieren. Pasta etwas weniger als al dente kochen, abschrecken und beiseite stellen. Haselnüsse dünn aufschneiden und ohne Fett anrösten, bis sie hellbraun werden. Knoblauch in feine Scheiben und Peperoncini in dünne Ringe schneiden (wer&apos;s nicht allzu scharf mag, kratzt zuvor das Innere samt Kernen heraus, alle anderen lassens drin *ggg*) und in etwas Olivenöl leicht anschmurgeln, abgetropfte Sardellen dazu und nochmals kurz braten. Den Broccoli und die Pasta zugeben und durchschwenken, bis beides wieder heiß ist. Salzen, pfeffern und mit den angerösteten Haselnüssen bestreut servieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guten Appetit!</description>
    <dc:creator>reibeisen</dc:creator>
    <dc:subject>pasta</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 reibeisen</dc:rights>
    <dc:date>2009-07-02T07:49:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://genussmousse.twoday.net/stories/5794188/">
    <title>Österreichischer Mehlspeisen-Klassiker - Gewuzelte Mohnnudeln</title>
    <link>http://genussmousse.twoday.net/stories/5794188/</link>
    <description>&lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/genussmousse/3668466292/&quot; title=&quot;mohnnudeln von genussmousse bei Flickr&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://farm4.static.flickr.com/3644/3668466292_ac4c312f53_o.jpg&quot; width=&quot;300&quot; height=&quot;207&quot; alt=&quot;mohnnudeln&quot; class=&quot;left&quot; align=&quot;left&quot; hspace=&quot;7&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Kochen ist ein Heidenspaß. Vor allem dann, wenn handwerkliches Engagement gefragt ist. Das kann mensch bei der Herstellung von Mohnnudeln ausgedehnt unter Beweis stellen. Denn: Das Wuzeln der &quot;Nudeln&quot; erfordert Zeit und viiiiiel Liebe zum Produkt. Wie die meisten der Süßspeisen, die heute als Klassiker der österreichischen Küche gelten, stammen die Mohnnudeln vermutlich aus Böhmen. Von dort kamen an der Wende von 19.  zum 20. Jahrhundert die gefragtesten Köchinnen in die k.u.k. Reichshauptstadt Wien. Sie brachten nicht nur ihre heimischen Rezepte mit, sondern auch die nötige Geduld, um die Wiener &quot;Herrschaft&quot; ausgiebig zu verwöhnen. Heute werden die süßen Spezialitäten nicht weniger gern gegessen. Allerdings stammen sie meist aus dem Angebot eines großen Tiefkühlprodukteanbieters. Das mögen wir nicht. Deshalb: Hier eine Anleitung zum Selbermachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Rezept:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Zutaten:&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
500g mehlige Kartoffeln&lt;br /&gt;
150g Weizenmehl&lt;br /&gt;
50g feiner Weizengries&lt;br /&gt;
1 Ei&lt;br /&gt;
1 Prise Salz&lt;br /&gt;
etwas Mehl für die Herstellung&lt;br /&gt;
Butter&lt;br /&gt;
5 EL Graumohn, ungemahlen&lt;br /&gt;
Staubzucker zum Bestreuen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Zubereitung:&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Kartoffeln in der Schale kochen und ausdämpfen. Schälen und noch heiß durch eine Kartoffelpresse drücken. Mit Mehl, Gries, Salz und Ei gut verrühren - der entstehende Teig soll sich vom Schüsselrand lösen. Eine Viertelstunde rasten lassen. Das Nudelbrett (oder sonst ein Schneidebrett) bemehlen. Vom Teig Teelöffelgroße Stückerl nehmen und die auf dem Nudelbrett mit dem Handballen zu nudeligen, spitz zulaufenden Würsten rollen (= wuzeln). In siedendem Wasser so lange ziehen lassen, bis die Nudeln an die Oberfläche steigen. Herausnehmen, gut abtropfen. Mohn im Mörser zerreiben (wir machen das immer frisch, weil vorgemahlener Mohn aufgrund seines hohen Fettgehalts schnell ranzig schmeckt).  In einer Pfanne Butter aufschäumen, die Nudeln darin etwas anbraten, den Mohn zugeben, kurz mitbraten, auf vorgewärmten Tellern anrichten und mit Staubzucker bestreuen. Gut schmeckt dazu übrigens auch entweder Powidl oder Marillenmarmelade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guten Appetit!</description>
    <dc:creator>reibeisen</dc:creator>
    <dc:subject>desserts</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 reibeisen</dc:rights>
    <dc:date>2009-06-30T08:39:00Z</dc:date>
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